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Text: DEL2

Geht es noch packender als zum Auftakt der Playdowns?

Kaufbeurens Zuversicht für Spiel 2 – aber bitte keine Verlängerung! / Heilbronn muss gegen Crimmitschau auf Gödtel verzichten

Geht es noch packender als zum Auftakt der Playdowns?
City Press

18 Tore in zwei Spielen, zweimal Verlängerung – der Auftakt der Playdowns hätte kaum spektakulärer sein können. Bessere Werbung hätten die vier Protagonisten zum Auftakt der Playdowns nicht machen können. Zuversichtlicher trotz der Overtime-Niederlagen zum Auftakt können der ESV Kaufbeuren und die Heilbronner Falken vor der Runde 2 gegen den EC Bad Nauheim beziehungsweise die Eispiraten Crimmitschau sein.

ESV Kaufbeuren - EC Bad Nauheim (18.30 Uhr) - Serie: 0:1

Bloß keine Verlängerung! Das dürfte die Devise für den ESV Kaufbeuren vor Spiel 2 gegen die Spezialisten aus Bad Nauheim sein. Das 3:4 am Freitag durch das Siegtor von Drew Paris war in dieser Saison bereits die vierte Overtime-Niederlage der Joker gegen Bad Nauheim. Kaum zu glauben. Trainer Juha Nokelainen zeigte sich mit dem zweiten Drittel und dem Schlussabschnitt zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, die dreimal in Führung lag. Wermutstropfen waren jeweils die Ausgleichstreffer der Hessen, die das Auftaktdrittel klar dominiert hatten. „Wir hatten uns natürlich vorgenommen, es nicht auf eine Verlängerung ankommen zu lassen. Denn da siegte immer Bad Nauheim. Und für Drew Paris war es auch schon der zweite Siegtreffer gegen uns – er ist also Spezialist. Sonntag geht es weiter, es wird nicht langweilig“, meinte Nokelainen mit einem Augenzwinkern. Sein Landsmann Petri Kujala war vor allem mit dem Ergebnis zufrieden: "Wir haben im ersten Abschnitt gut gespielt, es dann den Gästen aber im zweiten Drittel mehr oder minder überlassen. In der Overtime sollten wir wie so oft in der Saison das Eis als Sieger verlassen, was in dieser Serie natürlich sehr wichtig ist."

Bisher

13.03.2015, Spiel 1: Bad Nauheim – Kaufbeuren 4:3 OT

Heilbronner Falken - Eispiraten Crimmitschau (18.30 Uhr) - Serie: 0:1

Bis sieben Minuten vor dem Spielende sah am Freitag alles nach einem klaren Sieg der Eispiraten Crimmitschau aus. Dann überschlugen sich die Ereignisse: Drei Tore innerhalb von 2:37 Minuten bescherten den Heibronner Falken noch eine Verlängerung und die Chance auf einen Sieg. T.J. Fast hatte diesen auf dem Schläger, konnte den Penaltyshot in der ersten Verlängerung nicht nutzen. Die Strafe folgte in der zweiten Overtime mit dem umjubelten Unterzahltor von Jamie MacQueen zum 6:5 – da waren 83:14 Minuten gespielt. Für die Falken und Trainer Gerd Wittmann war trotz der Enttäuschung wichtig zu sehen, dass man mit den Eispiraten auf Augenhöhe agieren kann. In Spiel 2 fehlen wird Heilbronn aber Thomas Gödtel, der eine Matchstrafe erhielt.

Bisher

13.03.2015, Spiel 1: Crimmitschau – Heilbronn 6:5 OT
 

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