Selbstbewusste Eislöwen: Revanche gegen Riessersee mit Rückenwind
Am Buß- und Bettag legt die DEL2 keinesfalls die Hände in den Schoss: Quasi als Aufgalopp für den 21. Spieltag am kommenden Freitag steht heute in der Energie Verbund Arena von Dresden die Partie der heimischen Eislöwen gegen den SC Riessersee an. Für die Sachsen geht es nach zwei knappen Niederlagen gegen die Werdenfelser in dieser Saison darum, den Spieß endlich mal umzudrehen.
Foto: Peter Volk
Dresdner Eislöwen – SC Riessersee (18.00 Uhr)
Die Zeichen stehen auf Sturm in Dresden: Hier Eislöwen, die mit dem Selbstbewusstsein von drei Siegen in Folge im Rücken auflaufen, dort ein SC Riessersee, der nach dem knappen 1:2 zuletzt in Ravensburg schnellstmöglich wieder in die Erfolgsspur zurückkehren will. „Wir gehen mit hohem Respekt in diese Partie und erwarten ein enges Spiel. Die Riesserseer haben sich in den letzten Wochen bärenstark präsentiert, in zehn Partien neunmal gepunktet und acht Siege geholt. Das muss man nicht weiter kommentieren", sagt Eislöwen-Coach Thomas Popiesch, der gegen die Werdenfelser mit Ausnahme von Bruce Becker auf seinen gesamten Kader zurückgreifen kann. Becker hatte bei einem Check kurz vor Spielende in Heilbronn eine Gehirnerschütterung erlitten und wurde erst am Dienstag aus dem Krankenhaus entlassen. „Für Bruce steht ein Einsatz nicht zur Debatte, er wird voraussichtlich auch den Rest der Woche ausfallen“, sagt Popiesch. Unterstützung bekommen die Eislöwen dagegen erneut durch Eisbären-Förderlizenzspieler Thomas Supis. Bei den Gästen sind nicht nur die Fans auf die Partie gespannt, denn in der Sachsen-Metropole gab es für die Garmischer zuletzt eher seltener einen Grund zum Feiern. Eine effektivere Chancen-Auswertung soll diesmal den Grundstein für den dritten Auswärts-Dreier in dieser Saison bilden. „Wir spielen seit Wochen auf einem sehr guten Niveau und wollen auch in Dresden durch schnelles, gradliniges Eishockey zum Erfolg kommen. Beide Mannschaften werden sicherlich läuferisch einiges zu bieten haben, so dass es viele Torchancen geben wird“, erwartet auch SCR-Trainer Toni Krinner einen heißen Fight. Das erste Aufeinandertreffen der Saison konnte Garmisch-Partenkirchen Ende September erst im Penaltyschießen mit 2:1 für sich entscheiden. Beim zweiten Spiel an der Zugspitze verloren die Eislöwen mit 3:5: Ein Trend, den die Sachsen unbedingt stoppen wollen!