Dresden und Weißwasser können alles klar machen
Die sächsischen Rivalen haben das Playoff-Viertelfinale vor Augen. Bayern droht Urlaub.
Die sächsischen Rivalen Dresdner Eislöwen und Lausitzer Füchse haben am heutigen Sonntag jeweils den ersten Matchball im Kampf um die letzten beiden Plätze im Playoff-Viertelfinale. Die Eislöwen gewannen in den Pre-Playoffs ebenso ihr Auftaktspiel beim SC Riessersee (2:0) wie die Füchse ihres bei den Starbulls Rosenheim (4:2). Damit können die „Außenseiter“ in der Serie nach dem Modus „best of three“ jeweils mit dem zweiten Sieg alles klar machen.
Dresdner Eislöwen – SC Riessersee (17.00 Uhr, live bei Sprade TV)
Die Platzierungen nach einer langen Hauptrunde haben in den Ausscheidungsspielen kaum noch eine Bedeutung. Insbesondere in den sehr kurzen Pre-Playoffs kommt es ganz besonders auf die Konzentration an. Der Vorrundenzehnte aus Dresden hatte beim 2:0 am Freitag in Garmisch dabei im ersten Duell mit Riessersee die Nase vorn. Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch wollte vor dem Heimspiel gegen den Siebten aber die Spannung hochhalten. "An der Ausgangssituation hat sich grundsätzlich auch durch den Sieg nichts geändert“, sagte Popiesch, der Spiel ein am Samstag mit seinen Spielern „intensiv“ ausgewertet hat. „Wir wissen, an welchen Punkten wir arbeiten müssen. Auf die geschlossene Mannschafts- und Torwartleistung lässt es sich aufbauen", sagte der Coach weiter. Popiesch kann aller Voraussicht nach auf das Personal vom Freitag zurückgreifen. Fraglich ist weiterhin Sami Kaartinen, der im ersten Spiel wegen Handproblemen passen musste. Unter Druck stehen die Garmischer. Die Mannschaft von Trainer Maurizio Mansi musste erfahren, wie welchen Wert sieben Siege aus den letzten zehn Spielen der Hauptrunde haben. Ihrer „Favoritenrolle“ konnten die SCR-Spieler, die am Freitag als fairstes Team der Liga ausgezeichnet wurden, nicht gerecht werden. Dabei waren es Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachten. Mentale Stärke ist nun gefragt: Denn bei einer Niederlage ist unfreiwilliger Urlaub angesagt.
Spiel 1
06.03.2015: Riessersee – Dresden 0:2
Lausitzer Füchse – Starbulls Rosenheim (17.00 Uhr, live bei Sprade TV)
Mit einem Blitzstart überrumpelten die Lausitzer Füchse den Kontrahenten aus Rosenheim am Freitag und haben nun das Playoff-Viertelfinale vor Augen. Die Ergebnisse der Hauptrunde sind vielleicht doch ein Fingerzeig für diese Pre-Playoff-Serie. Drei der vier Spiele hatten die Lausitzer vor dem Freitag gewonnen. Mit einem entsprechenden Selbstverständnis traten die Spieler von Trainer Dirk Rohrbach vor allem im ersten Drittel im Kathrein-Stadion auf. Das Verhalten seines Teams im ersten Abschnitt monierte Rosenheims Trainer Franz Steer ganz besonders. „Das erste Drittel haben wir speziell im Mitteldrittel schlecht gespielt, die Füchse sind da immer mit viel zu viel Schwung rausgekommen“, sagte der Starbulls-Coach, der die Leistung des Gegners anerkannte: „Weißwasser hat sehr gut gespielt und gut die Scheibe laufen lassen. Aber auch im letzten Jahr haben wir das erste Playoff-Spiel verloren, aber jetzt haben wir nicht so viel Zeit“ Rosenheim steht unter Druck und kann sich nicht noch einen Ausrutscher leisten. „Das ist win or die. Die Chancen stehen wieder 50:50. Wir haben in der Vergangenheit in Weißwasser oftmals besser gespielt als zuhause. Wir werden uns jetzt gut vorbereiten und hoffen, dass wir uns am Dienstag wieder sehen“, sagte Steer.
Spiel 1
06.03.2015: Rosenheim – Füchse 2:4