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Text: DEL2

Oberligameister ärgert Zweitligameister / Landshut souverän

Oberligameister ärgert Zweitligameister / Landshut souverän
DEL2
Als erstes Team in dieser DEL2-Saison entführen die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim Punkte aus der Bietigheimer EgeTrans Arena: Mit 5:4 nach Penaltyschießen gewann das Team von Teufel-Coach Frank Carnevale beim Tabellenführer und amtierenden Meister und sorgt damit für die wohl größte Überraschung an diesem neunten Spieltag. Richtig in Torlaune zeigten sich die Heilbronner Falken beim 8:1 über Riessersee, während die Krise in Crimmitschau nach dem 1:6 gegen die Lausitzer Füchse immer größer wird. Auch Rosenheim wurde von Dresden zu Hause böse überrascht – am Ende hieß es 3:6. Landshut hatte gegen Kaufbeuren keine Mühe. Dagegen mussten die Towerstars aus Ravensburg gegen Bremerhaven (Foto: Kim Enderle) lange zittern.


Heilbronner Falken – SC Riessersee 8:1 (1:1, 2:0, 5:0)

Was für ein Spiel der Heilbronner Falken ! Die Hausherren machten von Anfang an Druck und erarbeiteten sich Chancen. Der SC Riessersee konnte sich in der Anfangsphase nur vereinzelt befreien, doch ein Tor für die Falken wollte nicht fallen. Auch das erste Überzahl brachte nicht den gewünschten Erfolg, denn der Pfosten stand im Weg. Die Bayern machten es in ihrem ersten Powerplay deutlich besser als die Falken, denn Rimbeck nutzte eine kurze Verwirrung um aus kürzester Entfernung zum 0:1 zu treffen. Doch die Falken zeigten sich nicht geschockt und so markierte Mrazek mit der Pausensirene den 1:1-Ausgleich. Garmisch kam zunächst besser aus der Kabine, doch Heilbronn hielt dem kurzen Druck stand und gewann zusehends wieder an Übergewicht. Der Schlussabschnitt ist schnell erzählt. Der SC Riessersee kam nicht mehr in die Zweikämpfe und gab sich am Ende auf. Die Falken nutzen praktisch jede Chance und entschieden das Drittel völlig verdient mit 5:0. Bester Spieler auf Heilbronner Falken war Frantisek Mrazek, der zu seinem „Einstand“ zwei Tore und zwei Assists verbuchen konnte.
Tore:  0:1 Michael Rimbeck (17:22/PP1), 1:1 Frantisek Mrazek (19:59), 2:1 Frantisek Mrazek (31:27), 3:1 Mitch Versteeg (34:57 PP1), 4:1 Fabio Carciola (42:05 PP1), 5:1 Alexander Ackermann (46:20), 6:1 Adriano Carciola (54:40), 7:1 Sachar Blank (57:57), 8:1 Mitch Versteeg (59:18 PP1)
Zuschauer:  1.368

Towerstars Ravensburg – Fishtown Pinguins 2:1 (2:1, 0:0, 0:0)

In einer verbissenen und vor allem im Schlussabschnitt von Strafzeiten geprägten Partie blieben die gastgebenden Towerstars mit 2:1 siegreich. Ravensburg antwortete auf die Führung der Fischtown-Pinguins prompt und sie drehten innerhalb von drei Minuten den Rückstand in einen 2:1 Vorsprung. Der sollte letztlich ausreichen, denn zum einen verfügten die Towerstars über die besseren Kraftreserven und mit Matthias Nemec einen nervenstarken Torhüter.
Tore: 0:1 Sergej Stas (10:26/PP1), 1:1 Stephan Vogt (13:25), 2:1 Justin Kelly (16:25/PP1)
Zuschauer: 2.015

Eispiraten Crimmitschau – Lausitzer Füche 1:6 (1:1, 0:5, 0:0)

Nach perfektem Start für die Eispiraten Crimmitschau und ein Tor durch Max Campbell in kamen die Füchse aus Weißwasser kurz vor der ersten Pause zum Ausgleich. Im Mitteldrittel spielten die Westsachsen lange in Unterzahl. Eine 5 plus Spieldauer für Harrison Reed ließ das Pendel letztendlich zu Gunsten der Weißwasseraner ausschlagen. Denn drei Power-Play Tore innerhalb von 32 Sekunden versetzen den Eispiraten einen Nackenschlag, von dem sie sich nicht mehr erholen sollten. Auch der Keeper-Wechsel bei den Eispiraten (Sebastian Albrecht für Peter Holmgren) brachte nicht den erhofften Impuls. Im Schlussabschnitt sollte nicht mehr viel passieren.  Die Eispiraten müssen nun am Sonntag nach Bad Nauheim.
Tore: 1:0 Max Campbell (02:15), 1:1 Peter Boon (18:58), 1:2 Peter Boon (21:07), 1:3 Thomas Götz (27:33/PP1), 1:4 Danny Pyka (28:01/PP1), 1:5 Philipp Pinter (28:07/PP1), 1:6 Casey Pierro-Zabotel (34:00)
Zuschauer: 2.820

Starbulls Rosenheim – Dresdner Eislöwen 3:6 ( 3:2, 0:0, 0:4)

Einen verdienten Auswärtssieg fuhren heute die Dresdner in Rosenheim ein. Von Anfang an waren die Eislöwen engagiert und zwangen den Starbulls ihr Spiel auf. Diese kämpften sich zwar gut ins Match, jedoch war schließlich am Ende Dresden den Tick besser und entschied das Match mit zwei Empty Net Goals. Thomas Popiesch war natürlich hoch zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und den drei Punkten, während man SBR Coach Franz Steer den Ärger über diese Niederlage ansah.
Tore 1:0 Robin Weihager (09:41/PP2), 1:1 Tomi Pöllänen (12:32), 1:2 Thomas Ziolkowski (13:17), 2:2 Robin Hanselko (16:29), 3:2 Michael Rohner ( 17:44/ PP2), 3:3 Tomi Pöllänen (49:32/ PP1), 3:4 Sami Kaartinen (53:47), 3:5 Sami Kaartinen ( 59:28/ EN), 3:6 Tomi Pöllänen (19:58/SH1/EN)
Zuschauer: 2.514

Bietigheim Steelers – EC Bad Nauheim 4:5 (2:0, 0:2, 2:2, 0:0, 0:1) SO

Von Beginn an spielten beide Mannschaften munter nach vorne. Zunächst aber trafen nur die Gastgeber. Wer dachte, dass die ersatzgeschwächten Teufel sich nun ihrem Schucksal ergeben sollten, der sag sich getäuscht. Nauheim hielt dank einer hervorragenden Defensivarbeit dagegen und schaffte den Ausgleich nach 40 Minuten. Im letzten Abschnitt ging es hoch her. Vier Tore bekamen die Fans zu sehen, aber noch keinen Sieger. Der konnte erst im Penaltyschießen ermittelt werden. Und hier hatten die Nauheimer etwas mehr Glück. „Neun Spiele haben wir nun schon gewonnen, aber heute haben wir wie auch schon gegen Landshut unsere Konzentration verloren. Bad Nauheim kam mit mehr Feuer zurück aufs Eis. Ich bin froh über den einen Punkt heute", war Steelers-Coach Kevin Gaudets Fazit.
Tore: 1:0 David Wrigley (05:56/PP1), 2:0 Patrick Asselin (6:46), 2:1 (26:00) Jason Pinizotto, 2:2 Michael Dorr (37:06), 3:2 Chris St.Jacques (41:34), 3:3 Michael Dorr (42:50), 3:4 Marcus Götz (48:55), 4:4 Greg Squires (51:53),  Matt Beca (65:00/PS)
Zuschauer: 1.592

EVL Landshut – ESV Kaufbeuren 5:1 (2:0, 2:0, 1:1)

Der EVL feiert gegen die Gäste aus Kaufbeuren einen klaren 5:1-Heimsieg. Josh Godfrey musste auf Seiten des EVL nach acht Minuten mit einer fünf plus Spieldauer wegen Kniecheck vom Eis. Vorher zeigte Godfrey noch einen Faustkampf der es in sich hatte. Gästetrainer Didi Hegen resümierte nach der Partie: „Man muss kein Eishockeyprophet sein um heute hier erkannt zu haben, wer Herr im Hause war." EVL-Cheftrainer Ehrenberger war insbesondere mit der Leistung der vierten Reihe zufrieden und zeigte sich erfreut in Landshut immer wieder starke Nachwuchstalente fordern und fördern zu können. EVL-Topscorer Riley Armstrong ragte aus einer kompletten Mannschaftsleistung heraus. Für Landshut steht am Sonntag die nächste Partie vor heimischer Kulisse gegen die Ravensburg Towerstars auf dem Programm.
Tore: 1:0 Riley Armstrong (6:20/PS), 2:0 Lukas Vantuch (13:52), 3:0 Riley Armstrong (28:13), 4:0 Stephan Daschner (32:40), 5:0 Cody Thornton (43:53/PP1), 5:1 Stephan Schultz (56:45)
Zuschauer: 1.847

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