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Ravensburg beendet Eislöwen-Serie in Dresden

Ravensburg beendet Eislöwen-Serie in Dresden
DEL2
Landshut scheitert im Bayern-Gipfel unter der Zugspitze / Rosenheim rückt Landshut auf die Pelle / Torfestival in Bremerhaven

Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte: Während Spitzenreiter Landshut im Bayern-Gipfel beim SC Riessersee mit 0:5 unter die Räder kam (Foto: Sven Wanke) und Verfolger Dresden daheim Ravensburg mit 1:2 unterlag, nutzte Rosenheim die Gunst der Stunde und rückte Landshut durch ein 5:0 gegen die Heilbronner Falken nach Punkten auf die Pelle. Für die Eislöwen war es die erste Niederlage nach elf Siegen in Serie. Ein Torfestival erlebten die Fans in Bremerhaven gegen Meister Bietigheim - jedoch ohne Happy end für die Pinguine, die 5:6 nach Verlängerung verloren. Derweil übergab Crimmitschau nach einem 5:4 gegen Bad Nauheim in der Verlängerung die Rote Laterne an den ESV Kaufbeuren, der daheim gegen die Lausitzer Füchse chancenlos war.


Starbulls Rosenheim - Heilbronner Falken 5:0 (1:0, 1:0, 3:0)

Klare Angelegenheit für die Starbulls: In einer einseitigen Begegnung fertigten die Oberbayern die Falken in souveräner Manier ab. Zwar schafften es die Käthchenstädter, die Partie im ersten Drittel offen zu gestalten, doch im Schlussdurchgang war der Widerstand der Falken endgültig gebrochen. Rosenheim zog durch seinen 15. Saisonsieg mit Landshut nach Punkten gleich. Für die Falken scheint die Teilnahme an den Playoffs immer weiter in die Ferne zu rücken.
Torschützen: 1:0 Robin Weihager (00:88), 2:0 Shawn Weller (35:47/SH1), 3:0 Robin Weihager (48:06/ PP2), 4:0 Josef Frank 522:33/ PP1), 5:0 Kim Staal (57:27)
Zuschauer: 1.684

ESV Kaufbeuren - Lausitzer Füchse 0:4 (0:2, 0:2, 0:0)

Der "Rosenheim-Effekt" hielt nicht lange: Fünf Tage nach dem Überraschungs-Coup im Derby gegen Rosenheim unterlag der ESVK daheim gegen die Lausitzer Füchse mit 0:4. Die Gäste aus Weißwasser dagegen beendeten durch ihren elften Saisonerfolg eine kleine Negativ-Serie nach vier Niederlagen in Folge. Bereits im ersten Durchgang stellten die Männer von Füchse-Trainer Dirk Rohrbach die Weichen auf Sieg und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Zu Gute halten muss man den Männern von Trainer Didi Hegen, dass sie ohne drei verletzte Stürmer auskommen mussten.
Tore: 0:1 Philipp Pinter (04:13), 0:2 Peter Boon (17:32), 0:3 Danny Pyka (29:22/PP1), 0:4 Thomas Götz (38:48)
Zuschauer: 1.244

Fischtown Pinguins - Bietigheim Steelers 5:6 (2:2, 2:1, 1:2, 0:1) OT

Im erwartet heißen Duell hatte Meister Bietigheim das bessere Ende für sich. Dabei lagen die Schwaben zwischenzeitlich sogar mit 2:4 im Hintertreffen, doch mit einer furiosen Aufholjagd zwangen die Männer von Trainer Kevin Gaudet die Pinguine in die Verlängerung. Hier war es ausgerechnet und zum Verdruss der Pinguin-Fans der Ex- Bremerhavener Steingroß, der den Siegtreffer für die "Eisenmänner" besorgte.
Tore: 0:1 Asselin (12.), 0:2 Squires (17.) 1:2 Hafenrichter (18./PP1), 2:2 Hafenrichter (19.), 3:2 Cook (27./PP1), 4:2 Hafenrichter (35.), 4:3 Heatley (35.), 5:3 Bombis (41.), 5:4 Gleich (51.), 5:5 Sommerfeld (55.), 5:6 Steingroß (62.)
Zuschauer: 3.643

SC Riessersee - EVL Landshut 5:0 (2:0, 0:0; 3:0)

Kantersieg für den SC Riessersee im Bayern-Gipfel: Durch ein souveränes 5:0 fügten die Männer von Trainer Toni Krinner den leicht favorisierten Niederbayern die höchste Saisonniederlage zu. Im letzten Heimspiel vor Heiligabend gab es im Olympiaeissport-Zentrum ein Spiel mit hohem Tempo, Emotionen und massenhaft Torszenen. Bereits nach knapp zehn  Minuten zappelte der Puck innerhalb von 24 Sekunden zweimal im Netz des EVL. Nach einem torlosen Mittelabschnitt schraubten die Werdenfelser unaufholbar in die Höhe.
Tore: 1:0 Jaroslav Kracik (09:33), 2:0 Lubor Dibelka (09:57), 3:0 Morten Lie (46:22), 4:0 Michael Rimbeck (49:01), 5:0 Josef Staltmayr (54:17)
Zuschauer: 2.334

Eispiraten Crimmitschau - EC Bad Nauheim 5:4 (2:0,1:1,1:3, 1:0) OT

Mit einem blauen davon gekommen und die Rote Laterne abgegeben: Durch ein dramatisches 5:4 nach Verlängerung holten die Westsachsen zwei wichtige Zähler gegen den personell gebeutelten Neuling, der sich auch nach einem schnellen Rückstand nicht aufgab und in die Partie zurück kämpfte. Nach einem kollektiven Tiefschlaf der Westsachsen kam das Team aus der Wetterau unmittelbar vor der Schlusssirene zum Ausgleich durch drei Treffer innerhalb von  drei Minuten. In der Overtime war es André Schietzold, der den insgesamt verdienten Siegtreffer markierte.
Tore: 1:0 Martin Heinisch (04:43), 2:0 Harrison Reed (12:31), 2:1 Jason Pinizzotto (36:44), 3:1 Martin Heinisch (39:21), 4:1 Martin Heinisch (46:06), 4:2 Matt Beca (51:00/UZ), 4:3 Taylor Carnevale (52:14), 4:4 Matt Beca (54:05), 5:4 André Schietzold (64:35)
Zuschauer: 1.623

Dresdner Eislöwen - Ravensburg Towerstars 1:2 (0:0, 0:0, 1:2)

Die aktuell längste Serie in der DEL2 ist beendet: Durch ein 2:1 stoppten die Ravensburg Towerstars den Siegeszug der Dresdner Eislöwen und fügten die Sachsen im zwölften Spiel in Folge die erste Niederlage zu. Vor 2.807 Fans entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem Dresden einige gute Möglichkeiten sträflich ausliess. Dies sollte sich gegen jederzeit brandgefährliche Towerstars im letzten Abschnitt bitter rächen.
Tore: 0:1 Slavetinsky (50:20/PP1), 1:1 Macholda (54:47/PP1), 1:2 Baier (57:12)
Zuschauer: 2.807

Der 29. DEL2-Spieltag im Überblick:

Starbulls Rosenheim - Heilbronner Falken 5:0 (1:0, 1:0, 3:0)
ESV Kaufbeuren - Lausitzer Füchse 0:4 (0:2, 0:2, 0:0)
Fischtown Pinguins - Bietigheim Steelers 5:6 (2:2, 2:1, 1:2, 0:1) OT
SC Riessersee - EVL Landshut 5:0 (2:0, 0:0, 3:0)
Eispiraten Crimmitschau - EC Bad Nauheim 5:4 (2:0, 1:1, 1:3, 1:0) OT
Dresdner Eislöwen - Ravensburg Towerstars 1:2 (0:0, 0:0, 1:2)

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