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Steelers feiern Sieg in Neuauflage des Finales, Frankfurt gewinnt dramatisches Derby

Steelers feiern Sieg in Neuauflage des Finales, Frankfurt gewinnt dramatisches Derby
DEL2

Dresden feiert Sechs-Punkte-Wochenende / Schlusslicht Crimmitschau feiert Sieg gegen Ravensburg

Revanche gelungen: In der Neuauflage des Finales von 2014 hat Tabellenführer Bietigheim in Bremerhaven mit 5:0 gewonnen und seine Spitzenposition gefestigt. (Foto: Sven Peter) Hinter den Steelers folgen die Starbulls Rosenheim, die sich gegen Weißwasser mit 5:2 durchsetzten, während der Dritte aus Ravensburg bei Schlusslicht Crimmitschau eine 1:2-Niederlage hinnehmen mussten. Im Hessen-Derby feierte Frankfurt nach Verlängerung ein 2:1 gegen Kassel und Heilbronn entführte durch ein 3:2 drei Punkte aus Kaufbeuren. Die Dresdner Eislöwen scheinen langsam in die Saison zu finden. Die Sachsen gewannen gegen Riessersee mit 2:1 und holten damit sechs Punkte an diesem Wochenende. Der EC Bad Nauheim besiegte Landshut mit 3:2.


Dresdner Eislöwen – SC Riessersee 2:1 (1:0, 1:1, 0:0)

Mit dem Erfolg vom Freitag im Rücken spielte Dresden gegen Riessersee stark auf und beendete den ersten Durchgang nach einem Tor von Alex Trivellato mit einer knappen Führung. Der SCR ließ die Eislöwen jedoch nicht enteilen, legte seinerseits nach und kam durch Andreas Pauli (27.) zum Ausgleich. In einer spannenden Partie machte nach 60 Minuten letztlich Petr Macholdas Tor aus der 40. Spielminute den Unterschied und Dresden geht mit der Optimalausbeute von sechs Punkten aus dem Wochenende.

Tore: 1:0 Alex Trivellato (18:09), 1:1 Andreas Pauli (26:26), 2:1 Petr Macholda (39:32)
Zuschauer: 2.635

Starbulls Rosenheim - Lausitzer Füchse 5:3 (2:0, 2:2, 1:1)

Den Start verschlafen: Weißwasser war in Rosenheim noch gar nicht richtig auf dem Eis, da hatten Maiximilian Hofbauer (1.) und Robin Hanselko (3.) die Hausherren in Front gebracht. Erst nach dem Seitenwechsel und dem 3:0 der Starbulls fanden die Füchse besser ins Spiel. Zweimal Kevin Lavallee und einmal Maxime Legault brachten die Gäste in einer jetzt offenen Partie bis zur 54. Spielminute auf ein Tor heran, aber in einer dramatischen Schlussphase hatte Rosenheim dank Tyler McNeelys Emptynetter mit 5:3 die Nase vorn.

Tore: 1:0 Maximilian Hofbauer (0:55), 2:0 Robin Hanselko (2:59), 3:0 Andrej Strakhov (22:55/EA), 3:1 Kevin Lavallee (25:46/PP1), 4:1 Sergio Somma (30:42/PP1), 4:2 Maxime Legault (38:09), 4:3 Kevin Lavallee (53:34/SH1), 5:3 Tyler McNeely (59:02/EN)
Zuschauer: 2.170

Eispiraten Crimmitschau – Ravensburg Towerstars 2:1 (0:0, 1:0, 1:1)

Schlusslicht Crimmitschau gegen den Dritten aus Ravensburg. Klingt nach einer klaren Angelegenheit, aber die Eispiraten dominierten das Spiel. Immer wieder tauchten die West-Sachsen vor dem Tor der Gäste auf, aber ein Treffer wollte nicht gelingen. Erst nach dem Seitenwechsel, Crimmitschau war inzwischen noch dominanter, gelang Jamie MacQueen die überfällige Führung für die Gastgeber. Erst im Schlussabschnitt meldeten auch die Towerstars Ambitionen auf den Sieg an. Ravensburg erspielte sich gute Chancen und kam durch Brian Roloff (53.) zum Ausgleich. Der fahrlässige Umgang mit den Chancen schien sich bei den Eispiraten zu rächen, doch in der 57. Spielminute sicherte Marvin Tepper Crimmitschau den Extrapunkt.

Tore: 1:0 Jamie MacQueen (30:19), 1:1 Brian Roloff (52:07/PP1), 2:1 Marvin Tepper (56:18)
Zuschauer: 1.657

Fischtown Pinguins – Bietigheim Steelers 0:5 (0:1, 0:2, 0:2)

Vor 3.218 Zuschauer in Bremerhaven waren die Kontrahenten über das gesamte Spiel ebenbürtig, die Tore schossen jedoch die Gäste aus dem Schwabenland. Dramatische Szenen vor beiden Toren und tolle Spielzüge brachten beste Unterhaltung für die Fans. In der 16. Minute war es Justin Kelly, der eine Überzahlsituation der Steelers nutzte. Im Mittelabschnitt rannten die Hausherren erneut an und wieder waren es die Steelers, die einnetzten. Matt Mc Knight und Robin Just bauten den Vorsprung aus.

Der Schlussdurchgang zeigte das gleiche Bild wie die Drittel zuvor. Chancen auf beiden Seiten, aber nur Bietigheim produzierte Zählbares. Justin Kelly (48.) war noch einmal für seine Farben zur Stelle und Archie Skalbeck (58.) markierte den 5:0-Endstand, der das Kräfteverhältnis nicht widerspiegelt – jedoch die Effektivität vor dem Kasten.

Tore: 0:1 Justin Kelly (15:04), 0:2 Matt McKnight (27:05), 0:3 Robin Just (37:17/PP1), 0:4 Justin Kelly (47:36), 0:5 Archie Skalbeck (57:19/PP1)
Zuschauer: 3.218

EC Bad Nauheim – EV Landshut 3:2 (1:0, 0:1, 2:1)

Hoch und runter ging es vor 2.160 Zuschauern in Bad Nauheim. Drew Paris legte für die Hausherren im ersten Durchgang vor, ehe Peter Baumgartner ein Powerplay im zweiten Abschnitt für den Ausgleich der Landshuter nutzte. Auch im Schlussabschnitt blieb es spannend. Dusan Frosch brachte die Hausherren erneut in Führung und Paul-John-Fenton (58.) besorgte den späten Ausgleich. Die Hessen zeigten sich jedoch nicht geschockt und Routinier Vitalij Aab verwandelte nur 29 Sekunden später eine Chance in das 3:2, das bis zum Ende Bestand hatte.

Tore: 1:0 Drew Paris (6:10/PP1), 1:1 Peter Baumgartner (27:16/PP1), 2:1 Dusan Frosch (52:20), 2:2 Paul-John Fenton (57:10), 3:2 Vitalij Aab (57:39)
Zuschauer: 2.160

ESV Kaufbeuren – Heilbronner Falken 2:3 (0:1, 1:1, 1:1)

In einem temporeichen Spiel am Berliner Platz gab es Chancen auf beiden Seiten. Für Kaufbeuren vergaben unter anderem Max Schmidle und Florian Thomas in aussichtsreichen Situationen, aber auch die Falken taten sich schwer. Erst T. J. Fast (17.) brachte Bewegung auf den Videowürfel. Grant Toulmin (22.) baute den Vorsprung nach dem Seitenwechsel in Unterzahl aus, doch Kaufbeuren korrigierte den Fehler umgehend und verkürzte durch Matt Marquardt nur 29 Sekunden später. Nachdem Daniel Pfaffengut (45.) für den ESVK auch noch ausgeglichen hatte, war es Dustin Cameron (58), der Heilbronn in einer spannenden Schlussphase doch noch den Dreier sicherte.

Tore: 0:1 T. J. Fast (16:58), 0:2 Grant Toulmin (21:24/SH1), 1:2 Matt Marquardt (21:53/PP1), 2:2 Daniel Pfaffengut (44:44), 2:3 Dustin Cameron (57:19)
Zuschauer: 1.255

Kassel Huskies – Löwen Frankfurt 1:2 (0:0, 0:0, 1:1, 0:1) OT

Im hessischen Derby zwischen Kassel und Frankfurt bestimmten vor 5.132 Zuschauern lange Zeit die Goalies das Geschehen. Beide Teams erspielten sich beste und vor allem zahlreiche Chancen, aber bei den Torhütern war jeweils Endstation. In der 48. Spielminute konnte Conor Morrison jedoch Löwen-Schlussmann Bryan Hogan im Powerplay überwinden. Es folgten wütende Angriffe der Gäste, aber erst in der 59. Spielminute gelang Marc Schaub der Ausgleich. Erneut musste ein Überzahlspiel dafür herhalten. Gleiches Spiel dann in der fälligen Verlängerung. Frankfurt ging mit einer numerischen Überlegenheit in die Zugabe und im Spiel Vier gegen Drei besorgte Richard Mueller (62.) die Entscheidung zu Gunsten der Löwen.

Tore: 1:0 Conor Morrison (47:14/PP1), 1:1 Marc Schaub (58:23/PP1), 1:2 Richard Mueller (61:35/PP1
Zuschauer: 5.132

Der 10. DEL2-Spieltag im Überblick:

Dresdner Eislöwen – SC Riessersee 2:1 (1:0, 1:1, 0:0)
Starbulls Rosenheim - Lausitzer Füchse 5:3 (2:0, 2:2, 1:1)
Eispiraten Crimmitschau – Ravensburg Towerstars 2:1 (0:0, 1:0, 1:1)
Fischtown Pinguins – Bietigheim Steelers 0:5 (0:1, 0:2, 0:2)
EC Bad Nauheim – EV Landshut 3:2 (1:0, 0:1, 2:1)
ESV Kaufbeuren - Heilbronner Falken 2:3 (0:1, 1:1, 1:1)
Kassel Huskies – Löwen Frankfurt 1:2 (0:0, 0:0, 1:1, 0:1) OT

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