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Hochrechnungen sorgen für Spannung beim ESVK

Hochrechnungen sorgen für Spannung beim ESVK
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18.01.15 Vorbericht ESVKKaufbeuren hofft beim Spiel gegen Kassel auf positiven Bürgerentscheid für ein neues Stadion / Highlight Löwen Frankfurt gegen den Meister aus Bremerhaven

Sportlich ist der Weg für den ESV Kaufbeuren in dieser Saison quasi vorgezeichnet. Der Tabellenletzte muss in den Playdowns um den Klassenerhalt kämpfen. Aber für die Zukunft der Allgäuer steht am Sonntag viel auf dem Spiel. Der Verein hofft auf einen positiven Bürgerentscheid für den Bau einer neuen und profitauglichen Spielstätte. Schon während des Liga-Spiels der Kaufbeurer gegen den Tabellenzweiten Kassel Huskies werden die ersten Hochrechnungen durchgegeben. Rein sportlich geht es am 39. Spieltag in den anderen sechs Spielorten zu. Dabei kommt es unter anderem in Frankfurt zum ersten von zwei Duellen  zwischen den Löwen und Meister Fischtown  Pinguins innerhalb von sechs Tagen.


Dresdner Eislöwen – EV Landshut (16.00 Uhr)

Die Dresdner Eislöwen feierten am Freitag einen ganz wichtigen Erfolg mit dem 2:1 beim Tabellenzweiten Kassel Huskies. Im Mittelpunkt stand dabei der Goalie. „Kevin Nastiuk hat uns in den entscheidenden Situationen im Spiel gehalten“, sagte Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch. „Wir hatten das Glück auf unserer Seite, welches uns zuletzt gefehlt hat.“ Ein Wermutstropfen war dann aber doch im Kelch. Neben den Langzeitverletzten Sami Kaartinen, John Koslowski und Bruce Becker wird auch Feodor Boiarchinov vorerst ausfallen. Der Stürmer hat sich in Kassel eine Verletzung im rechten Knie zugezogen. Zum Kader werden Eisbären-Förderlizenzspieler Mathias Niederberger sowie Florian Lüsch gehören. „Wir müssen gegen Landshut eine starke Energieleistung zeigen, wie es uns in Kassel gelungen ist", sagte Popiesch. Der EV Landshut musste am Freitag eine schmerzhafte 2:4-Niederlage beim Wiedersehen mit Meister Fischtown Pinguins, an dem man im letztjährigen Playoffs-Halbfinale gescheitert war, hinnehmen. Es war mehr drin für den EVL. "Das war eindeutig eine vermeidbare Niederlage. Aber mit dieser Leistung müssen wir uns nicht verstecken, vor allem weil Bremerhaven eine echte Top-Mannschaft ist", sagte Geschäftsführer Christian Donbeck. Doppelt schmerzhaft war die Niederlage für Eddy Rinke-Leitans (verlor einen Zahn) und Cody Thornton (Kieferprellung). 

Bisher:

24.10.2014: Landshut – Dresden 5:6 SO
14.122014: Landshut – Dresden 2:5

Eispiraten Crimmitschau – Ravensburg Towerstars (17.00)

Die Ernüchterung bei den Eispiraten nach der 1:3-Niederlage in Bad Nauheim muss groß gewesen sein. 15 Spiele bleiben der Mannschaft von Trainer Chris Lee noch bis zum Ende der Hauptrunde. Bei 13 Punkten Rückstand auf die Playoff-Zone werden die Aussichten immer trüber. Crimmitschau hilft nur noch eine Siegesserie. Die sollte bereits gegen Ravensburg beginnen. Doch die Towerstars befinden sich gerade im Aufwind. Seit dem 1:8 bei Meister Fischtown feierte die Mannschaft von Trainer  Daniel Naud drei überzeugende Siege in Folge und ist mittlerweile punktgleich mit dem Dritten Löwen Frankfurt. Fabio Carciola hat sich prächtig eingeführt. In seinen drei Spielen war er stets auf dem Scoreboard und sammelte bislang fünf Punkte (2 Tore/3 Assists).

Bisher:

12.10.2014: Crimmitschau – Ravensburg 2:1
14.12.2014: Ravensburg – Crimmitschau 3:2

Bietigheim Steelers – EC Bad Nauheim (17.00)

Sinisa Martinovic war am Freitag der Matchwinner für den Spitzenreiter beim 2:0 in Garmisch gegen den SC Riessersee. Der Goalie parierte gleich zu Beginn der Partie einen Penaltyshot gegen SCR-Kapitän Tim Regan, feierte am Ende seinen fünften Shutout der Saison und bescherte seinem Team den sechsten Erfolg in den vergangenen sieben Spielen. Gegen den EC Bad Nauheim strebt die Mannschaft von Trainer Kevin Gaudet den dritten Sieg in dieser Saison an. Ein Aufwärtstrend ist beim EC Bad Nauheim festzustellen. Die Mannschaft von Trainer Petri Kujala feierte mit dem 3:1 gegen Crimmitschau den dritten Sieg in Folge, zog mit dem Zehnten Rosenheim nach Punkten gleich und ist wieder mitten im Kampf um die Playoffs. "Das ist schon Wahnsinn, wie eng es in dieser Liga zugeht. Bis zum letzten Spieltag wird es offen und damit spannend bleiben", sagte Kujala.

Bisher:


10.10.2014: Bietigheim – Bad Nauheim 5:2
31.10.2014: Bad Nauheim – Bietigheim 2:6

Lausitzer Füchse – SC Riessersee (17.00)

Bei den Füchsen ist der beim 4:5 in Ravensburg gesperrte Maxime Legault wieder dabei. Somit stehen Trainer Dirk Rohrbach im wichtigen Spiel gegen den SC Riessersee bis auf den länger verletzten Team-Topscorer Jonas Johannsson wieder alle Spieler zur Verfügung. Für beide Teams ist das Spiel nach den jüngsten Durststrecken eminent wichtig. Die Füchse liegen nach fünf Niederlagen in den letzten sechs Spielen und drei in Serie nur noch drei Zähler vor dem Elften Bad Nauheim. Riessersee hat nach vier Niederlagen in Folge nur noch zwei Punkte Luft. In Garmisch hatte der Rücktritt von Trainer Toni Krinner unter der Woche für mächtigen Wirbel gesorgt. Dennoch lieferte das Team gegen Bietigheim (0:2) eine ordentliche Leistung ab. An der Bande standen Geschäftsführer Paul Karl und der zurzeit angeschlagene Mark Kosick.

Bisher:

21.09.2014: Füchse – Riessersee 2:6
05.12.2014: Riessersee – Füchse 4:2

Starbulls Rosenheim – Heilbronner Falken (17.00)

Die Starbulls wurden in den letzten beiden Spielen wieder zurückgeworfen. Zwei Niederlagen gab es für die Mannschaft von Trainer Franz Steer, die nur aufgrund der besseren Tordifferenz noch auf dem zehnten Tabellenplatz vor dem EC Bad Nauheim steht. Unangenehm beim 1:4 in Frankfurt am Freitag waren zwei Unterzahltore, die den Hessen quasi den Sieg ebneten. Die Heilbronner Falken können für die Starbulls und auch andere Playoff-Anwärter noch zu einem „Spoiler“ werden. Trainer Gerd Wittmann bringt den Vorletzten so langsam in Schuss für die entscheidende Saisonphase, in der es mit größter Wahrscheinlichkeit um den Klassenerhalt geht. Das 8:2 gegen Schlusslicht Kaufbeuren spiegelte den Aufwärtstrend auch einmal im Ergebnis wider.

Bisher:

28.09.2014: Heilbronn – Rosenheim 0:3
05.12.2014: Heilbronn – Rosenheim 2:3

ESV Kaufbeuren – Kassel Huskies (18.30)

Nicht nur die Augen, sondern auch die Ohren sind im Spiel gegen die Kassel Huskies beim Publikum besonders gefordert. Denn der Verein will während der Partie gegen den Tabellenzweiten die Hochrechnungen der Bürgerbefragung zu einem neuen Eishockey-Stadion laufend durchgeben. Für den Traditionsclub ist diese Arena ein wichtiger Bestandteil für den Erhalt des Profi-Eishockeys im Allgäu. Sportlich wird beim Tabellenletzten seit Wochen alles auf den Kopf gestellt. In Heilbronn lieferten zwei Neuzugänge ordentliche Leistungen in ihren ersten Spielen. Jordan Knackstedt  und Daniel Oppolzer sollen zukünftig neben ihrem Können auch die notwendige Leidenschaft mitbringen. Die schlechten sportlichen Bilanzen – zuletzt waren es zwölf Niederlagen in Folge – sind derzeit Nebensache. Für Kassel lief die Saison bislang wie geschmiert. Das 1:2 gegen Dresden am Freitag soll allerdings eine Ausnahme bleiben. Positiv war das solide Comeback des lange verletzten Goalies Mika Järvinen. Damit verfügen die Nordhessen über zwei exzellente Torhüter. Denn Jeff Frazee war ein erstklassiger Vertreter und verlängerte sein Engagement bis zum Saisonende. Für das Spiel in Kaufbeuren ist die Marschroute klar: Alles andere als ein Sieg wäre wohl eine Enttäuschung.

Bisher:

04.10.2014: Kassel – Kaufbeuren 4:0
14.11.2014: Kaufbeuren – Kassel 2:5

Löwen Frankfurt – Fischtown Pinguins (18.30)

Die Löwen Frankfurt gegen die Fischtown Pinguins – das Duell zwischen dem Dritten und dem Fünften ist zweifelsohne das Topspiel am Sonntag. Und beide Mannschaften treffen innerhalb von sechs Tagen gleich zweimal in der Bankenmetropole aufeinander. Denn wegen des großartigen Abschneidens der Pinguins im Continental Cup mit dem zweiten Rang im Super Final musste eine Partie verlegt werden. Die Hessen liegen fünf Punkte vor Bremerhaven, das sich mit zehn Heimsiegen in Serie wieder ins Vorderfeld im Kampf um die Playoffs gearbeitet hat. Und am Freitag platzte beim 4:2 in Landshut nach zuvor sechs Niederlagen in Folge dann auch auswärts endlich wieder der Knoten. Drei Siege feierte das Team von Trainer Mike Stewart in Folge. In der nun bevorstehenden englischen Woche können die Pinguins eine Menge für sich tun. Umrahmt von den Spielen in Frankfurt ist die Nachholbegegnung gegen die Eispiraten Crimmitschau am Mittwoch. Für die Löwen gab es in den vergangenen fünf Begegnungen drei Niederlagen, zwei davon daheim.

Bisher:

10.10.2014: Pinguins – Frankfurt 2:1 OT

39. Spieltag (Sonntag, 18. Januar 2015)

Dresdner Eislöwen – EV Landshut (16.00 Uhr)
Eispiraten Crimmitschau – Ravensburg Towerstars (17.00)
Bietigheim Steelers – EC Bad Nauheim (17.00)
Lausitzer Füchse – SC Riessersee (17.00)
Starbulls Rosenheim – Heilbronner Falken (17.00)
ESV Kaufbeuren – Kassel Huskies (18.30)
Löwen Frankfurt – Fischtown Pinguins (18.30)

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