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Text: DEL2

Ravensburg verteidigt mit 4:1 gegen Landshut Spitzenposition

Ravensburg verteidigt mit 4:1 gegen Landshut Spitzenposition
DEL2

Auch Bietigheim, Rosenheim und Kaufbeuren starten mit sechs Punkten / Meister Fischtown Pinguins feiert 6:1 in Dresden

Was für ein erstes Wochenende: Gleich vier Mannschaften starteten mit sechs Punkten in die Saison. Spitzenreiter bleiben die Ravensburg Towerstars durch ein 4:1 gegen den EV Landshut. Dahinter liegt Vizemeister Bietigheim Steelers nach dem 5:3 gegen die Kassel Huskies, Dritter sind die Starbulls Rosenheim nach dem 4:3 beim EC Bad Nauheim. Platz vier belegt der ESV Kaufbeuren durch das 4:3 bei den Lausitzer Füchsen. Meister Fischtown Pinguins machte es im zweiten Spiel mit dem 6:1 bei den Dresdner Eislöwen deutlich. Ebenfalls klar mit 5:1 siegten die Eispiraten Crimmitschau gegen die Löwen Frankfurt (Foto: Alexander Grimm). Und die Heilbronner Falken kamen zu einem 2:1 beim SC Riessersee.


Lausitzer Füchse – ESV Kaufbeuren 3:4 (0:0, 2:2, 1:2)

Das direkte Duell zweier Sieger des Auftaktspieltages in der DEL2 bot die zu erwartende Spannung. Zweimal gingen die Gastgeber in Führung, zweimal kam die schnelle Antwort der Kaufbeurer. Dann sorgte die Stefan Loibl für die erste Führung des ESVK, die Scott King mit seinem zweiten Treffer des Spiels 35 Sekunden später ausglich.  Doch das Powerplay-Tor von Daniel Menge brachte den zweiten Dreier für die Gast-Mannschaft von Trainer Uli Egen. Menge ist einer von 18 Neuzugängen des ESVK, der in der vergangenen Spielzeit bis zum 5. Spieltag auf den ersten Sieg warten musste. Für Kaufbeuren, das zum Auftakt 4:2 bei den Eislöwen Dresden gewann, geht es am kommenden Freitag zum bayrischen Derby beim EV Landshut. Die Füchse waren mit einem 5:4 in Kassel gestartet und müssen nun nach Crimmitschau.
Tore: 1:0 Greg Classen (28:46), 1:1 Matt Marquardt (29:41), 2:1 Scott King (34:45), 2:2 Michael Fröhlich (37:09), 2:3 Stefan Loibl (43:03), 3:3 Scott King (43:38), 3:4 Daniel Menge (46:31/PP1)
Zuschauer: 2.128

Eispiraten Crimmitschau – Löwen Frankfurt 5:1 (2:1, 3:0, 0:0)

Die Eispiraten Crimmitschau zeigten sich völlig unbeeindruckt von der 1:4-Niederlage zum Saisonauftakt bei den Starbulls Rosenheim. Mit einem beeindruckenden 5:1 gegen Aufsteiger Löwen Frankfurt bescherten die Westsachsen dem neuen Trainer Chris Lee den ersten Sieg. Alex Hutchings ragte mit seinen Toren zum 3:1 und 4:1 heraus und sicherte damit die drei Punkte frühzeitig. Die 2.164 Zuschauer sahen in den ersten 20 Minuten allerdings eine abwechslungsreiche Begegnung, die Nils Liesegang mit seinem Treffer 49 Sekunden vor der ersten Pause spannend machte. Der Mittelabschnitt gehörte allerdings klar den Hausherren, die am kommenden Freitag (19. September) wieder auf eigenem Eis gegen die Lausitzer Füchse antreten.  Für die Hessen andererseits war es ein wenig erfreuliches erstes Wochenende nach der Rückkehr in die DEL2. Das Team von Coach Tim Kehler muss erneut auswärts ran, Gegner sind die Heilbronner Falken.
Tore: 1:0 Martin Heinisch (15:39/PP1), 2:0 Thom Flodqvist (17:57/PP1), 2:1 Nils Liesegang (19:11), 3:1 Alexander Hutchings (25:56), 4:1 Alexander Hutchings (37:49), 5:1 Christian Neuert (38:36)
Zuschauer: 2.164

Bietigheim Steelers – EC Kassel Huskies 5:3 (1:0, 3:3, 1:0)

Die Offensive des Vizemeisters läuft weiterhin auf Hochtouren und kompensierte auch im zweiten Saisonspiel die Abwehrschwächen. Die Bietigheim Steelers feierten nach dem 6:4 beim EV Landshut zum Heimauftakt am Sonntag einen 5:3-Sieg gegen Aufsteiger Kassel Huskies und nach dem zweiten Spektakel ein optimales erstes Wochenende. Nach einem scheinbar beruhigendem 4:1-Zwischenstand, den Marcus Sommerfeld mit seinem vierten Saisontor herstellte, machten es die Huskies noch einmal eng. In einem spannenden Schlussdrittel sorgte Robin Just mit einem Schuss ins leere Tor für große Erleichterung bei den Steelers. Die Gastgeber mussten früh auf Jason Pinizzotto verzichten, der für einen Check gegen Kopf und Nacken eine Spieldauerdisziplinarstrafe erhielt. Wie schon beim 4:5 gegen die Lausitzer Füchse am Freitag zeigte Kassel, dass es eine Bereicherung für die Liga ist. Die Huskies müssen am kommenden Freitag beim EC Bad Nauheim antreten, Bietigheim will bei den Dresdner Eislöwen den dritten Sieg.
Tore: 1:0 Bastian Steingroß (9:10), 1:1 Mike Collins (21:11/PP1), 2:1 David Wrigley (26:04), 3:1 Robin Just (29:33), 4:1 Marcus Sommerfeld (30:16/PP1), 4:2 Connor Morrison (31:06), 4:3 Mike Collins (36:00), 5:3 Robin Just (58:58/EN)
Zuschauer: 1.964

EC Bad Nauheim – Starbulls Rosenheim 3:4 (0:0, 2:1, 1:3)

Ein großartiges Comeback bescherte den Starbulls Rosenheim einen optimalen Start in die Saison. Die ambitionierte Mannschaft von Trainer Franz Steer kam am Sonntag zum einem 4:3 beim EC Bad Nauheim nach 0:2-Rückstand und findet sich nach zwei Siegen am Auftaktwochenende auf Platz drei der DEL2-Tabelle. Die Starbulls reagierten eiskalt auf den Rückstand durch die Bad Nauheimer Tore von Vitalij Aab und Dusan Frosch. Zweimal Andrej Strakhov sowie Benjamin Zientek und Simon Fischhaber drehten den Spieß in einem abwechslungsreichen Spiel um. Nun kommt es am Freitag (19. September) zu einem echten Spitzenspiel beim Tabellenführer Ravensburg Towerstars. Der EC Bad Nauheim empfängt Aufsteiger Kassel Huskies.
Tore: 1:0 Vitalij Aab (29:12/PP1), 2:0 Dusan Frosch (33:59/PP1), 2:1 Andrej Strakhov (36:55), 2:2 Benjamin Zientek (30:02), 2:3, Simon Fischhaber (51:34), 2:4 Andrej Strakhov (53:12), 3:4 Drew Paris (59:57/EA)
Zuschauer: 1.984

Ravensburg Towerstars – EV Landshut 4:1 (2:0, 0:1, 2:0)

Zweites Spiel, zweiter Sieg, Tabellenführung verteidigt - die Ravensburg Towerstars feierten ein perfektes Auftakt-Wochenende. Der Hauptrundenvierte der Vorsaison kam nach dem 5:2 bei den Heilbronner Falken nun am Sonntag zu einem 4:1 gegen den EV Landshut. Es war auch eine kleine Revanche für das Aus im Playoff-Viertelfinale. Landshut hatte seinerzeit in Spiel 7 gesiegt. Die Towerstars waren von Beginn an drückend überlegen, auch bedingt durch die frühe Führung. Landshut Torhüter Häkkinen stand im Brennpunkt und war der Garant dafür, dass die Gäste nicht deutlicher als 0:2 nach dem ersten Drittel in Rückstand lagen. Im zweiten Abschnitt war das Spiel ausgeglichener, auch wenn der 1:2-Anschlusstreffer eher ein glücklicher Schuss, als eine nennenswerte Torchance war. Andreas Farny und Shawn Weller machten im Schlussabschnitt aber alles klar. Für Landshut war es ein ernüchterndes Wochenende. Am Freitag (19. September) folgt nun das Derby gegen den mit zwei Siegen gestarteten ESV Kaufbeuren. Die Towerstars treten wieder zuhause an, gegen die Starbulls Rosenheim.
Tore: 1:0 Simon Sezemsky (3:47), 2:0 Alex Leavitt (11:27), 2:1 Elia Ostwald (25:29), 3:1 Andreas Farny (41:01), 4:1 Shawn Weller (59:37/EN)
Zuschauer: 2.207

SC Riessersee – Heilbronner Falken 1:2 (1:1, 0:0, 0:1)

Fabian Krull war der umjubelte Mann beim 2:1 der Heilbronner Falken beim SC Riessersee. 102 Sekunden vor der Schlussirene wurde Krull zum Matchwinner und bewahrte die Falken nach dem enttäuschenden 2:5 gegen Ravensburg vor einem Fehlstart. Mit dem Schwung der drei Punkte aus der Auftaktpartie in Bad Nauheim (4:2) zeigte Riessersee aber erneut eine überzeugende Leistung. Die Falken hatten anfänglich das notwendige Glück im Abschluss durch Dominik Tiffels. Der Gastgeber egalisierte den Rückstand in der 11.Spielminute zum verdienten Zwischenstand von 1:1. Im Mittelabschnitt dominierten die Garmisch-Partenkirchner, nur der Puck fand den Weg nicht ins Gehäuse von Heilbronn Torwart Philip Lehr. Mit seinen Paraden brachte er ein ums andere Mal die Stürmer des SC Riessersee zu Verzweiflung. Benedikt Kastner, Morten Lie, Dominik Kahun und Kai Herpich scheiterten aus besten Positionen. So folgte dann die Ernüchterung. Nun folgt am Freitag (19. September) für den SC Riessersee das schwere Heimspiel gegen Meister Fischtown Pinguins, Heilbronn empfängt die Löwen Frankfurt.
Tore: 0:1 Dominik Tiffels (2:24), 1:1 Jaroslav Kracik (11:00/PP1), 1:2 Fabian Krull (58:18)
Zuschauer: 1.688

Dresdner Eislöwen – Fischtown Pinguins 1:6 (1:2, 0:1, 0:3)

Auch im zweiten Saisonspiel wurde dem Meister zunächst nichts geschenkt. Doch am Sonntag verließ die Mannschaft von Mike Stewart als klarer Sieger das Eis und machte es nicht so spannend wie beim 4:3 im Penaltyschießen gegen den EC Bad Nauheim. Fischtown setzte sich in einem nur anfangs umkämpften Spiel deutlich mit 6:1x:x bei den Dresdner Eislöwen durch. Den zwischenzeitlichen Ausgleich für Dresden durch Sami Kaartinen konterten die Gäste aus dem Norden 14 Sekunden später durch Viktor Beck und ließen sich die Führung danach nicht mehr aus der Hand nehmen. Während die Pinguins mit den fünf Punkten zufrieden sein können und am kommenden Freitag (19. September) beim SC Riessersee antreten müssen, folgt für die punktlosen Dresdner mit dem Heimspiel gegen Vizemeister Bietigheim Steelers der nächste dicke Brocken.
Tore: 0:1 Thomas Zuravlev (5:32), 1:1 Sami Kaartinen (12:40/PP1), 1:2 Viktor Beck (12:54), 1:3 Ryan Martinelli (26:18), 1:4 Marian Dejdar (42:14), 1:5 Viktor Beck (54:01), 1:6 Marian Dejdar (56:11)
Zuschauer: 2.218

Der 2. DEL2-Spieltag im Überblick:

Lausitzer Füchse – ESV Kaufbeuren 3:4 (0:0, 2:2, 1:2)
Eispiraten Crimmitschau – Löwen Frankfurt 5:1 (2:1, 3:0, 0:0)
Bietigheim Steelers – EC Kassel Huskies  5:3 (1:0, 3:3, 1:0)
EC Bad Nauheim – Starbulls Rosenheim 3:4 (0:0, 2:1, 1:3)
Ravensburg Towerstars – EV Landshut 4:1 (2:0, 0:1, 2:0)
SC Riessersee – Heilbronner Falken 1:2 (1:1, 0:0, 0:1)
Dresdner Eislöwen – Fischtown Pinguins 1:6 (1:2, 0:1, 0:3)

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