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Duell Bietigheim-Kassel schmückt den 4. Advent

Duell Bietigheim-Kassel schmückt den 4. Advent
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21.12.14 Vorbericht KasselMikeCollins CityPressSpitzenreiter trifft auf den ersten Verfolger / Rosenheim will die Wende gegen die Füchse / Meister Fischtown will 2:6 in Riessersee vergessen machen

Kaum etwas könnte am 4. Advent mehr Glanz verbreiten als das Duell Erster gegen Zweiter. Die Kassel Huskies (im Bild Mike Collins, Foto: City-Press) versuchen zum dritten Mal in dieser Saison ihr Glück und wollen den Steelers in Bietigheim ein Bein stellen. Im Schatten des Schlagerspiels wollen die Starbulls Rosenheim gegen die Lausitzer Füchse wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Meister Fischtown Pinguins möchte derweil mit einem Sieg gegen die zurzeit starken Dresdner Eislöwen  das 2:6 beim SC Riessersee wettmachen.


Starbulls Rosenheim – Lausitzer Füchse (17:00 Uhr)

Beide Teams stecken in einer sportlichen Krise. Bei den Starbulls machen sich seit längerem die Auswirkungen durch die zahlreichen Ausfälle im Verlauf der bisherigen Saison bemerkbar. Aber auch das Defensivverhalten dürfte Trainer Franz Steer zu denken geben. Rosenheim kassierte mit dem 2:5 beim ungeliebten Aufsteiger Kassel die vierte Niederlage in Folge und musste in dieser Phase 17 Gegentore hinnehmen. Sechs Niederlagen waren es gar in den vergangenen sieben Spielen bei 30 Gegentreffern. Zwölf davon gingen auf das Konto der Huskies. Es wundert nicht, dass die ambitionierten Rosenheimer bis auf den zehnten Rang abgerutscht sind. Die Wende soll nun gegen die Lausitzer Füchse gelingen, die am Freitag beim 5:7 gegen Frankfurt ebenfalls einen schwachen Abend hatten. Die Mannschaft von Trainer Dirk Rohrbach musste in zwei der letzten drei Heimspiele jeweils sieben Gegentore schlucken. Defensive war dann auch das Thema. „In jedem Fall müssen wir aber unseren Stürmern noch mal erklären, dass auch sie in der Abwehr helfen müssen. Sonst wird es schwer“, sagte Rohrbach.

Bisher:

12.10.2014: Rosenheim – Füchse 5:3
21.11.2014: Füchse – Rosenheim 2:1

Eispiraten Crimmitschau – SC Riessersee (17:00)

Die Eispiraten sind in vielen Spielen nah dran. Nur leider fehlen den Westsachsen die positiven Ergebnisse. Die Mannschaft von Trainer Chris Lee führte im Sachsenderby in Dresden bereits mit 2:0 – und kassierte mit dem 4:6 die vierte Niederlage in den vergangenen fünf Spielen. Im Kampf um den Anschluss an die Playoff-Plätze tritt man dabei ein wenig auf der Stelle. Die Leistung beim jüngsten Duell mit dem SC Riessersee war allerdings so wie sie sein sollte. Allerdings kommt der Gegner aus Garmisch mit einem stolzen Erfolgserlebnis im Rücken nach Crimmitschau. Bei 6:2 gegen Meister Fischtown Pinguins lief es für die Mannschaft von Trainer Toni Krinner, der gleich fünf Stammspieler ersetzen musste, exzellent. „Sicher ist auf jeden Fall, dass der Kader sehr übersichtlich sein wird“, sagte Krinner, dessen junges Team Tabellenplatz vier belegt.

Bisher:

04.10.2014: Riessersee – Crimmitschau 5:1
31.10.2014: Crimmitschau – Riessersee 2:1

Fischtown Pinguins – Dresdner Eislöwen (17:00)

Die Leistungen des Meisters sind derzeit zu schwankend. Dem rauschenden Fest gegen Riessersee beim 6:3 vor Wochenfrist folgte am Freitagabend in der direkten Revanche in Garmisch beim 2:6 die kalte Dusche. "Über diesen gebrauchten Abend und die Begleitumstände möchte ich gar nicht mehr sprechen. Die Mannschaft kann sich bereits gegen Dresden rehabilitieren", sagte Trainer Mike Stewart. Vier Pinguins-Spieler erhielten Spieldauerdisziplinarstrafen. Immerhin lief es für den Super-Final-Gastgeber im Continental Cup in der heimischen Arena am Wilhelm-Kaisen-Platz zuletzt gut. Vier Siege in Folge gab es für die Pinguins. Mit den Eislöwen hat man noch eine Rechnung offen, beim letzten Aufeinandertreffen verlor der Meister 0:4 in Dresden. Die Mannschaft von Thomas Popiesch hat wie damals wieder einen Lauf. Das 6:4 gegen die Eispiraten war der sechste Sieg in Folge. Wermutstropfen war allerdings der Mittelhandbruch bei Top-Stürmer Sami Kaartinen, der vier bis sechs Wochen ausfallen könnte. „Die Verletzung von Sami wirft uns natürlich gerade in der aktuellen Phase zurück. Wir wünschen ihm alles Gute und hoffen, dass wir ihn bald wieder auf dem Eis begrüßen können“, sagte Eislöwen-Trainer Popiesch. 

Bisher:

14.09.2014: Dresden – Pinguins 1:6
26.10.2014: Dresden – Pinguins 4:0

Bietigheim Steelers – Kassel Huskies (17.00)

Bietigheim und Kassel marschierten zuletzt ein wenig im Gleichschritt. Das Ausnahmeteam von Trainer Kevin Gaudet feierte mit dem 2:0 bei den Heilbronner Falken den elften Sieg in Serie und punktete in 25 der 27 Spiele. Die Kassel Huskies holten durch das 5:2 gegen Rosenheim zum achten Mal in Folge Zählbares. Die Distanz zu den Steelers beträgt zwar 19 Punkte, die Unterschiede in den beiden bisherigen Duellen aber bei weitem nicht so gravierend. Das große Plus des Vizemeisters ist die Ausgeglichenheit in allen vier Blöcken. Nicht nur an den Team-Topscorern David Wrigley, Matt McKnight oder Robin Just hängt das Wohl und Wehe der Steelers. 

Bisher:

14.09.2014: Bietigheim – Kassel 5:3
26.10.2014: Kassel – Bietigheim 2:5

Ravensburg Towerstars – ESV Kaufbeuren (18.30)

Eine großartige Aufholjagd der Towerstars wurde am Ende nicht belohnt. Die Mannschaft von Trainer Daniel ging damit erstmals seit drei Spielen wieder leer aus. Als Tabellensechster ist man aber mitten drin im Kampf um die Playoff-Plätze. Aber der Druck durch die dahinter platzierten Teams ist groß, ein Sieg gegen Kaufbeuren ist da fast schon Pflicht. In den bisherigen zwei Duellen mit dem ESVK hat es zwar geklappt, der Spielausgang war aber stets eng. Und unter dem neuen Coach Kari Rauhanen zeigt Kaufbeuren ein anderes Gesicht. Schmerzlich war allerdings am Freitag das 3:4 nach Verlängerung gegen Bad Nauheim, als man einen 3:1-Rückstand nicht halten konnte.

Bisher:

10.10.2014: Ravensburg – Kaufbeuren 3:2
31.10.2014: Kaufbeuren – Ravensburg 3:4

Löwen Frankfurt – Heilbronner Falken (18.30)

Die Spiele mit den Löwen Frankfurt haben immer wieder höchsten Unterhaltungswert. Trainer Tim Kehler hätte es wahrscheinlich gerne mal etwas langweiliger als am Freitag in der Lausitz. Sein Team zeigte in einer aufregenden Begegnung gegen die Füchse Charakter, als sie nach einem 5:2-Vorsprung das 5:5 hatte hinnehmen müssen. Die defensiven Schwächen sollten sich die Hessen aber nicht zu häufig leisten. Ein angeschlagener Boxer kann ja mitunter gefährlich sein. So ist es bei den Heilbronner Falken. Der Tabellenletzt lieferte gegen Bietigheim kein schlechtes Spiel ab, verlor aber zum elften Mal in Folge. Defensiv steht die Mannschaft unter Interimscoach Gerd Wittmann besser, aber in der Offensive ist viel Luft nach oben. Ein Tor gelang in den vergangenen 180 Minuten.

Bisher:

19.09.2014: Heilbronn – Frankfurt 5:6 OT
31.10.2014: Frankfurt – Heilbronn 5:3

EC Bad Nauheim – EV Landshut (18.30)

Der EC Bad Nauheim und der EV Landshut sorgten am Freitag für Krimi-Atmosphäre. Die Hessen lagen in Kaufbeuren 1:3 zurück und gewannen – na klar – in Overtime mit 4:3. Es war für die Roten Teufel der fünfte Sieg nach Verlängerung in der laufenden Saison. Der EV Landshut ließ eine 4:1-Führung gegen die Ravensburg Towerstars aus den Händen gleiten und musste das 4:4 hinnehmen. Dennoch zeigte die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann die entsprechende Reaktion holte sich nach zwei zuvor deutlichen Niederlagen wieder das nötige Erfolgserlebnis. Das Duell im Colonel-Knight-Stadion verspricht auf jeden Fall Spannung, waren die beiden ersten Auseinandersetzungen doch sehr umkämpft.

Bisher:

12.10.2014: Bad Nauheim – Landshut 3:2
02.11.2014: Landshut – Bad Nauheim 5:4

Der 28. Spieltag (Sonntag, 21. Dezember 2014)

Starbulls Rosenheim – Lausitzer Füchse (17:00 Uhr)
Eispiraten Crimmitschau – SC Riessersee (17:00)
Fischtown Pinguins – Dresdner Eislöwen (17:00)
Bietigheim Steelers – Kassel Huskies (17.00)
Ravensburg Towerstars – ESV Kaufbeuren (18.30)
Löwen Frankfurt – Heilbronner Falken (18.30)
EC Bad Nauheim – EV Landshut (18.30)

Der 29. Spieltag (Dienstag, 23. Dezember 2014)

EV Landshut – Kassel Huskies (19.30 Uhr)
ESV Kaufbeuren - Lausitzer Füchse (19.30)
Dresdner Eislöwen – SC Riessersee (19.30)
Löwen Frankfurt – EC Bad Nauheim (19.30)
Eispiraten Crimmitschau – Starbulls Rosenheim (20.00)
Ravensburg Towerstars – Heilbronner Falken (20.00)
Fischtown Pinguins – Bietigheim Steelers (20.00)

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