ESBG: Reaktion auf DEB-Haltung - Zweitligisten gehen in die Offensive
In seiner aktuellen Stellungnahme machte der DEB keinerlei Angaben zu möglichen Lösungsansätzen in seiner Auseinandersetzung mit der zweiten Liga. Stellvertretend für die Zweitligisten nahm Wilhelm Graue (Rosenheim) Stellung: "Die DEB-Reaktion war zu erwarten und legt für alle Beobachter und Beteiligten einmal mehr ein beredtes Zeugnis dafür ab, dass der DEB weder Willens noch in der Lage ist, sich den aktuellen Themen des deutschen Eishockeys zu stellen, diese anzupacken und zu lösen." Man erwarte nun umgehend eine klare Positionierung des DEB in der von den Zweitliga-Clubs gesetzten Frist bis zum Donnerstag und werde diese nötigenfalls gerichtlich einklagen. Graue: "Wir sind der Überzeugung, dass der Verband laut Satzung und Spielordnung einen Kooperationsvertrag mit der ESBG bzw. uns abschließen muss." Dies bedeutet, dass die Zweitliga-Clubs bei einer weiteren Verweigerung des Verbandes von Gesprächen zur Lösung des Konflikts als letztes Mittel rechtliche Schritte einleiten werden, die, zusammen mit den daraus möglicherweise resultierenden Schadensersatzansprüchen der Clubs von der DEB-Seite nicht einfach mehr zur Seite geschoben werden können.
Oliver Mayer
ESBG-Pressesprecher