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Herzschlagfinale in der DEL2: Bremerhaven und Rosenheim im Fernduell um die Spitze

Herzschlagfinale in der DEL2: Bremerhaven und Rosenheim im Fernduell um die Spitze
DEL2
Zweikampf um die Pole / Titelverteidiger erwartet Primus / Rosenheim im Bayern-Derby gegen Landshut / Teams der Playdowns unter sich

Dramatisches Finale im Kampf um die Pole in den Playoffs: Primus Bremerhaven muss bei Meister Bietigheim ran, denen Rang drei nicht mehr zu nehmen ist. Verlieren verboten gilt für die Pinguins,will man Rosenheim auf der Ziellinie nicht noch passieren lassen. Die Starbulls benötigen dafür aber einen Sieg im bayerischen Derby beim EV Landshut (Foto: Ludwig Schirmer). Zugleich muss Dresden gegen Ravensburg ran, das den vierten Platz gegen die Attacken des EVL verteidigen will. Der SC Riessersee wird in der Lausitz erwartet. Passenderweise unter sich sind bereits die Playdown-Clubs: Bad Nauheim will gegen Crimmitschau den neunten Platz verteidigen, um die beste Ausgangsposition für die folgende „Best of seven“ Serie zu haben. Derweil hofft Kaufbeuren auf einen Sieg gegen Heilbronn und eine gleichzeitige Niederlage der Roten Teufel, um auf den letzten Drücker den neunten Platz zurück zu erobern.


Lausitzer Füchse - SC Riessersee

Playoffs in Weißwasser: Am vorletzten Spieltag lösten die Füchse durch ein 4:1 Kaufbeuren das letzte Playoff-Ticket. Damit ist der Klassenerhalt für die Lausitzer in jedem Fall gesichert, aber das soll noch nicht das Ende der Fahnenstange sein. Weiter nach oben kann es in der Hauptrunde zwar nicht mehr gehen, der Siebte ist 18 Punkte entfernt, aber es gilt im Rhythmus zu bleiben für die Playoffs. In der K.o.-Runde ist bekanntlich alles möglich. Riessersee hat wohl auch seine endgültige Position in der Tabelle erreicht. Nach dem 0:2 gegen Landshut am Freitag trennen den SC auf Platz sechs drei Punkte vom fünftplatzierten EVL, der das deutlich bessere Torverhältnis aufweist. Von hinten droht wie auch bei Weißwasser keine Gefahr. Somit gilt auch für die Männer von Toni Krinner, nicht locker zu lassen, um den Faden vor den kommenden Aufgaben nicht zu verlieren. Geht es nach den bisherigen Ergebnissen zwischen den beiden Rivalen, gewinnen die Füchse. Denn in diesem Duell gab es bislang immer Heim-Erfolge.

Die bisherigen Ergebnisse:
27.09.: Füchse – Riessersee 4:1
20.10.: Riessersee – Füchse 4:1
01.12.: Füchse – Riessersee 1:0
12.01.: Riessersee – Füchse 4:1
16.02.: Riessersee – Füchse 3:1

Dresdner Eislöwen - Ravensburg Towerstars

Nach dem verrückten Spiel gegen Bietigheim wollen die Towerstars in Dresden beim Showdown im Kampf um das Heimrecht wieder konzentrierter zu Werke gehen. Zwar sprang am Ende gegen den Meister ein 7:6 heraus, doch für Trainer Petri Kujala war das kein Grund zum Jubeln: „Ich hatte irgendwie das Gefühl, der ein oder andere Spieler hatte heute die Schlittschuhe falsch herum rum an.“ Sechs Gegentore waren ihm denn doch zuviel. Gegen Dresden sind die Vorzeichen klar: Bislang haben die Towerstars in dieser Saison gegen die Eislöwen alle Spiele gewonnen. Dresden kassierte am Freitag nur zwei Tore, aber weil es auf der anderen Seite nur einmal einschlug, kamen die Sachsen nicht über ein 1:2 gegen Aufsteiger Bad Nauheim hinaus. Damit werden die Eislöwen in jedem Fall von Platz sieben in die Playoffs gehen.

Die bisherigen Ergebnisse:
27.09.: Eislöwen – Towerstars 3:4 (S0)
25.10.: Towerstars – Eislöwen 4:3
20.12.: Eislöwen – Towerstars 1:2
03.01.: Towerstars – Eislöwen 5:1
16.02.: Towerstars – Eislöwen 6:3

EVL Landshut - Starbulls Rosenheim

Jagd auf die Pole mit dem Rechenschieber: Zwei Punkte haben die Starbulls am Freitag auf Primus Bremerhaven aufgeholt. 4:3 gewann Rosenheim in einem hart umkämpften Derby gegen Kaufbeuren, während die Pinguins Crimmitschau nach Verlängerung unterlagen. Jetzt soll der zweite Sieg am Wochenende folgen, um von einem möglichen weiteren Ausrutscher der Norddeutschen zu profitieren. Dabei müsste der SBR nur einen Punkt mehr holen als die Pinguins. Sollte Bremerhaven nach Verlängerung oder Penaltyschießen gewinnen, muss Rosenheim mit zwei Toren Unterschied gewinnen, um auf den letzten Drücker die Tabellenführung zu holen. Unterdessen hat sich Landshut durch das 2:0 in Garmisch Partenkirchen die Chance erhalten, noch auf den vierten Tabellenplatz zu klettern. Ein Punkt trennt die Dreihelmenstädter vom Vierten aus Ravensburg und der EVL bringt das deutlich bessere Torverhältnis mit in das Fernduell. In den ersten fünf Vergleichen hatte Landshut jedoch seine liebe Mühe mit den Starbulls und gewann nur ein Derby.

Die bisherigen Ergebnisse:
29.09.: Landshut – Starbulls 4:2
25.10.: Starbulls – Landshut 4:3
08.12.: Landshut – Starbulls 2:4
05.01.: Starbulls – Landshut 7:2
16.02.: Starbulls – Landshut 3:2

Bietigheim Steelers - Fischtown Pinguins

Teil 2 im Fernduell um die Spitze: Die Ausgangslage für Bremerhaven ist eigentlich klar. Mit einem glatten Dreier ist den Pinguins die Tabellenführung nicht mehr zu nehmen. Es wäre nicht unverdient für die Norddeutschen. Immerhin sind die Seestädter das Team, das die Tabellenführung in der Saison 2013/14 bislang am längsten inne hatte. Der Gegner ist jedoch nicht irgendwer. Titelverteidiger Bietigheim bittet zum Tanz - und die „Eisenmänner“ sind in Form. Aktuell schlägt für die Steelers der dritte Platz zu Buche. Dieser ist dem Team auch nicht mehr zu nehmen. Nach vorn geht bei fünf Punkten Rückstand auch nichts mehr, aber dennoch wird Bietigheim nicht im Geschenke-Modus sein. Es gilt bereits jetzt eine Duftmarke für die anstehenden Playoffs zu setzen. Zudem wird Coach Kevin Gaudet nach der 6:7-Niederlage beim Schützenfest gegen Ravensburg eine Reaktion seines Teams erwarten: „Das war wie der Tag der offenen Tür. Für die Zuschauer war das sicherlich unterhaltsam, für einen Trainer auf der sicher nicht.“

Die bisherigen Ergebnisse:
13.10.: Pinguins – Steelers 2:4
24.11.: Steelers – Pinguins 2:3 (SO)
20.12.: Pinguins – Steelers 5:6 (OT)
02.02.: Steelers – Pinguins 2:3
16.02.: Pinguins – Steelers 5:2

ESV Kaufbeuren - Heilbronner Falken

Während die Joker bei einem Sieg und einer gleichzeitigen Niederlage Bad Nauheims noch auf den neunten Platz klettern können, wird Heilbronn definitiv von Platz elf in die Playdowns starten. Nach aktuellem Stand treffen die Kontrahenten jedoch direkt aufeinander und entsprechend wird es zur Sache gehen. Es heißt eine erste Duftmarke zu setzen und mit einem Erfolgserlebnis die nächsten Aufgaben anzugehen. Kaufbeuren ist ohnehin auf einem guten Weg: Sechs von neun Zwischenrundenpartien gewann das das einstige Schlusslicht, das die "Rote Laterne" gepachtet zu haben schien. Kein Wunder, dass Joker-Coach Uli Egen mit Zuversicht nach vorn schaut: „Wir sind gut eingespielt und bereit für alle Gegner. Ich bin sehr stolz auf mein Team.“ Heilbronn konnte unterdessen nur drei der vergangenen neun Partie für sich entscheiden. Umso wichtiger wäre jetzt ein Erfolg für die Falken. Die Statistik spricht jedoch für den ESVK. Drei von fünf Saisonvergleichen gingen an die Joker.

 

Die bisherigen Ergebnisse:
27.09.: Falken – Kaufbeuren 2:5
31.10.: Kaufbeuren – Falken 1:2
22.12.: Falken – Kaufbeuren 2:1
17.01.: Kaufbeuren – Falken 4:3
16.02.: Falken – Kaufbeuren 4:6

Eispiraten Crimmitschau - EC Bad Nauheim

Die Rote Laterne wird Crimmitschau bis zu den Playdowns nicht mehr abgeben. Aber: Das 4:3 nach Verlängerung bei Tabellenführer Bremerhaven war mehr als ein Lebenszeichen - das war eine klare Ansage an die Playdown-Konkurrenz. Vor dem letzten Spieltag der Zwischenrunde steht für die Eispiraten noch die Frage, wie der Gegner in der kommenden „Best of seven“-Serie heißen wird. In Frage kommt Kaufbeuren und jene Bad Nauheimer, die um 18:00 Uhr im Sahnpark erwartet werden. Ziel der Sachsen wird ein Erfolg sein, um gleich das nächste Ausrufezeichen zu setzen. Auch die Hessen gehen mit einem Sieg im Rücken in das Duell. Am Freitag besiegten die Roten Teufel Dresden mit 2:1. „Wir haben heute all das gezeigt, was man in den Playdowns benötigt: Kampf, Leidenschaft und Aggressivität. Das heutige Spiel war eine gute Vorbereitung auf die nächsten Spiele“, sagte ein zufriedener Daniel Heinrizi im Anschluss. Der EC-Coch fand aber auch ein Haar in der Suppe: „Ab dem zweiten Drittel hatten wir das Spiel unter Kontrolle und hätten aufgrund der Chancen mit 5:1 oder gar 6:1 führen müssen.“ Mit einem Sieg der Gäste würden die Playdowns für beide Teams so zu einer "Best of eight"-Serie.

Die bisherigen Ergebnisse:
13.10.: Bad Nauheim – Eispiraten 0:3
05.11.: Eispiraten – Bad Nauheim 5:1
20.12.: Eispiraten – Bad Nauheim 5:4 (OT)
17.01.: Bad Nauheim – Eispiraten 4:2
16.02.: Bad Nauheim – Eispiraten 5:3

Der 10. DEL2-Zwischenrundenspieltag im Überblick (alle 18.00):

Lausitzer Füchse - SC Riessersee
ESV Kaufbeuren - Heilbronner Falken
Eispiraten Crimmitschau - EC Bad Nauheim
Dresdner Eislöwen - Ravensburg Towerstars
EVL Landshut - Starbulls Rosenheim
Bietigheim Steelers - Fischtown Pinguins

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