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Hart umkämpftes Weihnachtsderby mit Sieg für Bad Nauheim

Hattrick zum Einstand von Neu-Towerstar Timo Gams / Auswärtssiege für Dresden und Bad Tölz / Kaufbeuren, Frankfurt und Heilbronn mit Heimerfolg

Hart umkämpftes Weihnachtsderby mit Sieg für Bad Nauheim
Chuc Fotografie

EC Bad Nauheim – EC Kassel Huskies

Vor ausverkaufter Derby-Kulisse zeigten die Hausherren einen guten Start in die Partie. Die erste Möglichkeit hatte Bad Nauheims Jesper Kokkila, aber Huskies-Goalie Gerald Kuhn hielt die Scheibe fest. Doch nach nur 60 gespielten Sekunden brachte Andrej Bires die Kurstädter in Front. Nach zweieinhalb Minuten gab es dann die erste Strafzeit und Kassels Nick Walters musste wegen Beinstellens in die Kühlbox. Die Gastgeber agierten druckvoll im Powerplay, konnten aber kein Tor erzielen.  Wenig später hatte Alexander Karachun die Chance zum Ausgleich, aber Bad Nauheims Goalie Felix Bick war mit der Fanghand zur Stelle. Auf der Gegenseite parierte Kuhn einen guten Versuch von Manuel Strodel. In dem temporeichen Derby schenkten sich die Teams nichts. In den Schlussminuten des ersten Drittels gab es auf beiden Seiten mehrere Strafzeiten. Husky Michael Christ und Roter Teufel Jack Combs erhielten dabei eine Zehn-Minuten-Strafe wegen übertriebener Härte. Nach 20 gespielten Minuten ging es mit der knappen Führung der Hausherren in die Pause.

Im Mitteldrittel hatte Bad Nauheims Strodel die große Chance die Führung auszubauen, aber der Abschluss blieb ohne Erfolg. Nur wenige Sekunden später konterte Kassel und Ben Duffy netzte den Puck zum Ausgleich ein (22.). Die Gäste spielten weiter druckvoll, aber am Schlussmann der Roten Teufel war kein Vorbeikommen. Das erste Überzahlspiel für die Schlittenhunde gab es in Minute 19. Von den Gastgebern musste Marc El-Sayed nach einem Beinstellen pausieren, doch die Huskies konnten das Powerplay nicht nutzen. Kurz darauf spielten die Kurstädter, nach einem Haken von Kassels Alexander Heinrich, mit einem Mann mehr. Combs hatte die große Möglichkeit zur Führung, scheiterte aber an Kuhn. Die Intensität blieb hoch und das Spiel war von Emotionen geprägt. Es gab immer wieder Auseinandersetzungen, welche mit Strafzeiten geahndet wurden. Mit dem 1:1 ging es in die zweite Pause.

Auch das Schlussdrittel blieb weiter spannend und wurde einem Derby mehr als gerecht. Beide Mannschaften hatten ihre Möglichkeiten. Kassel erarbeitete sich ein Chancenplus, aber die Hausherren konterten immer wieder gefährlich. Es lief die 53. Spielminute, als Bad Nauheims El-Sayed für den umjubelten Treffer zum 2:1 sorgte. In Folge versuchten die Huskies noch einmal auszugleichen, aber die Kurstädter verteidigten gut und blockten viele Schüsse. Somit sicherten sich die Roten Teufel den Derbysieg.

Ravensburg Towerstars – Lausitzer Füchse

Die erste gute Gelegenheit hatten die Gäste, als sich Towerstars-Goalie Olafr Schmidt verschätzte und die Füchse das leere Tor vor sich hatten, aber Fuchs Jordan George konnte den Puck nicht einnetzen. In der dritten Minute folgte die erste Strafzeit und Ravensburgs Andreas Driendl musste wegen unerlaubten Körperangriffs pausieren. Allerdings kassierte wenige Sekunden später Weißwassers Joel Keussen eine Strafe wegen Beinstellens, sodass die Teams jeweils nur ein paar Sekunden in Überzahl spielten. Die Sachsen waren wieder komplett, da hatte Towerstar Patrick Seifert die Chance zum 1:0, aber Füchse-Goalie Mac Carruth vereitelte dies. Kurz darauf konterte Feodor Boiarchinov, doch der Stürmer der Lausitzer scheiterte an Schmidt. In Folge gab es auf beiden Seiten Torgelegenheiten, aber nach 20  Minuten ging es torlos in die Pause.  

Im Mitteldrittel hatten zunächst die Oberschwaben die besseren Torchancen. Gleich nach wenigen gespielten Sekunden traf der Puck den Pfosten des Gästetores. Fuchs Philip Kuschel kassierte in der 24. Minute eine Strafe wegen Haltens. Im Powerplay agierten die Gastgeber druckvoll und versuchten den Führungstreffer zu erzielen – aber ohne Erfolg. Danach folgten vier torreiche Minuten. Ravensburgs Robin Just eröffnete die Torflut in Minute 28. Kurz darauf traf Timo Gams zum 2:0 (30.). Lediglich 26 Sekunden später markierte Towerstars-Kapitän Vincenz Mayer das 3:0. Daraufhin nahm Füchse-Cheftrainer Corey Neilson eine Auszeit. Anderthalb Minuten danach schraubte Gams das Ergebnis weiter in die Höhe (31.).  Bei den Sachsen saß  Robert Farmer wegen eines Stockchecks in der Kühlbox. Neuzugang Gams machte im Powerplay seinen Hattrick perfekt – ein Traum-Einstand für den Neuzugang der Towerstars. Daraufhin gab es einen Wechsel auf der Torhüter-Position. Für Carruth stand nun Niklas Zoschke zwischen den Pfosten der Füchse. Mit dem 5:0 ging es in die letzte Pause.

Aufgrund einer Strafe wegen hohen Stocks  von Gams zum Drittelende, spielten die Gäste zu Beginn des Schlussabschnitts in Überzahl. Ravensburg verteidigte gut und überstand das Unterzahlspiel problemlos. Wenig später traf Mayer zum 6:0 (47.). Den Ehrentreffer für Weißwasser erzielte Mike Hammond per Überzahltor in der 56. Minute. Ravensburgs Myles Fitzgerald sorgte kur vor Ende des Spiels für den 7:1-Endstand. Somit sicherten sich die Towerstars drei wichtige Punkte.

Füchse-Coach Corey Neilson: „Glückwunsch an Ravensburg, die Towerstars haben gut gespielt. Wir hatten einen guten Start, ein ordentliches erstes Drittel. Im zweiten Drittel haben die Fans Lärm gemacht und für eine gute Stimmung gesorgt. Bei uns ging alles schief, was hätte schief gehen können. Ravensburg hat dies ausgenutzt. Ich bin enttäuscht und frustriert.“

Die Ergebnisse im Überblick:

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