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Spannende und enge Spiele am ersten Spieltag
15.09.2023Bild: Timo Raiser

Spannende und enge Spiele am ersten Spieltag

Einen Auftaktsieg gab es für Bad Nauheim, Krefeld, Dresden, Regensburg, Selb, Kassel und Crimmitschau

Ravensburg Towerstars – EC Bad Nauheim

Passend zum Saisonstart kam es zur Final-Neuauflage zwischen Ravensburg und Bad Nauheim. Klar war: Beide Mannschaften wollten gewinnen. Es waren dann die Roten Teufel, die in der neunten Minute durch den Treffer von Tim Coffman in Führung gingen und diese hielt bis zur Pausensirene.

Beide Mannschaften schenkten sich nichts und es folgten einige Strafzeiten. Der amtierende Meister konnte in Minute 30 per Powerplaytreffer von Nickolas Latta den Ausgleich markieren. Bad Nauheims Taylor Vause (34.) fand schnell eine Antwort, aber Ravensburgs Maximilian Hadraschek (38.) konnte erneut für die Towerstars ausgleichen. Kurz vor Drittelende kassierte Ravensburgs Neuzugang Matt Alfaro eine Strafe wegen Beinstellens und Jerry Pollastrone sorgte für Bad Nauheims Pausenführung.

Diese Führung verteidigten die Gäste lange, doch in der 60. Minute jubelten die Hausherren, als Robbie Czarnik das 3:3 markierte. Es ging in die Verlängerung und da waren es die Hessen, die durch den Treffer von Kevin Schmidt den Sieg einfuhren.

Bietigheim Steelers – Krefeld Pinguine

Gleich am ersten Spieltag kam es zum Duell zwischen zwei Aufstiegskandidaten. Dabei kassierten die Steelers durch einen hohen Stock von Alexander Preibisch eine Strafe. Als sie gerade wieder komplett waren, fiel das erste Tor und Bietigheims Ryker Killins (5.) sorgte für die Führung. Im Powerplay baute Jack Olin Doremus (8.) diese aus. Mit dem 2:0 für die Hausherren verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen.

Im Mitteldrittel meldeten sich die Pinguine mit den Treffern von Philipp Kuhnekath (22.) und Josh MacDonald (33.) zurück und glichen das Spiel aus. Kurz nach dem zweiten Tor erzielte Krefelds Christian Kretschmann (34.) die Führung, aber Bietigheims Ryan Gropp markierte den 3:3-Pausenstand.

Torreich ging es dann auch im dritten Spielabschnitt zu. Die Pinguine gingen in Front, Bietigheim glich aus – und das zwei Mal. Nach 60 Minuten stand es 5:5 und es ging in die Verlängerung. Die Overtime entschieden die Krefelder durch den Treffer von Eric Gotz für sich.

Dresdner Eislöwen – Starbulls Rosenheim

Der Aufsteiger gastierte nach seiner DEL2-Rückkehr bei den Eislöwen. Zwar erspielten sich die Dresdner die besseren Chancen, aber sie brachten die Scheibe nicht im Tor der Rosenheimer unter. Die wenigen Torgelegenheiten der Starbulls parierte Eislöwen-Goalie Pascal Seidel. Torlos ging es in die Pause.

Auch zu Beginn des Mitteldrittels hatten die Gastgeber Chancen, davon einen Pfostentreffer. Besser machten es dann die Starbulls, als Sebastian Streu in der 30. Minute den Puck einnetzte. Die Führung hielt bis zur Pausensirene.

Die Gäste trafen nach wenigen gespielten Minuten und Reid Duke (44.) baute den Vorsprung aus. Die Sachsen ließen sich davon nicht beirren und glichen das Spiel durch die Tore von Niklas Postel (48.) und Dani Bindels (57.) aus. Somit hieß es Verlängerung und diese war nach 67 Sekunden beendet, als Johan Porsberger den Siegtreffer für die Eislöwen erzielte.

 

EC Kassel Huskies – ESV Kaufbeuren  

Die Huskies starteten gut in die Partie und nach 81 gespielten Sekunden brachte Jake Weidner die Schlittenhunde in Front. Es folgten einige Strafzeiten auf beiden Seiten und die Hessen erarbeiteten sich weitere Möglichkeiten, aber es blieb nach 20 Minuten bei dem 1:0.

Trotz Chancen auf beiden Seiten änderte sich im Mitteldrittel der Spielstand nicht.

Im letzten Drittel lief die 45. Minute, als John Lammers das 1:1 für Kaufbeuren markierte. Husky Tomas Sykora (49.) gelang wenig später jedoch wieder der Führungstreffer und Yannik Valenti (56.) machte den 3:1-Erfolg für die Hessen perfekt.

EHC Freiburg – Eisbären Regensburg

Freiburg und Regensburg schenkten sich nichts und wollten das erste Tor erzielen. Es dauerte bis zur 16. Minute, dann fiel der erste Treffer. Es war Regensburgs Peter Pohl, der die Eisbären in Front brachte und die knappe Führung hielt bis zur Pausensirene.

Die Breisgauer erspielten sich im Mitteldrittel ein Chancenplus und konnten in Minute 36 den Ausgleichstreffer erzielen. Torschütze zum 1:1 war Calvin Pokorny (36.). Mit dem 1:1 ging es in die nächste Pause.

Im Schlussabschnitt gelang es Nikola Gajovsky (47.) die Eisbären wieder in Front zu bringen. Lange Zeit blieb es bei der knappen Führung. Andrew Yogan (58.) konnte für die Gäste nachlegen und mit einem Treffer ins leere Tor besiegelte Abbott Girduckis (60.) den 4:1-Erfolg der Eisbären gegen die Wölfe.

 

Selber Wölfe – Lausitzer Füchse

Im Duell Selb gegen Weißwasser gelang es Neuzugang Jordan Knackstedt gleich in der vierten Minute den ersten Treffer  für Selb zu erzielen. Nachdem bei den Gästen Sebastian Zauner wegen Stockchecks auf der Strafbank saß, erhöhte Lukas Vantuch (9.) auf 2:0 für die Hausherren. Die Gäste konnten durch den Treffer von Eric Hördler (14.) verkürzen und mit dem 2:1 für Selb ging es in die Pause.

Lange Zeit blieb es bei dem Spielstand, bis in Minute 39 Selbs Steve Hanusch den 3:1-Pausenstand erzielte.

Im letzten Drittel wurde es noch einmal spannend, denn Jake Coughler (47.) und Lane Scheidl (51.) glichen das Spiel aus. Die Wölfe fanden nach dem 3:3 schnell eine Antwort und Richard Gelke (53.) netzte die Scheibe zum Selber Sieg ein.

 

EV Landshut – Eispiraten Crimmitschau  

Lange Zeit blieb es im ersten Drittel torlos, auch wenn es Chancen auf beiden Seiten gab. Die Hausherren erspielten sich jedoch ein Plus an Torgelegenheiten und gingen durch den Treffer von Julian Kornelli (16.) in Führung. Nur 44 Sekunden später legte David Stieler nach. Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung für den EVL ging es in die Kabinen.

Im zweiten Spielabschnitt überstanden die Hausherren zwei Unterzahlspiele ohne Gegentreffer. Als die 37. Minute lief, verkürzte Justin Büsing für die Eispiraten. Mit dem 2:1 für den EVL verabschiedeten sich die Teams in die Pause.

Im letzten Drittel war Landshut gerade wieder komplett, datraf Eispirat Scott Feser (45.) zum 2:2. Vincent Saponari (50.) brachte dieWestsachsen kurz darauf in Front, aber Brett Cameron traf wenig später zum 3:3.Die Gäste bejubelten dann den Treffer von Thomas Reichel, der gleichzeitigden Sieg für die Crimmitschauer bedeutete. 

 

 

Die Ergebnisse im Überblick:


SCB

5 - 6 OT

(2:0;1:3;2:2/0:1)
Schüsse:
36:53 (15:11,6:22,15:16/0:4)


KEV
Bietigheim Steelers Statistiken Krefeld Pinguine
Tore: 1:0 Ryker Killins (4:32/EQ), 2:0 Jack Olin Doremus (7:55/PP1), 2:1 Philipp Kuhnekath (21:04/EQ), 2:2 Josh MacDonald (32:21/EQ), 2:3 Christian Kretschmann (33:41/EQ), 3:3 Ryan Gropp (36:06/EQ), 3:4 Mike Fischer (46:47/EQ), 4:4 Jackson Cressey (51:04/EQ), 4:5 Alexander Weiß (51:22/EQ), 5:5 Guillaume Naud (57:31/EQ), 5:6 Eric Gotz (4:32/OT/EQ)
Zuschauer: 2.514 Strafminuten: 6 / 8 Powerplay: 1-4 / 0-3
Schiedsrichter: Hinterdobler, Kilian, Kapzan, Ruben, Pfeifer, Dominik, Pletzer, Alexander, Feicht, Susanne


DRE

3 - 2 OT

(0:0;0:1;2:1/1:0)
Schüsse:
44:23 (13:8,19:7,11:8/1:0)


SBR
Dresdner Eislöwen Statistiken Starbulls Rosenheim
Tore: 0:1 Sebastian Streu (29:26/EQ), 0:2 Reid Duke (43:05/EQ), 1:2 Niklas Postel (47:09/EQ), 2:2 Dani Bindels (56:14/PP1), 3:2 Johan Porsberger (1:07/OT/EQ)
Zuschauer: 2.481 Strafminuten: 2 / 8 Powerplay: 1-4 / 0-1
Schiedsrichter: Mischa Apel, Marc André Naust, Kenneth Englisch, Markus Paulick, Preikschat, Tino


ECK

3 - 1

(1:0;0:0;2:1)
Schüsse:
32:18 (11:2,11:10,10:6)


ESV
EC Kassel Huskies Statistiken ESV Kaufbeuren
Tore: 1:0 Jake Weidner (1:21/EQ), 1:1 John Lammers (44:28/EQ), 2:1 Tomas Sykora (48:58/PP1), 3:1 Yannik Valenti (55:35/EQ)
Zuschauer: 4.159 Strafminuten: 14 / 16 Powerplay: 1-5 / 0-4
Schiedsrichter: Nikolas Neutzer, Jens Steinecke, Dominic Borger, Frederic Van Himbeeck, Grunzke, Torsten


EVL

3 - 4

(2:0;0:1;1:3)
Schüsse:
44:23 (20:7,14:8,10:8)


EPC
EV Landshut Statistiken Eispiraten Crimmitschau
Tore: 1:0 Julian Kornelli (15:57/EQ), 2:0 David Stieler (16:41/EQ), 2:1 Justin Büsing (36:01/EQ), 2:2 Scott Feser (44:03/EQ), 2:3 Vincent Saponari (49:01/EQ), 3:3 Brett Cameron (50:07/EQ), 3:4 Thomas Reichel (51:25/EQ)
Zuschauer: 2.521 Strafminuten: 6 / 2 Powerplay: 0-1 / 0-3
Schiedsrichter: Christopher Schadewaldt, Lukas Voit, Norbert van der Heyd, Simon Schießl, Gilch, Laura


SEL

4 - 3

(2:1;1:0;1:2)
Schüsse:
30:34 (15:6,6:12,9:16)


LFX
Selber Wölfe Statistiken Lausitzer Füchse
Tore: 1:0 Jordan Knackstedt (3:32/EQ), 2:0 Lukas Vantuch (8:33/PP1), 2:1 Eric Hördler (13:32/EQ), 3:1 Richard Gelke (38:26/EQ), 3:2 Jake Coughler (46:47/EQ), 3:3 Lane Scheidl (50:51/EQ), 4:3 Richard Gelke (52:06/EQ)
Zuschauer: 3.011 Strafminuten: 10 / 12 Powerplay: 1-4 / 0-3
Schiedsrichter: Bruce Becker, Ulpi Sicorschi, Jakub Klima, Leonie Ernst, Landgraf, Anna-Maria


RVT

3 - 4 OT

(0:1;2:2;1:0/0:1)
Schüsse:
39:20 (7:8,16:4,13:7/3:1)


ECN
Ravensburg Towerstars Statistiken EC Bad Nauheim
Tore: 0:1 Tim Coffman (8:04/EQ), 1:1 Nickolas Latta (29:36/PP1), 1:2 Taylor Vause (33:03/EQ), 2:2 Maximilian Hadraschek (37:37/EQ), 2:3 Jerry Pollastrone (39:59/PP1), 3:3 Robbie Czarnik (59:13/EQ), 3:4 Kevin Schmidt (4:42/OT/EQ)
Zuschauer: 2.136 Strafminuten: 8 / 12 Powerplay: 1-5 / 1-3
Schiedsrichter: Martin Holzer, Vladislav Gossmann, Jonas Reinold, Soeren Kriebel, Nidens, Irina


FRB

1 - 4

(0:1;1:0;0:3)
Schüsse:
24:22 (10:10,11:5,3:7)


EBR
EHC Freiburg Statistiken Eisbären Regensburg
Tore: 0:1 Petr Pohl (15:21/EQ), 1:1 Calvin Pokorny (35:38/EQ), 1:2 Nikola Gajovsky (46:14/EQ), 1:3 Andrew Yogan (57:21/EQ), 1:4 Abbott Girduckis (59:58/EQ/EN)
Zuschauer: 1.812 Strafminuten: 11 / 10 Powerplay: 0-4 / 0-6
Schiedsrichter: Brill, Marcus, Singaitis, Erich, Spiegl, Dominik, Jung, Roman, Stegner, Lutz

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