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Landshut verteidigt Tabellenführung / Bietigheim muss abreißen lassen

Landshut verteidigt Tabellenführung / Bietigheim muss abreißen lassen
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Rosenheim gewinnt Verfolgerduell - Füchse-Sieg im Sachsen-Derby - Ravensburg wieder in der Spur

Da war es nur noch einer: Rosenheim ist nach dem 13. Spieltag alleiniger Verfolger des EVL. Die Starbulls setzten sich im Verfolgerduell mit 4:2 gegen die zuvor punktgleichen Steelers durch und sind nach dem Dreier weiter einen Punkt hinter Landshut, das in Heilbronn 7:2 gewann. Derweil wurde Crimmitschau nur zwei Tage nach dem furiosen 10:4 gegen Ravensburg von Riessersee mit einem 1:6 wieder auf den Boden der Tatsachen geholt, während sich die Towerstars gegen Kaufbeuren mit 6:1 durchsetzten (Foto; Kim Enderle). Bremerhaven gewann gegen Aufsteiger Bad Nauheim 7:4. Etwas sparsamer bei den Toren war das Ost-Derby zwischen Dresden und Weißwasser das mit 1:0 an die Füchse ging.


EVL Landshut Eishockey - Heilbronner Falken 7:2 (2:0, 0:1, 5:1)

Nur bis zum dritten Durchgang konnte Heilbronn in Landshut mithalten. Torsten Fendt verkürzte für die Falken einen Zwei-Tore-Rückstand in der 35. Spielminute, aber im Schlussabschnitt spielte der EVL wie entfesselt auf und zog auf 7:2 davon. Mann des Tages war Martin Davidek, der für die Dreihelmenstädter einen Hattrick erzielteTore: 1:0 Max Forster (17:40), 2:0 Martin Davidek (18:14), 1:2 Torsten Fendt (34:24), 3:1 Josh Godfrey (40:35/PP1), 4:1 Martin Davidek (44:13),  5:1 Riley Armstrong (47:53), 6:1 Martin Davidek (51:43), 2:6 Adriano Carciola (55:15) und 7:2 Stephan Daschner (59:47)
Zuschauer: 1.402

Bietigheim Steelers- -Starbulls Rosenheim 2:4 (0:2, 1:1, 1:1)

Das Spitzenspiel in Bietigheim hielt, was es versprach: Beide Teams agierten druckvoll, aber zwei Fehler der Hausherren genügten den Starbulls, um mit zwei Toren in Front zu gehen. Nach dem Seitenwechsel drückten die Steelers auf den Ausgleich, aber mitten in die Druckphase hinein setzten die Gäste den dritten Treffer. Nachdem Chris St. Jacques für Bietigheim verkürzte, hätte in Überzahl nachgelegt werden können, aber mit einem Shorthander stellten die Starbulls den alten Abstand wieder her. Robin Just (50.) konnte nur noch Ergebniskosmetik betreiben.„Ich bin mit der Leistung der Mannschaft sehr zufrieden. Wir haben heute unsere Chancen genutzt. Mit dieser Aufstellung, welche wir haben, ist es nicht einfach, so ein Spiel zu bestreiten, aber Hut ab an die Mannschaft. Ich bin rundum zufrieden. Zumal Pasi Häkkinen heute auch wieder sein erstes Spiel hatte und er eine tolle Leistung gezeigt hat“, sagte Starbulls-Coach Franz Steer.Nicht ganz so glücklich zeigte sich Kevin Gaudet auf Seiten der Steelers: „Beide Mannschaften hatten harte Spiele in den letzten Tagen. Ich hatte gehofft, dass wir das erste Tor schießen, denn wenn die Starbulls es schießen, ist es schwer für uns. In der 8.Minute konnten die Starbulls dann in Führung gehen. Man braucht einfach Power um Tore zu schießen. Die Abwehr der Rosenheimer war heute super, es war schwer Chancen zu bekommen und Pasi Häkkinen war heute einfach genial. Es ist schade für uns, aber Rosenheim hat verdient gewonnen.“
Tore: 0:1 Tyler McNeely (7:23), 0:2 Dominic Auger (14:19), 0:3 Norman Hauner (27:16), 1:3 Chris St. Jacues (27:40), 1:4 Robert Schopf (47:35/SH1), 2:4 Robin Just (49:29/PP1)
Zuschauer: 1.702

SC Riessersee - Eispiraten Crimmitschau 6:1 (2:0, 3:1, 1:0)

Keine Chance an der Zugspitze: Nur zwei Tage nach dem grandiosen 10:4 gegen Ravensburg wurde Crimmitschau in Riessersee wieder eingebremst. Bereits zur „Halbzeit“ der Partie führten die Garmisch-Partenkirchener verdient mit 5:0. André Schietzolds Treffer zum 5:1 für die Eispiraten war nicht mehr als Ergebniskosmetik. Den Schlusspunkt setzte Andre Bohmbach eine Minute vor dem Ende.
Tore: 1:0 Maximilian Kastner (11:52/PP1), 2:0 Lubor Dibelka (17:30), 3:0 Florian Vollmer (28:05), 4:0 Valentin Gschmeißner (30:13), 5:0 Tim Regan (30:36), 5:1 André Schietzold (36:10), 6:1 Andrew Bohmbach (58:42)
Zuschauer: 820

Ravensburg Towerstars - ESV Kaufbeuren 6:1 (2:0, 2:1, 2:0)

Einen deutlichen und letztlich auch verdienten 6:1 Heimerfolg feierten die Ravensburg Towerstars über den ESV Kaufbeuren. Die Weichen auf Sieg stellten die Gastgeber bereits nach 18 Sekunden, als Justin Kelly das 1:0 markierte. Zwar hatten die Gäste aus Kaufbeuren insbesondere im zweiten Drittel ihre Chancen auf ein engeres Spiel, doch die Towerstars waren nach der 4:10 Klatsche in Crimmitschau viel zu konsequent und selbstbewusst, als dass sie sich diesen Erfolg hätten nehmen lassen.
Tore: 1:0 Justin Kelly (0:18), 2:0 Konstantiin Schmidt (7:02), 3:0 Stephan Vogt (22:31), 3:1 Markku Tähtinen (27:43/PP1), 4:1 Justin Kelly (35:47), 5:1 Andreas Gawlik (45:11), 6:1 Konstantin Schmidt (51:43)
Zuschauer: 1.950

Fischtown Pinguins - EC Bad Nauheim 7:4 (3:0, 1:3, 3:1)

Durchatmen am Bremerhavener Wilhelm-Kaisen- Platz. In einer am Ende fast dramatischen Partie besiegten die Seestädter die Roten Teufel mit 7:4 (3:1/1:3/3:1) Toren und haben damit aus den letzten drei Spielen sieben Punkte gewonnen. Im ersten Abschnitt schien es fast, als wollten die Hausherren die Hessen überrollen, was auch das klare 3:0 auf der Anzeigentafel unterstrich. Mit schlampigen Spiel im Mitteldrittel brachten sich die Fischtowner fast selbst noch einmal in Verlegenheit und mussten den zweiten Abschnitt klar an die Gäste abgeben. Im Schlussdrittel fanden die Stewart Schützlinge dann aber wieder in die Erfolgspur zurück, spielten konzentrierter und wussten auch die sich bietenden Chancen wieder zu nutzen. Am Ende geht der Erfolg der Pinguine auch in dieser Höhe in Ordnung.
Tore: 1:0 Dustin Friesen (8:02), 2:0 Jan Kopecky (12:30), 3:0 Jan Kopecky (14:23), 3:1 Michael Dorr (27:06/PS), 3:2 Matt Beca (28:24), 4:2 Jan Kopecky (31:16/PP1), 4:3 Harry Lange (33:00), 5:3 Mark Kosick (44:57/PP1), 5:4 Matt Beca (49:18), 6:4 Patrik Beck (56:27/SH1), 7:4 Mark Kosick (57:25)
Zuschauer:

Dresdner Eislöwen - Lausitzer Füchse 0:1 (0:0, 0:1, 0:0)

„Wer vorn nicht trifft, bekommt hinten einen rein" - Diese Weisheit bestätigte sich am heutigen für die Dresdner Eislöwen. Chancen zur Führung hatte das Popiesch-Team reichlich, nutzte diese aber nicht. Auch nach der Führung der Gäste aus Weißwasser gelang es Dresden vor über 4.000 Zuschauern nicht, den Puck am überragend parierenden Dustin Strahlmeier vorbeizubringen.Tore: 0:1 Philipp Pinter (22:07)
Zuschauer: 4.054

Die Ergebnisse des 13. Spieltags im Überblick:

EVL Landshut Eishockey - Heilbronner Falken 7:2 (2:0, 0:1, 5:1)
Bietigheim Steelers- -Starbulls Rosenheim 2:4 (0:2, 1:1, 1:1)
SC Riessersee - Eispiraten Crimmitschau 6:1 (2:0, 3:1, 1:0)
Ravensburg Towerstars - ESV Kaufbeuren 6:1 (2:0, 2:1, 2:0)
Fischtown Pinguins - EC Bad Nauheim 7:4 (3:0, 1:3, 3:1)
Dresdner Eislöwen - Lausitzer Füchse 0:1 (0:0, 0:1, 0:0) 

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