Rosenheim und Bad Nauheim im Fernduell um die Spitze
Fischtown Pinguins - Starbulls Rosenheim (17.00)
Dresdner Eislöwen - EC Bad Nauheim (18.00)
Bietigheim Steelers - ESV Kaufbeuren (18.00)
Mit gestärkter Brust zum dritten Dreier: Das ist das Ziel des Meisters nach einem souveränen 4:1 am Freitag in Riessersee, das allerdings von (zu) vielen Strafzeiten geprägt war. Philipp Quinan und Henry Martens holten sich dabei Spieldauerstrafen ab. Dies soll gegen den ESVK unbedingt vermieden werden. Steelers-Coach Kevin Gaudet: "Das war unsere eigene Dummheit und passiert uns nicht noch einmal." Noch immer auf ihren ersten Zähler warten indes die Schützlinge von Trainer Didi Hegen, der bei den Steelers wegen einiger Verletzter wieder nur mit einem Rumpfkader antreten kann. Zudem spricht die Statistik gegen die Gäste: Drei der vier Vergleiche in der vergangenen Saison gingen an Bietigheim.
Dritter Versuch der Werdenfelser in Folge, einem Meisterschaftsanwärter ein Bein zu stellen: Nach Rosenheim und Bietigheim kommt nun der EV Landshut ins Olympiastadion. War man im Derby gegen Rosenheim noch nah dran, so mussten die Männer von Trainer Toni Krinner die Überlegenheit von Bietigheim am Freitag neidlos anerkennen. Die Weiß-Blauen konnten nur selten an die gute Leistung gegen Rosenheim anknüpfen und selbst viele Überzahlsituationen nicht nutzen. Coach Krinner`s Hoffnung: „Wenn der Knoten platzt, ist vielleicht eine Überraschung drin. Jeder Spieler muss an seine Grenzen gehen und es muss alles funktionieren, damit wir am Ende punkten können.“ Kapitän Tim Regan ist davon überzeugt, dass die Mannschaft im Derby alles geben wird: „Wir alle wissen, dass wir gegen Bietigheim nicht gut gespielt haben, nun haben wir die Gelegenheit zu zeigen, dass wir es besser können."
Ravensburg Towerstars - Lausitzer Füchse (18.30)
Zwei Mal geführt - und dennoch verloren: Das soll den Oberschwaben gegen die Lausitzer Füchse nicht noch einmal passieren. Die Gelegenheit dafür ist günstig. Denn zu unterschiedlich scheinen die Kräfteverhältnisse. Schließlich sind die Männer von Weißwassers Coach Dirk Rohrbach nach drei Spielen noch ohne Sieg. Gegen Bremerhaven wirkten die Füchse zuletzt sogar daheim etwas hilflos.
Heilbronner Falken - Eispiraten Crimmitschau (18.30)
Nach drei Spielen sind die zuvor hochgehandelten Falken immer noch ohne Punkte. Zwar registrierte Trainer Ken Latta am Freitag eine Steigerung, aber der Befreiungsschlag wollte nicht gelingen. Gegen Crimmitschau können die Käthchenstädter auf alle Spieler zurückgreifen. Latta: „Ich erwarte von allen Spielern 100 Prozent, 98 Prozent werden nicht reichen.“Aus Sicht der Eispiraten gehen die Gastgeber als klare Favoriten in die Partie. Für die Westsachsen wird es vor allem darauf ankommen, in der Defensive ihr volles Leistungspotential abzurufen. Der Plan von Trainer Fabian Dahlem: „Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und dem Willen zum Erfolg haben wir die Chance auf eine Überraschung.“
Die Begegnungen des 4. Spieltages auf einen Blick: