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Fischtown bezwingt die Steelers erneut – Dresden gewinnt Spitzenspiel

Fischtown bezwingt die Steelers erneut – Dresden gewinnt Spitzenspiel
DEL2

23.12.14 Spielbericht DresdenRiessersee RobinTrettinMeister siegt 3:2 gegen Bietigheim / Eislöwen gewinnen im Penaltyschießen gegen Riessersee / Löwen Frankfurt siegen vor erneuter Rekordkulisse 6:3 gegen Bad Nauheim

Am Abend vor Heiligabend ging es in der DEL2 nochmals hoch her. Meister Fischtown Pinguins fügte den Bietigheim Steelers mit dem 3:2 die zweite Niederlage in Folge zu und ließ den Spitzenreiter zum erst dritten Mal in dieser Saison leer ausgehen. Damit rückten die Kassel Huskies dank des 4:2 beim EV Landshut bis auf 15 Punkte an die Steelers heran. Das Spitzenspiel zwischen Dresden und Riessersee (Foto: Robin Trettin) endete mit einem 2:1 nach Penaltyschießen für die Eislöwen. Das Derby zwischen den Löwen Frankfurt und dem EC Bad Nauheim sorgte mit 6.842 Zuschauern für eine weitere Saisonbestmarke. Die Frankfurter setzten sich 6:3 durch. Die Lausitzer Füchse verbesserten sich unterdessen durch ein 6:2 beim ESV Kaufbeuren auf Rang vier. Die Ravensburg Towerstars fügten den Heilbronner Falken mit dem 6:4 die 13. Niederlage in Folge zu. Und die Eispiraten Crimmitschau gewannen 4:3 nach Penaltyschießen gegen die Starbulls Rosenheim.


EV Landshut – Kassel Huskies 2:4 (1:2, 0:1, 1:1)

Auch das dritte Duell zwischen beiden Teams war umkämpft. Aber die Gäste aus Hessen sind derzeit nur schwer zu stoppen. Für die Mannschaft von Trainer Rico Rossi war es 48 Stunden nach dem 3:2 in Bietigheim ein weiterer wichtiger Auswärtserfolg, mit dem sie ihren zweiten Tabellenplatz weiter festigte. Der erstaunliche Aufsteiger punktete damit auch im zehnten Spiel in Folge. Nach dem 0:1 in Bad Nauheim trafen die Gastgeber zwar wieder das Tor, aber im Moment stimmt es nicht im Gefüge des EVL. Die ansonsten zuverlässigen Scorer PJ Fenton, Patrick Jarrett oder Cody Thornton konnten ihre Klasse gegen die Huskies nicht zeigen. Co-Trainer Ewald Steiger vertrat schon wie in Bad Nauheim den erkrankten Cheftrainer Andreas Brockmann. Nach der vierten Niederlage in den vergangenen fünf Spielen hat Landshut auf Kassel 14 Punkte Rückstand.
Tore: 1:0 Peter Abstreiter (4:04), 1:1 Adriano Carciola (6:08/EA), 1:2 Daniel Schmölz (11:46), 1:3 Manuel Klinge (31:22), 2:3 Ty Morris (47:58), 2:4 Daniel Schmölz (58:30/EN)
Zuschauer: 2.890

ESV Kaufbeuren - Lausitzer Füchse 2:6 (1:2, 1:3, 0:1)

Auswärts fühlen sich die Füchse derzeit zuhause. Die Mannschaft von Trainer Dirk Rohrbach feierte beim ESV Kaufbeuren den siebten Sieg in den vergangenen acht Gastspielen. Die Gäste waren nur nach der 2:0-Führung durch die Tore von Maxime Legault etwas nachlässig und mussten den Ausgleich hinnehmen. Danach aber stach vor allem das Powerplay. Nach dem 17. Saisonsieg stehen die Füchse im Rennen um die Playoffs mit 49 Punkten bestens da. Nach dem tollen Auftritt beim 0:1 in Ravensburg konnte Kaufbeurens Goalie Stefan Vajs am Dienstag die Offensive der Lausitzer nicht stoppen – und zog sich bei einem unglücklichen Zusammenprall mit einem Mitspieler eine Gehirnerschütterung zu. Im neunten Spiel unter dem neuen Coach Kari Rauhanen war es für den ESVK die sechste Niederlage. 
Tore: 0:1 Maxime Legault (3:39), 0:2 Maxime Legault (16:35), 1:2 Michael Kreitl (19:53/SH1), 2:2 Tim Richter (23:18), 2:3 Jonas Johannsson (25:12), 2:4 André Mücke (28:38/PP2), 2:5 Markus Lehnigk (37:04/PP1), 2:6 Sean Fischer (56:56)
Zuschauer: 1.821

Dresdner Eislöwen – SC Riessersee 2:1 (0:1, 1:0, 0:0, 0:0, 1:0) SO

Dresden und Riessersee lieferten sich ein echtes Spitzenspiel, in dem die Zuschauer vor allem in der Defensive gutes Eishockey geboten bekamen. Und die Torhüter Kevin Nastiuk auf Dresdner und Daniel Schmidt auf Garmischer Seite konnten ihre Qualitäten ein ums andere Mal zeigen. Schmidt vertrat beim SC Riessersee den etatmäßigen Goalie Jochen Vollmer, der sich beim 6:4 in Crimmitschau eine Knieverletzung zugezogen hatte und mehrere Wochen fehlen wird. Aus diesem Grund sahen die Verantwortlichen beim SCR auch nochmals Handlungsbedarf und verpflichteten den 26 Jahre alten Slowaken Thomas Tomek. Beide Teams verdienten sich redlich etwas Zählbares. Im Penaltyschießen hatten die Gastgeber das bessere Händchen, neben Arturs Kruminsch traf auch Kris Sparre. Es war eine kleine Entschädigung für die Eislöwen nach dem 3:6 in Bremerhaven. Dresden feierte den siebten Sieg in den vergangenen acht Spielen und gewann auch das zweite Heimspiel gegen Riessersee.
Tore: 0:1 Lubor Dibelka (5:26), 1:1 Steven Rupprich (36:25), 2:1 Arturs Kruminsch (SO)
Zuschauer: 2.442

Löwen Frankfurt – EC Bad Nauheim 6:2 (3:1, 1:0, 2:2)

Das Eishockey-Fieber grassiert in Hessen weiter. Insbesondere die Löwen Frankfurt lassen die Saisonbestmarken purzeln. Das Derby gegen den EC Bad Nauheim war in der Bankenmetropole die willkommene Einstimmung auf den Heiligabend. 6.842 Zuschauer wollten die Auseinandersetzung sehen. Damit wurde die bisherige Bestmarke aus dem Spiel zwischen Frankfurt und den Kassel Huskies (1:4/6.811) überboten. Und die Fans bekamen wieder etwas zu sehen. Zunächst hatten die Gäste schnell die Nase vorn. Doch angestachelt durch die tolle Atmosphäre und wohl auch durch den jüngsten 12:2-Kantersieg gegen Heilbronn kamen die Löwen großartig zurück. Die Mannschaft von Trainer Tim Kehler feierte damit den fünften Sieg in den vergangenen sechs Spielen und verbesserte sich auf 46 Punkte. Außerdem traf die zweitbeste Offensive der Liga in den vergangenen drei Spielen sage und schreibe 25 Mal. Bad Nauheim (44 Punkte) musste Frankfurt damit vorbeiziehen lassen. Die Mannschaft von Trainer Petri Kujala hatte die ersten beiden Derbys knapp gewonnen und war zuvor in fünf von sechs Auswärtsspielen erfolgreich.
Tore: 0:1 Drew Paris (0:23), 1:1 Richard Mueller (7:09/PP1), 2:1 Marco Pfleger (14:29), 3:1 Marco Pfleger (16:33), 4:1 Henry Martens (26:58), 5:1 Clarke Breitkreutz (46:55), 5:2 Vitalij Aab (48:08), 6:2 Justin Kirsch (50:24), 6:3 Matt Beca (56:20)
Zuschauer: 6.842

Eispiraten Crimmitschau – Starbulls Rosenheim 4:3 (1:1, 2:0, 0:2, 0:0, 1:0) SO

Die Eispiraten konnten ihren Negativlauf mit Ach und Krach stoppen, den Starbulls hingegen fehlte auch in Crimmitschau wieder das nötige Glück. Nach drei Niederlagen in Folge und fünf den zuvor sechs Spielen siegten die Gastgeber wieder einmal. Allerdings glitt der Mannschaft von Trainer Chris Lee ein Zwei-Tore-Vorsprung noch aus den Händen. So war Matthew MacKay mit seinem verwandelten Penalty der Matchwinner. Den Gästen aus Rosenheim machte einmal mehr die Misere im personellen Bereich zu schaffen, weil einige Spieler angeschlagen waren. Umso bemerkenswerter die Energieleistung im Schlussdrittel. Dennoch blieb unter dem Strich die sechste Niederlage in Folge.
Tore: 0:1 Mario Valery-Trabucco (3:44/PP1), 1:1 Martin Heinisch (18:23/PP1), 2:1 Jamie MacQueen (28:40/PP2), 3:1 Matthew MacKay (39:04), 3:2 Sergio Somma (53:06), 3:3 Stephan Gottwald (56:03), 4:3 Matthew MacKay (SO)
Zuschauer: 2.521

Ravensburg Towerstars – Heilbronner Falken 6:4 (4:2, 0:1, 2:1)

Die heimstarken Towerstars hatten mehr Mühe als erwartet mit dem Tabellenletzten. 0:2 lag die Mannschaft von Trainer Daniel Naud innerhalb von 53 Sekunden zurück. Doch dann übernahmen Brian Roloff und Austin Smith im Wechsel mit je zwei Toren und einem Assist das Kommando und schufen die Grundlage zum zwölften Sieg im 15. Heimspiel. Ravensburg gewann damit von den letzten fünf Spielen vier. Für Heilbronn hingegen setzte sich die Misere fort. Das Team verlor auch das fünfte Spiel unter Interimstrainer Gerd Wittmann und das 13. in Folge. Immerhin meldete sich die Offensive wieder zurück. Die Defensive ist allerdings der noch größere Problembereich. 125 Gegentore sind der schlechteste Wert der Liga.
Tore: 0:1 Sachar Blank (6:00), 0:2 Riley Armstrong (6:52), 1:2 Brian Roloff (7:36), 2:2 Austin Smith (9:23/PP1), 3:2 Brian Roloff (16:04), 4:2 Austin Smith (18:40), 4:3 Alexander Janzen (39:20/PP1), 5:3 Maximilian Brandl (42:11), 6:3 Stephan Vogt 44:24/PP1), 6:4 Dominik Bittner (52:02/PP1)
Zuschauer: 2.696

Fischtown Pinguins – Bietigheim Steelers 3:2 (1:0, 1:1, 1:1)

Zwei Niederlagen in Folge sind für die Bietigheim Steelers in dieser Saison Neuland. Dem 2:3 nach Penaltyschießen gegen Kassel folgte nun die zweite Niederlage in Folge gegen den Playoff-Final-Rivalen Fischtown Pinguins. Und wie schon beim 3:4 am 2. November gab es für die Mannschaft von Trainer Kevin Gaudet gegen die Seestädter keine Punkte. Es war überhaupt erst die dritte Niederlage der Steelers innerhalb der 60 Minuten in bislang 29 Spielen. Und der Vorsprung an der Tabellenspitze auf Kassel schmolz damit auf 15 Zähler zusammen. Allerdings standen Trainer Gaudet aufgrund zahlreicher Ausfälle – darunter der drittbeste Liga-Scorer David Wrigley – nur 13 Feldspieler zur Verfügung. Die Pinguins hingegen kommen langsam in Fahrt und setzten ihre Aufholjagd in der Tabelle fort. Vor allem die Arena am Wilhelm-Kaisen-Platz wird langsam zur uneinnehmbaren Festung, die Mannschaft von Trainer Mike Stewart feierte hier ihren sechsten Sieg in Folge. Außerdem hat Bremerhaven noch zwei Nachholspiele. Die Weihnachtsgans wird den Fischtown-Cracks sicherlich besonders schmecken.
Tore: 1:0 Andrew McPherson (13:26), 2:0 Brock Hooton (20:57), 2:1 Dominic Auger (21:36), 3:1 Marian Dejdar (49:13), 3:2 Robin Just (58:36/PP1/EA)
Zuschauer: 4.083

Der 29. Spieltag (Dienstag, 23. Dezember 2014)

EV Landshut – Kassel Huskies 2:4 (1:2, 0:1, 1:1)
ESV Kaufbeuren - Lausitzer Füchse 2:6 (1:2, 1:3, 0:1)
Dresdner Eislöwen – SC Riessersee 2:1 (0:1, 1:0, 0:0, 0:0, 1:0) SO
Löwen Frankfurt – EC Bad Nauheim 6:3 (3:1, 1:0, 2:2)
Eispiraten Crimmitschau – Starbulls Rosenheim 4:3 (1:1, 2:0, 0:2, 0:0, 1:0) SO
Ravensburg Towerstars – Heilbronner Falken 6:4 (4:2, 0:1, 2:1)
Fischtown Pinguins – Bietigheim Steelers 3:1 (1:0, 1:1, 1:1)

Der 30. Spieltag (Freitag, 26. Dezember 2014)

Bietigheim Steelers – Eispiraten Crimmitschau (17.00 Uhr)
Starbulls Rosenheim – EC Bad Nauheim (17.00)
Dresdner Eislöwen – Lausitzer Füchse (17.00)
ESV Kaufbeuren – EV Landshut (18.30)
SC Riessersee – Löwen Frankfürt (18.30)
Heilbronner Falken – Fischtown Pinguins (18.30)
Kassel Huskies – Ravensburg Towerstars (18.30)

Der 31. Spieltag (Sonntag, 28. Dezember 2014)

Fischtown Pinguins – Kassel Huskies (17.00 Uhr)
EV Landshut – Starbulls Rosenheim (17.00)
Lausitzer Füchse – Eispiraten Crimmitschau (17.00)
SC Riessersee – ESV Kaufbeuren (18.30)
EC Bad Nauheim – Heilbronner Falken (18.30)
Löwen Frankfurt – Dresdner Eislöwen (18.30)
Ravensburg Towerstars – Bietigheim Steelers (18.30)

Der 32. Spieltag (Dienstag, 30. Dezember 2014)

Dresdner Eislöwen – Bietigheim Steelers (19.30 Uhr)
Kassel Huskies – Löwen Frankfurt (19.30)
Lausitzer Füchse – EV Landshut (19.30)
Starbulls Rosenheim – SC Riessersee (19.30)
Eispiraten Crimmitschau – Heilbronner Falken (20.00)
Fischtown Pinguins – ESV Kaufbeuren (20.00)
Ravensburg Towerstars – EC Bad Nauheim (20.00)

Der 33. Spieltag (Freitag, 02. Januar 2015)

Starbulls Rosenheim – Fischtown Pinguins (19.30 Uhr)
Bietigheim Steelers – Lausitzer Füchse (19.30)
EC Bad Nauheim – Kassel Huskies (19.30)
Löwen Frankfurt – EV Landshut (19.30)
Heilbronner Falken – Dresdner Eislöwen (20.00)
Eispiraten Crimmitschau – ESV Kaufbeuren (20.00)
SC Riessersee – Ravensburg Towerstars (20.00)

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