Heilbronn und Kaufbeuren schlagen zurück
Falken gleichen Serie gegen Crimmitschau mit 6:2 aus / Kaufbeuren siegt dank eines starken Schlussabschnitts mit 6:3 gegen Bad Nauheim
Die unglücklichen Overtime-Niederlagen vom Freitag steckten die schlechtesten Teams der Hauptrunde scheinbar problemlos weg. Der Vorletzte Heilbronner Falken gewann am Sonntag Spiel 2 gegen die Eispiraten Crimmitschau mit 6:2, Schlusslicht ESV Kaufbeuren besiegte den EC Bad Nauheim mit 6:3.
ESV Kaufbeuren - EC Bad Nauheim 6:3 (3:1, 0:2, 3:0) - Serie: 1:1
Auf eine Verlängerung ließen es die Allgäuer am Sonntag nicht ankommen. Maßgeblichen Anteil hatte Jordan Knackstedt mit drei Toren. Der Stürmer war einer von zahlreichen Neuzugängen im Januar. Die Umbaumaßnahmen scheinen sich auszuzahlen. Der erste Kaufbeurer Sieg gegen Bad Nauheim in dieser Saison hätte zu keinem besseren Zeitpunkt kommen können. Und die Joker zeigten Charakter. Eine 3:1-Führung mussten sie in Spiel 2 aus der Hand geben und rauften sich dennoch zusammen. Am Freitag hatte das Team von Trainer Juha Nokelainen dreimal in Führung gelegen und verlor 3:4 durch das Overtime-Tor von Drew Paris. Es war in dieser Saison die vierte Niederlage für Kaufbeuren in der Verlängerung gegen die Kurstädter. Die Mannschaft von Trainer Petri Kujala war im Allgäu nicht so gut drauf. Es scheint sich eine spannungsgeladene Serie zu entwickeln.
Tore: 0:1 Vitalij Aab (6:03), 1:1 Jordan Knackstedt (8:46), 2:1 Joshua Lunden (12:04/PP1), 3:1 Tim Richter (13:37/PP1), 3:2 Dan Ringwald (22:09/PP1), 3:3 Matt Beca (29:17), 4:3 Jordan Knackstedt ( 41:33/PP1), 5:3 Daniel Menge (47:30), 6:3 Jordan Knackstedt (52:21)
Zuschauer: 1.872
Heilbronner Falken - Eispiraten Crimmitschau 6:2 (2:0, 2:2, 2:0) - Serie: 1:1
Die furiose Aufholjagd der Falken am Freitag war also kein bloßer Glücksfall. Trotz eines 2:5-Rückstandes rettete sich Heilbronn mit drei Toren innerhalb von 2:37 Minuten in die Verlängerung. Nach 83:14 Minuten beendete Crimmitschaus Jamie MacQueen Spiel 1 zugunsten der Westsachsen. Am Sonntag nun war die Begegnung für den Matchwinner am Ende des zweiten Drittels wegen einer Spieldauerdisziplinarstrafe beendet. Nur zu Beginn des Mittelabschnitts kamen die Gäste nochmal zurück und glichen ein 0:2 aus. Doch Heilbronn war zur Freude von Trainer Gerd Wittmann Herr im eigenen Haus. Überragend agierte Stefan Legein, der drei Tore erzielte und am 1:0 von Grant Toulmin beteiligt war.
Tore: 1:0 Grant Toulmin (11:54/PP1), 2:0 Stefan Legein (16:09), 2:1 Dominic Walsh (25:50/PP1), 2:2 Matthew MacKay (32:07), 3:2 Stefan Legein (32:40), 4:2 T.J: Fast (37:55), 5:2 Stefan Legein (54:14), 6:2 Steven Bär (59:32)
Zuschauer: 1.767