Playoff-Halbfinale: Überraschungs-Coup durch Starbulls Rosenheim
Im bisherigen Playoff-Verlauf waren Überraschungen an der Tagesordnung. Und auch zum Start des Halbfinales blieben unerwartete Spielausgänge nicht aus. Die Starbulls Rosenheim durchbrachen gleich in Spiel eins das Heimrecht der Ravensburg Towerstars und siegten bei den Oberschwaben.
In der Schwenniger Heliosarena setzten sich die gastgebenden Wild Wings am Ende mit 4:1 gegen die Dresdner Eislöwen durch. Erst im Schlussdrittel konnte die Mannschaft von Axel Kammerer nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Gäste aus Sachsen die entscheidenden Tore erzielen. Der Führungstreffer und damit das erste Tor des Playoff-Halbfinales ging aus dem Powerplay heraus auf das Konto von Jason Pinizzotto (Foto: bse-press), der anschließend noch zwei Mal traf.
Für das Team von Peter Draisaitl, beste Mannschaft der Hauptrunde, ging der Start in die Runde der besten Vier schief. Mit den Starbulls kamen die Towerstars schon in der regulären Saison nicht gut zurecht, und auch diesmal hatten die Oberbayern das bessere Ende für sich. Mit 4:2 setzte sich die Mannschaft von Franz Steer durch, nachdem man in der 48. Minute schon mit 3:0 in Führung lag.
In der Abstiegsrunde ist die sportliche Entscheidung gefallen. Die Eispiraten Crimmitschau setzten sich gegen die Wölfe Freiburg mit 4:3 nach Verlängerung durch. Dass die Gäste aus dem Breisgau einen 0:2- und 1:3-Rückstand noch aufholen konnten, brachte unter dem Strich nichts ein. Ein Punkt war zu wenig für die Truppe von Zdenek Travnicek.
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