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Rudorisch zieht erstes positives Fazit

Rudorisch zieht erstes positives Fazit
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RudorischRene 20140930 CityPressZuschauerzahlen steigen / Facebook-Auftritt wird gut angenommen / DEL2 rückt näher an die DEL

Die DEL2 ist in ihre zweite Saison gestartet – und dabei noch näher an die DEL herangerückt. Und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Denn seit Anfang September hat René Rudorisch (Foto: City-Press) seine Geschäftsräume am Standort der DEL-Zentrale in Neuss. „Es geht darum Synergien zu nutzen und zu lernen“, sagt der 36-Jährige, der zuvor als Geschäftsführer der Eispiraten Crimmitschau unterwegs war.
Zwar sind gerade sechs Spieltage gespielt, dennoch kann Rudorisch vermelden: „Die neue DEL2 wird von den Fans gut angenommen.“ Dies zumindest zeigen die Besucherzahlen – und zwar nicht nur in den Arenen. Insgesamt passierten 98.789 Besucher die Stadiontore. Das entspricht einem Schnitt von 2.352 pro Partie. Damit liegt man im ausklingenden Sommer – einer eher untypischen Eishockey-Zeit – bereits jetzt über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre (Bsp. 13/14 nach sechs Spieltagen: 2.018 pro Spiel).


Gleiches gilt für die Zugriffszahlen in den sozialen Netzwerken. „Wir haben unsere Likes beim DEL2-Facebook-Auftritt innerhalb gerade eines Jahres um 100 Prozent steigern können und werden in Kürze die 20.000er-Marke knacken“, sagt Matthias Schumann, sowohl bei der DEL als auch bei der DEL2 zuständig für die Kommunikation: „Das ist eine sehr ordentliche Entwicklung, die auch von den Clubs mitgetragen wird. Ligaweit finden knapp 150.000 Fans unsere social-media-Seiten gut.“

Bereits jetzt scheint sich auszuzahlen, dass sich das Profilager aufeinander abstimmt. René Rudorisch: „Wir haben nicht nur die gleiche Anzahl von Clubs, sondern auch den Modus mit einer ersten Playoff-Runde und den anschließenden Playoffs zur Ermittlung des DEL2-Meisters. Und das fast zeitgleich mit der DEL.“

Zwar ist auch in der kommenden Saison noch kein direkten Auf-/Abstieg vorgesehen, doch dem DEL2-Champion winkt die Teilnahme am renommierten Continental-Cup. In dieser Saison schnuppern die Fischtown Pinguins als Meister internationale Luft und richten sogar eines der Continental-Cup-Turniere aus (17. - 19. Oktober).

Natürlich erhält der DEL2-Meister auch eine entsprechende Trophäe. Der Pott ist 65 cm hoch, 70 cm im Durchmesser, 12 kg schwer und hat ein Fassungsvermögen von 22 Litern: Damit hat das gute Stück durchaus DEL-Dimensionen. Zudem gibt es für jeden Akteur eine Meistermedaille.

„Das vergangene Jahr hat uns enorm weiter gebracht“, sagt Fischtown-Geschäftsführer Hauke Hasselbring. Dies zeigt sich auch anhand der Zuschauer-Zahlen, die sich in den letzten drei Jahren an der Küste nahezu verdoppelt haben. Hasselbring: „Wir haben einen regelrechten Boom erlebt, der sich sehr positiv für den Standort ausgewirkt hat.“

Ein Hauptaugenmerk der DEL2 gilt vor allem der Entwicklung von Talenten. René Rudorisch: „Im Zusammenspiel mit der DEL haben wir unseren Platz gefunden, um dabei zu helfen, die Nationalmannschaft als Flaggschiff unseres Sports zu stärken.“

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