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Text: DEL2

Ravensburg mausert sich – vor allem auswärts

Towerstars gewannen sieben der zehn Spiele. Trainer Naud lobt die Defensive nach dem 2:1 in Bietigheim. Frankfurt kommt wieder.

Ravensburg mausert sich – vor allem auswärts
City-Press

Ausgeglichenheit ist einer der Schlüssel zum Erfolg. Hier haben die Ravensburg Towerstars im Vergleich zur vergangenen Saison einen großen Schritt gemacht. Das spiegelt zumindest ein genauer Blick auf die Tabelle wider. „Wir haben jetzt den siebten Sieg im zehnten Auswärtsspiel geholt“, bemerkte Trainer Daniel Naud nach dem 2:1 bei Meister Bietigheim Steelers. Genauso viele Siege erspielte sich Ravensburg bisher in der heimischen Eissporthalle.

Diese Entwicklung hat nach 20 Spieltagen durchaus einen Aussagewert, vor allem dann, wenn man auf die Tabelle der vergangenen Hauptrunde blickt. Da brachte Ravensburg gerade einmal acht Siege in 26 Auswärtsspielen zustande – dafür aber 21 daheim. Dieser deutliche Kontrast war kaum nachzuvollziehen – natürlich am wenigsten für die Betroffenen selbst. Daran sollte unbedingt in der Sommerpause gearbeitet werden. Punktuell ergänzte Daniel Naud seinen Kader.

Mathieu Tousignant sticht als Neuzugang heraus, der Center erzielte bereits 15 Tore und war an weiteren zwölf beteiligt. Herausragend, sowohl im Team als auch in der Liga, ist ein Altbekannter. Brian Roloff ist mit 31 Punkten Topscorer und liegt in der Assist-Wertung mit 27 ganz vorn. Als Team liegen die Towerstars mit 4,2 erzielten Toren pro Spiel ganz weit vorne. Trainer Naud sieht aber vor allem woanders Fortschritte. „Wir stehen defensiv derzeit sehr gut“, sagte der Trainer. Wenn man die Ausreißer in der Startphase der Saison nimmt wie das 1:7 gegen Bietigheim oder das 2:8 in Kaufbeuren kann man dem nur zustimmen.

So ist es kein Wunder, dass die Towerstars vorne mitmischen. Als Vierter hat das Naud-Team zwei Zähler Rückstand  auf die punktgleichen Steelers und Löwen Frankfurt. Die Hessen haben nach einem kleinen Hänger am Wochenende gegen die Eispiraten Crimmitschau und bei den Heilbronner Falken jeweils mit 7:2 gewonnen. Besonders im Blickpunkt stand das Debüt von Kris Sparre, der gegen die Eispiraten auch direkt ein Tor erzielte. Damit ist der Kader der Frankfurter komplett – und noch stärker. Trainer Tim Kehler sind die Stärken seines Teams bewusst – vor allem in der Offensive. Lob hatte der Coach nach dem Sieg in Heilbronn aber für die Leistung von Henning Schroth, der Nummer zwei im Tor hinter Antti Ore. Denn zwei gute Torhüter sind ebenfalls Schlüssel zum Erfolg.

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