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Text: DEL2

In Kaufbeuren kehrt das Selbstvertrauen zurück – in Kassel wird es größer

In Kaufbeuren kehrt das Selbstvertrauen zurück – in Kassel wird es größer
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City-Press KAS Rossi1 20141208KlESVK-Coach Rauhanen sieht beim 4:1 gegen Meister Fischtown 60 Minuten Aktivität seines Teams / Rossi: Kassel kann sich „unter den Top 8 weiter festsetzen“

Die Bilanz seit seinem Amtsantritt beim ESV Kaufbeuren kann sich für Kari Rauhanen sehen lassen. Nach nur zwölf Tagen als ESVK-Trainer weist der Finne eine ausgeglichene Bilanz mit zwei Siegen und zwei Niederlagen auf. Und beim 4:1 gegen Meister Fischtown Pinguins am Sonntag sah Rauhanen die ersten Effekte seiner kurzen Amtszeit. „Die Mannschaft war das erste Mal über 60 Minuten aktiv und ist viel gelaufen“, erklärte Rauhanen und fügte an. „Man kann sehen, wie das Selbstvertrauen in die Kabine zurückkehrt.“

In Ansätzen war dies bereits am vergangenen Freitag im schweren Auswärtsspiel bei Vizemeister Bietigheim Steelers zu sehen. Dort stürmte der ESVK aus der Kabine und ging überraschend mit 2:0 in Führung. Aber die Ausgeglichenheit und spielerische klasse des souveränen Spitzenreiters hatte sich schließlich durchgesetzt. Dem Coach kam bei seiner kurzen Arbeit zunächst begünstigend entgegen, dass ihm neben einigen wichtigen Spielern wie Michael Fröhlich und Tim Richter vor allem Torhüter Stefan Vajs wieder zur Verfügung steht. Vajs gibt dem Team den nötigen Rückhalt.
(Foto: Rico Rossi - City-Press)


Abgesehen davon ist Rauhanen ein Mann klarer Worte. Er nahm Veränderungen am Spielsystem vor und investiert viel Arbeit in die Specialteams. Rauhanens Ziel ist es, "dass sich alle Spieler nach jedem Training und nach jedem Spiel ein stückweit verbessern". Das funktionierte bislang offensichtlich. Mit dem Sieg gegen Bremerhaven wurde dies auch in der Tabelle sichtbar, die Joker gaben nach Wochen die Rote Laterne an die Heilbronner Falken ab.

Ein gesundes Selbstvertrauen ist ganz offensichtlich die Basis für außergewöhnliche Leistungen. Das demonstriert Aufsteiger Kassel Huskies im Prinzip bereits über die bisherige Spielzeit. Der vorläufige Höhepunkt war für die Mannschaft von Trainer Rico Rossi am Sonntag das 8:2 gegen die Eispiraten Crimmitschau. „12:3 Tore, Derbysieg, sechs Punkte, Tabellenplatz zwei. Ein perfektes Wochenende“, sagte Rossi und schloss das 4:1 am Freitag bei den Löwen Frankfurt mit ein. Auch Rossi sah die Effekte seiner „harten Arbeit“ mit der Mannschaft und hob wie sein Kollege Rauhanen die Über- und Unterzahlsituationen heraus. „Wir haben an diesem Wochenende sechs Powerplay-Tore geschossen und nur ein Gegentor in Unterzahl bekommen. Die Special Teams machen nicht selten den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage aus. Wenn es uns gelingt, diese Leistung, auch in Powerplay und Unterzahl zu konservieren, können wir  uns unter den Top 8 weiter festsetzen“, sagte Rossi.

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