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Text: DEL2

ESVK-Vorstand Schmidt: „Die Erleichterung war riesengroß“

ESVK-Vorstand Schmidt: „Die Erleichterung war riesengroß“
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200px-ESV-KaufbeurenDer positive Bürgerentscheid für einen Stadion-Neubau ist ein Segen für den ESV Kaufbeuren. Vorstands-Mitglied Thomas Schmidt blickt nun mit großer Zuversicht in die Zukunft. Mit DEL-2.org sprach Schmidt über die Bedeutung des Votums der Bürger Kaufbeurens.

Thomas Schmidt, die Mehrheit der Bürger Kaufbeurens hat große Wertschätzung für das Eishockey. Die Wahlbeteiligung beim Bürgerentscheid am Sonntag war groß, das Votum toppte dies noch. Was haben Sie nach diesem Ergebnis empfunden? Was hing davon ab?

Die Erleichterung war selbstverständlich riesengroß. Von dieser Befragung hing wahnsinnig viel ab. Wäre sie anders als am Sonntag ausgefallen, hätte es den Eishockey-Standort so nicht mehr gegeben. Der Vorschlag der Gegner sah ein neues Stadion mit einer Kapazität von 500 bis 1.000 Zuschauern vor. Das hätte für gar nichts gereicht, weder für Profi-Eishockey noch für Nachwuchsarbeit. Für die DNL hätte man auch keine Lizenz bekommen. Und dann hätte man Talente in Kaufbeuren nicht mehr ausbilden können.


Wie sieht der Zeitplan aus? Wann kann die neue Arena in Betrieb genommen werden. Wo wird sie stehen? Und welche Kapazität wird sie haben?

Ziel ist eine Inbetriebnahme zur Saison 2017/2018. Da endet dann auch die Sondergenehmigung für unser mittlerweile marodes Stadion. Die neue Arena wird auch am Berliner Platz stehen und ein Fassungsvermögen von rund 3.500 Zuschauern haben.

Zu einem neuen Stadion gehört natürlich auch eine Profimannschaft. In dieser Spielzeit geht es in die Playdowns und damit um den Klassenerhalt. Sie machen derzeit einen personellen Umbruch. Wie groß ist die Zuversicht, dass am Ende alles gut wird?

Ich bin sehr zuversichtlich. Wir haben bereits Jordan Knackstedt und Daniel Oppolzer verpflichtet und sind in guten Gesprächen mit weiteren Spielern. Wenn alles gut läuft, haben wir dann am Ende der Woche wieder einen nahezu kompletten Kader zur Verfügung. Lediglich Goalie Stefan Vajs und Michael Fröhlich würden dann noch fehlen. Im letzten Saisonviertel geht es dann darum, die richtigen Reihen zu finden und sich vernünftig einzuspielen. Ich bin optimistisch, dass wir dann mit dem Abstieg nichts zu tun haben sollten.

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