Last-Minute-Entscheidung für die Wild Wings in Freiburg
Durch den Spielabbruch in Crimmitschau zwischen den Eispiraten und den Hannover Indians (siehe eigener Bericht) schrumpfte das Zweitliga-Programm am Vorabend des Heiligabends auf fünf Partien. Die Spitzenteams wurden ihrer Favoritenrolle dabei gerecht.
Ein Herzschlagfinale gab`s in Freiburg, nachdem die gastgebenden Wölfe gegen die Schwenninger Wild Wings einen zwischenzeitlichen 1:4-Rückstand aufgeholt hatten. Stanislav Fatyka hatte in der 57. Minute für die Breisgauer ausgeglichen, doch Ryan Gaucher ließ die Gästeanhänger 51 Sekunden vor dem Spielende mit dem 5:4-Siegtor für den Spitzenreiter jubeln.
Eine deutliche Angelegenheit war das bayerische Derby zwischen den Landshut Cannibals und dem ESV Kaufbeuren. Günter Oswald (Foto: bse-press), "Oldie but Goodie", reihte sich beim 6:2 der Niederbayern unter die Torschützen ein.
Bis weit ins letzte Drittel hinein blieb das Sachsen-Derby zwischen den Lausitzer Füchsen und den Dresdner Eislöwen torlos. Dann besorgte in Weißwasser Doppel-Torschütze Hugo Boisvert den 2:0-Erfolg der Gäste. Damit halten die Füchse weiterhin die rote Laterne in Händen. Einziger Trost war, dass es auch der Konkurrenz nicht besser erging. Die Bietigheim Steelers mussten sich in Bremerhaven den Fischtown Pinguins mit 1:4 beugen. Die Ravensburg Towerstars verteidigten ihren zweiten Platz mit einem ebenfalls spät heraus geschossenen 6:3 bei den Heilbronner Falken.
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