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Text: DEL2

Fischtown will beim Continental Cup für die DEL2 werben

Fischtown will beim Continental Cup für die DEL2 werben
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Fischtown StewartMikeZiel ist ein dauerhaftes Ticket für den Meister / Weitere Gespräche mit der IIHF geplant / Stewart: „Werden Flagge zeigen“ / Erster Gegner Sofia mit KHL/NHL-Cracks verstärkt

Bremerhaven ist für den Continental Cup gerüstet. Ab Freitag kämpfen in der schmucken, 4.422 Zuschauern fassenden Arena am Wilhelm-Kaisen-Platz vier Mannschaften um den Sieg beim Zweitrundenturnier im Continental Cup. Und DEL2-Meister Fischtown Pinguins will trotz einer sportlichen Durststrecke ein gewichtiges Wörtchen im Kampf um den Sieg und das damit verbundene Erreichen der dritten Runde in Ritten/Südtirol mitreden. „Man kann nicht sagen, dass wir derzeit vom Glück verfolgt werden“, sagte Trainer Mike Stewart nach der verpatzten Generalprobe, dem 3:5 im Punktspiel bei den Lausitzer Füchsen am Mittwochabend. „Aber die Mannschaft ist eine Einheit und wird sich wieder frei schwimmen. Wir werden beim Continental Cup Flagge zeigen.“

Darauf hofft nicht nur der umtriebige Manager Alfred Prey, der in nun vier Jahrzehnten in der Seestadt für Eishockey gekämpft und maßgeblich daran beteiligt ist, dass die schnellste Mannschaftssportart der Welt einen festen Platz hat. „Es ist ganz wichtig, dass uns dieser Platz für den Meister als Anreiz erhalten bleibt“, sagte Prey. Turnier-Direktor Hans Dobidar als Vertreter des Eishockey-Weltverbandes hatte bereits erklärt, dass die Statuten des Weltverbandes für den Continental Cup in Zukunft Teilnahme von Zweitligisten ausschließen. Dennoch will DEL2-Geschäftsfühjrer Rene Rudorisch am Wochenende vor Ort weitere Gespräche führen und mögliche Wege für eine andere Regelung diskutieren.


Einschalten will sich auch DEB-Präsident Franz Reindl, der die Eishockey-WM 2017 mit nach Deutschland geholt hat. Er habe von IIHF-Seite gehört, dass die Organisation des Turniers in Bremerhaven „auf einem Top-Niveau“ sei, erklärte der 59-Jährige im Interview mit DEL-2.org. „Grundsätzlich gibt es kein besseres Argument als sportlichen Erfolg“, sagte Reindl, der darauf hofft, dass Bremerhaven wie einst der EV Landshut die dritte Runde im Continental Cup erreicht.

Die Aufgabe für Trainer Mike Stewart und sein Team, das in der Liga aus den letzten fünf Spielen nur die zwei Punkt aus dem 2:1 nach Verlängerung gegen Aufsteiger Frankfurt mitnehmen konnte, ist anspruchsvoll. Wenn ZSKA Sofia, dass sich als Sieger des Heimturniers für die zweite Runde qualifiziert hatte, ist tatsächlich wie von Alfred Prey vermutet eine „Wundertüte“. Denn die Aeroflot mit der Mannschaft machte auf dem Weg nach Deutschland noch einen Zwischenstopp in Moskau. Dort stiegen sechs russische Profis mit KHL- beziehungsweise NHL-Erfahrung in den Flieger. Darunter Center Oleg Kwascha, der 493 Spiele für die Florida Panthers, New York Islanders und Phoenix Coyotes absolvierte.

Damit haben die Pinguins gleich ein ordentliches Pfund vor der Brust - und mit den Tilburg Trappers und Belfast Giants, die zwölf kanadische Profis im Team haben, bleibt das Niveau sehr hoch. Doch wie heißt es immer so schön? Respekt ja, Angst nein! „Es ist gut für uns, gegen eine Mannschaft mit einem solchen Kaliber spielen zu dürfen“, sagte Coach Mike Stewart, als er den mit Veteranen angereicherten Kader Sofias sah. Aber: „Gerade in der jetzigen Situation wollen wir das Cup-Wochenende nutzen, um wieder Selbstvertrauen zu generieren. Warum sollten wir gerade gegen die Bulgaren nicht das Unmögliche möglich machen? Wir freuen uns auf diese Aufgabe!“

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