Von Herzblut getragen. Im Eishockey zuhause.
Zuschauerstärkste 2. Eishockey-Liga Europas
Alle News
Text: DEL2

In Runde drei ist bei den Titelkandidaten mehr Disziplin gefragt

Bietigheim, Bremerhaven und Frankfurt müssen Sperren verkraften / Landshut will sich wieder zurückmelden

In Runde drei ist bei den Titelkandidaten mehr Disziplin gefragt
Sven Peter/Hansepixx

Nach der harten Gangart in der zweiten Runde der Playoff-Halbfinalserien in der DEL2 werden den Titelkandidaten am Ostermontag einige wichtige Spieler fehlen. Nicht von Sperren betroffen ist der EV Landshut, der allerdings gegen Hauptrundenmeister Bietigheim Steelers bislang nicht viel zu melden hatte. In Spiel drei müssen die Cracks der Fischtown Pinguins und der Löwen Frankfurt vor allem ihre Emotionen im Griff haben. In den Playdowns warten die Heilbronner Falken und der ESV Kaufbeuren immer noch auf den ersten Auswärtssieg. Die nächste Chance haben am Ostermontag die Joker.

Bietigheim Steelers - EV Landshut (17.00 Uhr, live bei Sprade TV) - Serie: 2:0

Bislang war die Serie zwischen Bietigheim und Landshut eine weitestgehend einseitige Angelegenheit zugunsten des Hauptrundenmeister. Das spiegelte sich auch in den Ergebnissen wider. Wermutstropfen für Trainer Kevin Gaudet ist zweifelsohne die Sperre von zwei Spielen gegen Kapitän Adam Borzecki nach einem Check gegen Kopf- und Nacken. Borzecki ist der dritte Leistungsträger, der Bietigheim nach den Ausfällen von Matt McKnight und Bastian Steingroß nicht zur Verfügung steht. Landshut musste bisher noch keine Sperre hinnehmen. Aber Trainer Toni Krinner hatte nach dem 0:6 am Samstag alle Hände voll zu tun, seine Mannschaft neu einzustellen.

Bisher:

02.04.2015: Bietigheim – Landshut 5:2
04.04.2015: Landshut Bietigheim 0:6

Fischtown Pinguins - Löwen Frankfurt  (17.00 Uhr, live bei Sprade TV) - Serie: 1:1

In der Serie zwischen Meister Bremerhaven und Aufsteiger Frankfurt ist Feuer. Ein bisschen weniger darf es aber sicherlich sein. Spiel 2 ging über das Herzliche ein ums andere Mal hinaus. Die Folgen sind für die Trainer Mike Stewart und Tim Kehler nicht gerade angenehm. Bremerhaven werden wichtige Spieler fehlen. Den Pinguins werden Tim Miller, Jaroslav Hafenrichter und Felix Stokowski wegen Sperren fehlen. Ebenfalls eine Zwangspause einlegen muss auf Frankfurter Seite Norman Martens. Ungeachtet dessen dürfen sich die Fans wieder auf gutes Eishockey freuen, das schon in den ersten beiden Duellen geboten wurde. 20 der letzten 21 Heimspiele (Hauptrunde eingerechnet) gewannen die Pinguins, die einzige Niederlage in dieser Zeitspanne gab es gegen die Löwen.

Bisher:

02.04.2015: Pinguins – Frankfurt 4:0
04.04.2015: Frankfurt – Pinguins 4:1

Heilbronner Falken - ESV Kaufbeuren (18.30 Uhr) – Serie: 1:1

Zwischen Heilbronn und Kaufbeuren geht es nach den ersten beiden Spielen nach dem Modus „best of five“ weiter. Am Ostersamstag konnten sich die Joker beim 6:4 vor allem beim überragenden Stefan Vajs bedanken. Der Goalie machte in der kritischen Phase einige Schlüssel-Saves, an den sich die Kollegen wieder aufrichten konnten. Nach einer 4:1-Führung leisteten sich die Kaufbeurer zu viele Scheibenverluste und gewährten den Falken ein Comeback. Die brachten sich im Schlussabschnitt mit Strafzeiten aber wieder aus dem Tritt. Die Reaktion beider Teams auf die Schwächephasen sorgt für Spannung. Und: beide Mannschaften warten in den Playdowns noch auf den ersten Auswärtssieg. Heilbronn muss auf den gesperrten T.J. Fast verzichten.

Bisher:

02.04.2015: Heilbronn – Kaufbeuren 4:1
04.04.2015: Kaufbeuren – Heilbronn 6:4

Artikel teilen