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Spiel der Woche: Eiskalt erwischt – Kassel feiert wilden Sieg in Dresden
18.09.2026Bild: Julia Peter

Spiel der Woche: Eiskalt erwischt – Kassel feiert wilden Sieg in Dresden

Huskies feiern deutlichen Erfolg zum Saisonstart bei den Eislöwen.

Alles war angerichtet für einen besonderen Eishockeyabend in Dresden zum Auftakt der DEL2-Saison 2026/27. Eine volle Arena, eine beeindruckende Choreografie der Eislöwen-Fankurve vor Spielbeginn und eine Mannschaft, die in der Saisonvorbereitung sehr gute Ergebnisse erzielen konnte. Doch was folgte, war ein Wechselbad der Gefühle – ohne Happy End für die Gastgeber.


DRE

3 - 7

(0:2;2:2;1:3)
Schüsse:
34:24 (6:13,9:3,19:8)


ECK
Dresdner Eislöwen Statistiken EC Kassel Huskies
Tore: 0:1 Christopher Wilkie (3:22/EQ), 0:2 Tristan Keck (10:46/PP1), 0:3 Brendan O'Donnell (20:27/EQ), 0:4 Jimmy Martinovic (25:20/EQ), 1:4 Adam Helewka (33:38/EQ), 2:4 Bruno Riedl (38:21/EQ), 2:5 Matt White (43:43/EQ), 3:5 Jan Nijenhuis (44:30/EQ), 3:6 Jake Weidner (49:56/EQ), 3:7 Darren Mieszkowski (52:21/PP1)
Zuschauer: 4.552 Strafminuten: 6 / 4 Powerplay: 0-2 / 2-3
Schiedsrichter: Benjamin Hoppe, Thorsten Lajoie, Lukas Pfriem, Jan Lamberger, Dr. Hänsel, Jörg

Die EC Kassel Huskies feierten zum Auftakt der neuen Spielzeit einen wilden 7:3-Sieg in Dresden. Was Mitte des zweiten Abschnitts nach einer klaren Sache ausschaute, wurde zu Beginn des Schlussdrittels noch einmal interessant, ehe die Huskies es dann doch noch zu einer klaren Sache werden ließen.

Nach dem Spiel machte Kassels neuer Head Coach Petteri Väkiparta deutlich, wie er die Achterbahnfahrt erlebt hat: „Gute Kulisse, ausverkauftes Haus. Wir waren sehr fokussiert und haben Zweikämpfe gewonnen und 30 starke Minuten gespielt. Die letzten 30 Minuten waren allerdings nicht schön, aber wir habe den Sack zugemacht und drei Punkte geholt.“

Dresden drückt, Kassel trifft

Von Beginn an entwickelte sich ein munteres Spiel, in dem beide Seiten mit offenem Visier spielten. Der erste Treffer gehörte den Gästen. Neuzugang Chris Wilkie traf nach weniger als dreieinhalb Minuten zum 1:0 aus Sicht der Huskies. Die Dresdner ließen sich davon nicht beeindrucken und erarbeiteten sich selbst die eine oder andere gute Chance. Doch der nächste Dämpfer sollte folgen: Kassel nutzte die erste Überzahl der Saison direkt für den nächsten Treffer. Dieses Mal vollendete Tristan Keck (11.).

In der Folge hatten die Gäste mehr vom Spiel und ließen nur noch vereinzelte Offensivaktionen der Sachsen zu. Auch ein erstes Dresdner Powerplay brachte keinen Treffer. Und kurz vor Ende des 1. Drittels gerieten die Eislöwen selbst noch einmal in Unterzahl, die sie aber unbeschadet überstanden.

Kassel eiskalt

Doch nur wenige Sekunden danach – und auch nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff – schlug Kassel erneut zu. Brendan O’Donnell machte das dritte Tor.

Die Huskies waren nun absolut tonangebend und spielten befreit auf. Jimmy Martinovic schob in der 26. Minute zum 4:0 ein. Alles sah eigentlich nach einer klaren Angelegenheit aus, als Adam Helewka fast aus dem Nichts den ersten Eislöwen-Treffer erzielte (34.).

Und plötzlich traten die Gastgeber wie ausgewechselt auf. Sie erarbeiteten sich Möglichkeiten und kamen kurz vor Ende des 2. Drittels durch Bruno Riedl noch zum zweiten Tor. Diese Entwicklung versprach ein spannendes Schlussdrittel.

Eislöwen hoffen, doch Huskies bleiben cool

Das 3. Drittel wurde dann ein noch wilderer Ritt. Matt White traf in der 44. Minute für Kassel, ehe nur 47 Sekunden später Jan Nijenhius auf 3:5 verkürzte. Dresden witterte seine Chance, konnte aber eine folgende Überzahl nicht nutzen.

Stattdessen spielten die Huskies ihre ganze Klasse aus und machten in der 50. Minute das 6:3 durch Jake Weidner. Darren Mieszkowski setzte dem Kasseler Offensivdrang dann noch mit einem Powerplay-Treffer in der 53. Minute die Krone auf.

Mit dem Sieg gehen die Huskies nun mit Rückenwind ins erste Saisonheimspiel gegen Rosenheim am kommenden Sonntag. Für Dresden geht es indes nach Memmingen zum Duell mit dem Aufsteiger.

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