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Kassel und Bremerhaven vor dem Einzug in das Viertelfinale

Kassel und Bremerhaven vor dem Einzug in das Viertelfinale
DEL2
Huskies reicht ein Punkt gegen Riessersee / Pinguins benötigen in Ravensburg einen Sieg / Dresdner Eislöwen und Lausitzer Füchse müssen Pflichtaufgaben erfüllen

Aufsteiger Kassel Huskies und Meister Fischtown Pinguins können nach Hauptrunden-Primus Bietigheim Steelers vorzeitig das Playoff-Viertelfinale perfekt machen. Den Huskies reicht dazu am Freitag im Heimspiel gegen den SC Riessersee bereits ein Zähler. Bremerhaven muss dagegen bei den heimstarken Ravensburg Towerstars gewinnen. Die Dresdner Eislöwen und die Lausitzer Füchse dagegen wären unterdessen nach derzeitigem Stand wunschlos glücklich, wenn sie an den verbleibenden vier Spieltagen in den Pre-Playoffs stehen. Für den Tabellenelften aus Dresden ist daher gegen die Eispiraten Crimmitschau ein Sieg ebenso Pflicht wie für den Zehnten aus Weißwasser ein Erfolg gegen die Heilbronner Falken.


EC Bad Nauheim – Löwen Frankfurt (19.30 Uhr)

Bad Nauheim punktete im harten Kampf um die Qualifikation für die Pre-Playoffs in den vergangenen fünf Spielen, von denen die Mannschaft von Trainer Petri Kujala vier gewann. Auf der anderen Seite ist der Tabellenvierte Löwen Frankfurt nach drei Siegen in Folge und fünf in den vergangenen sechs Spielen auf dem direkten Weg in das Viertelfinale. Das letzte Hauptrunden-Derby ist am Freitag mit über 4.000 Zuschauern ausverkauft. Schließlich geht es um sehr viel. Die Roten Teufel haben nur zwei Punkte Luft auf den elften Tabellenplatz, stehen also unter größerem Druck. Immerhin gelangen gegen den Aufsteiger in den bisherigen drei Spielen zwei Siege. Frankfurt kann allerdings mit einem Sieg und ein wenig Schützenhilfe den direkten Sprung in die Runde der letzten Acht perfekt machen. „Wir wollen nun unser nächstes Ziel erreichen und direkt ins Viertelfinale einziehen. Der Druck für Bad Nauheim und Weißwasser ist noch größer. Daher erwarten wir spannende, umkämpfte Partien mit Playoff-Charakter am Wochenende“, sagte Frankfurts Sportdirektor Rich Chernomaz, dessen Team am Sonntag gegen die Lausitzer Füchse antritt. Fehlen werden den Löwen Stürmer Norman Martens und Thomas Ziolkowski.

Bisher:

21.09.2014: Frankfurt – Bad Nauheim 4:5
14.11.2014: Bad Nauheim – Frankfurt 3:2 OT
23.12.2014: Frankfurt – Bad Nauheim 6:3

Starbulls Rosenheim – EV Landshut (19.30)

Die Starbulls Rosenheim können den jüngsten Erfolgsweg an diesem Wochenende in den bayrischen Klassikern gegen den EV Landshut und beim SC Riessersee krönen. „Gegen Landshut, das ist a) ein Derby und b) ein Sechs-Punkte-Spiel“, sagte Trainer Franz Steer. „Wenn wir gewinnen, haben wir fünf Punkte Abstand auf Landshut. Wenn wir dieses Wochenende beide Spiele gewinnen, dann sind wir schon ziemlich sicher vorne dabei.“ Die Starbulls belegen nach zuletzt vier Siegen in Folge und acht in den vergangenen zehn Spielen den sechsten Rang. Der EVL liegt nur zwei Zähler hinter Rosenheim. Erstmals wird nun auch Toni Krinner als Trainer an der Bande stehen. "Verboten ist alles, was der Mannschaft schadet. Ich will aber auch keinen Knabenchor, sondern Eishockey-Spieler“, sagte Krinner unter der Woche anlässlich seiner offiziellen Vorstellung. Der 47-Jährige machte deutlich, dass er auf Disziplin auf und abseits der Eisfläche Wert legt. Kompaktes Defensivverhalten sei aus seiner Sicht entscheidend. „Wir haben jetzt noch 14 Tage Zeit bis zu den Playoffs. Wenn es losgeht, werden wir perfekt vorbereitet sein", erklärte Krinner. Einen Schub geben soll dem EVL, der in dieser Saison alle drei Derbys gewann, auch die Vertragsverlängerung von Center Patrick Jarrett.

Bisher:

02.10.2014: Landshut – Rosenheim 5:4
30.11.2014: Rosenheim – Landshut 3:4
28.12.2014: Landshut – Rosenheim 3:0

ESV Kaufbeuren – Bietigheim Steelers (19.30)

Der Tabellenletzte hat an diesem Wochenende harte Arbeit vor sich. Allerdings dienen auch die Duelle mit dem Hauptrunden-Primus Bietigheim Steelers am Freitag und Meister Fischtown Pinguins am Sonntag in Bremerhaven der Vorbereitung auf die Playdowns. Eine Grippewelle erwischte einige Kaufbeurer Spieler unter der Woche. Der Einsatz von Daniel Oppolzer und Jordan Knackstedt ist noch fraglich. Wieder gesund gemeldet haben sich derweil Goalie Stefan Vajs und Daniel Menge. Weiterhin pausieren muss Michael Fröhlich. Aus Straubing wird vermutlich Förderlizenzstürmer Stefan Loibl zum Team stoßen. Die Steelers hatten sich mit dem Hauptrunden-Titel Heimrecht in den Playoffs einschließlich einer möglichen Finalserie gesichert. Trainer Kevin Gaudet gibt derzeit den Spielern aus dem zweiten Glied etwas mehr Eiszeit.

Bisher:

17.10.2014: Bietigheim – Kaufbeuren 7:3
05.12.2014: Bietigheim – Kaufbeuren 6:3
04.01.2015: Kaufbeuren – Bietigheim 5:8

Lausitzer Füchse – Heilbronner Falken (19.30)

Die Serie von zuletzt vier Niederlagen in Folge kam für die Lausitzer Füchse zu einer Unzeit. Zuletzt verlor die Mannschaft von Trainer Dirk Rohrbach innerhalb von fünf Tagen zweimal gegen Meister Fischtown Pinguins (2:4, 3:6). Besonders die vier Gegentore innerhalb von fünf Minuten im ersten Drittel am vergangenen Dienstag in Bremerhaven sind den Füchsen noch in schlechter Erinnerung. Rohrbach machte bei seinen Spielern schlichtweg Verunsicherung aus. Gegen den Vorletzten Heilbronn allerdings müssen im Kampf um die Pre-Playoffs für den Tabellenzehnten drei Punkte her. Schließlich geht es am Sonntag zum schweren Auswärtsspiel bei den Löwen Frankfurt. Für die Falken gab es zuletzt sieben Niederlagen in Folge.

Bisher:

24.10.2014: Heilbronn – Füchse 2:5
14.12.2014: Heilbronn – Füchse 1:4
04.01.2015: Füchse – Heilbronn 5:3

Kassel Huskies – SC Riessersee (19.30)

Die Kassel Huskies können sich nach einer bislang hervorragenden verlaufenen Saison den ersten Lohn abholen. Schon mit einem Punktgewinn macht die Mannschaft von Trainer Rico Rossi den Einzug in das Playoff-Viertelfinale perfekt. Aber natürlich geht es den Cracks des Tabellenzweiten und ihrem Coach um mehr. Das Heimrecht in der ersten Runde ist Ziel. Eine gute Grundlage dazu wären Siege am Wochenende gegen Riessersee und bei den Eispiraten Crimmitschau. Die ersten drei Hauptrunden-Spiele gegen den SCR verlor Kassel. Die Garmischer punkteten in den vergangenen sechs Spielen, von denen sie fünf gewannen, und liegen somit auf Playoff-Kurs. Die Mannschaft hat sich nach dem Abgang von Toni Krinner unter dem neuen Coach Maurizio Mansi mittlerweile gefunden.

Bisher:

26.09.2014: Riessersee – Kassel 2:0
21.11.2014: Riessersee – Kassel 5:3
04.01.2015: Kassel – Riessersee 0:1 SO

Dresdner Eislöwen – Eispiraten Crimmitschau (19.30)

Wenn es in einer Saison mit Auf und Abs noch ein Happy End geben soll, ist für die Dresdner Eislöwen ein Sieg im Derby gegen die Eispiraten Crimmitschau eigentlich Pflicht. Die Mannschaft von Trainer Thomas Popiesch ist nach sechs Niederlagen in Serie und nur einem Punkt auf den elften Tabellenplatz zurückgefallen. Gegen Crimmitschau gewann Dresden zwei der drei Spiele. Allerdings waren die Auseinandersetzungen immer umkämpft. Insofern dürfte das abschließende Duell kein Spaziergang werden. Für die Eispiraten geht es darum, die Form für die Playdowns zu finden.

Bisher:

17.10.2014: Crimmitschau – Dresden 6:7
28.11.2014: Crimmitschau – Dresden 5:2
19.12.2015: Dresden – Crimmitschau 6:4

Ravensburg Towerstars – Fischtown Pinguins (20.00)

Die Ravensburg Towerstars sind zuletzt ein wenig aus dem Tritt gekommen. Vier Niederlagen in den vergangenen fünf Spielen musste die Mannschaft von Trainer Daniel Naud zuletzt hinnehmen. Damit rutschte Ravensburg auf den fünften Tabellenplatz ab. Ein Sieg in der heimischen Festung gegen Meister Fischtown Pinguins würde zunächst einmal die Qualifikation für die Pre-Playoffs bedeuten. Aber für die Towerstars ist jeder Punkt wichtig, um auch direkt in das Viertelfinale einzuziehen. Das können die Pinguins ihrerseits mit einem Sieg vorzeitig perfekt machen. Zuletzt gab es acht Siege in neun Spielen. Allerdings plagen Trainer Mike Stewart große Personalsorgen. Zur Verfügung stehen nur sieben Stürmer und acht Verteidiger. Beim 6:3 am Dienstag gegen die Lausitzer Füchse erlitt Maximilian Schaludek eine Gehirnerschütterung, zudem ist Patrick Klöpper gesperrt. „Wir nehmen es wie es kommt. Was man nicht ändern kann muss man so akzeptieren, wie es ist“, sagte Trainer Stewart.

Bisher:

28.09.2014: Pinguins – Ravensburg 6:4
30.11.2014: Ravensburg – Fischtown 6:3
06.01.2015: Pinguins – Ravensburg 8:1

49. Spieltag (Freitag, 20. Februar 2015)

EC Bad Nauheim – Löwen Frankfurt (19.30 Uhr)
Starbulls Rosenheim – EV Landshut (19.30)
ESV Kaufbeuren – Bietigheim Steelers (19.30)
Lausitzer Füchse – Heilbronner Falken (19.30)
Kassel Huskies – SC Riessersee (19.30)
Dresdner Eislöwen – Eispiraten Crimmitschau (19.30)
Ravensburg Towerstars – Fischtown Pinguins (20.00)

50. Spieltag (Sonntag, 22. Februar 2015)

SC Riessersee – Starbulls Rosenheim (17.00 Uhr)
EV Landshut – EC Bad Nauheim (17.00)
Eispiraten Crimmitschau – Kassel Huskies (17.00)
Fischtown Pinguins – ESV Kaufbeuren (17.00)
Bietigheim Steelers – Ravensburg Towerstars (17.00)
Heilbronner Falken – Dresdner Eislöwen (18.30)
Löwen Frankfurt – Lausitzer Füchse (18.30)

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