Joker wollen Nauheim-Fluch bannen, Rote Teufel die Playoffs
Keine Verschnaufpause für die Joker: Gerade 48 Stunden nach dem Gastauftritt bei Tabellenführer Bietigheim Steelers, geht es für den ESVK mit einem Heimspiel gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim (Foto: chuc.de) weiter. In der „Hängepartie“ vom sechsten DEL2-Spieltag geht es für das Team aus dem Allgäu darum, den Rückstand auf den Tabellen-Vorletzten Crimmitschau nicht noch größer werden zu lassen und für die Roten Teufel, die Schlagdistanz zu einem Playoff-Platz weiter zu verkürzen. Bei den Mittelhessen läuft es, seitdem Daniel Heinrizi als Interims-Coach übernommen hat, wieder recht passabel. Nach drei Siegen aus den vergangenen vier Spielen haben die Kurstädter wieder Tuchfühlung zu den Playoffs.
Mit einem Dreier würde den ambitionierten Neuling nur noch ein Pünktchen vom begehrten achten Rang trennen. Rein statistisch dürfte dem Team aus der Wetterau der sechste Auswärtserfolg der Saison nicht zu nehmen sein. Denn die Roten Teufel sind nach drei Saison-Niederlagen eine Art Angstgegner für die Joker, die weiterhin auf Torhüter Stefan Vajs, Verteidiger Christof Assner und vermutlich auch auf Center Markku Tähtinen (Leiste) verzichten müssen. Dagegen ist mit Topscorer Stephen Schultz das „Herzstück“ des Tabellen-Schlusslichts nach einer Matchstrafe wieder spielberechtigt. Welcher der beiden jungen Torhüter, Max Sigl oder Johannes Wiedemann, das Gehäuse des ESVK hüten wird, steht noch nicht fest. Beide haben ihre Sache in den letzten Spielen sehr gut gemacht und so will Trainer Didi Hegen erst unmittelbar vor der Partie entscheiden, wer den Vorzug bekommt. Der ESVK hingegen will auch gewinnen, um nicht langsam aber sicher am Ende der Tabelle zu versauern. Derzeit beträgt der Abstand zum Tabellenelften aus Crimmitschau, bei einem Spiel weniger, bereits sieben Punkte.
ESV Kaufbeuren – EC Bad Nauheim (19.30 Uhr)
Die bisherigen Ergebnisse:
25.10.: Bad Nauheim – Kaufbeuren 6:2
29.11.: Kaufbeuren – Bad Nauheim 3:4 (SO)
05.01.: Bad Nauheim – Kaufbeuren 5:2