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Text: DEL2

Teamcheck (II): Der „Bietigheimer Weg“ soll konsequent weitergegangen werden

Teamcheck (II): Der „Bietigheimer Weg“ soll konsequent weitergegangen werden
DEL2

BietigheimJunge Spieler erhalten beim Vizemeister ihre Chance

Das enttäuschende Ende einer erneut tollen Saison 2013/2014 in der 2. Bundesliga ist bei den Bietigheim Steelers längst verflogen. Es herrscht vielmehr Aufbruchsstimmung beim Vizemeister. „Wir sind nicht traurig, sondern stolz“, sagt der designierte Geschäftsführer Volker Schoch mit Blick auf die vergangene Spielzeit. „Welche Mannschaft hat es in der Vergangenheit schon geschafft, Meister zu werden und im Jahr darauf wieder die Finalserie zu erreichen.“ 2013 gewann man den Titel in der 2. Liga. Im April scheiterte man dann in fünf engen Spielen in der Finalserie gegen die Fischtown Pinguins, im entscheidenden Aufeinandertreffen zog man erst in der Verlängerung den Kürzeren. In Chris Murray (Fingerbruch) fehlte in den Playoffs ein wichtiger Verteidiger, und der beste Stürmer David Wrigley war in den Finals wegen einer Sperre von sechs Spielen zum Zuschauer verurteilt. „Unser Kader war nicht so breit aufgestellt, das machte den Unterschied aus“, erklärt Schoch.


In die erste Saison der DEL 2 gegen die Steelers nun mit frischem Wind. Man sei „mindestens genauso gut“ wie in der vergangenen Saison. Sportlich will man beim Meister von 2013 dabei den von Schoch betonten „Bietigheimer Weg“ konsequent weitergehen. Im Zentrum steht dabei die Entwicklung junger Spieler. „Wenn Talent und Bissigkeit vorhanden ist, erhalten die Spieler eine Chance“, sagt Schoch. So sind aus dem eigenen Nachwuchs die Stürmer Lucas Fröhlich und Michael Fink in den Profikader von Trainer Kevin Gaudet gerückt, dazu kam Dustin Ketzler aus Regensburg. Und für einen Spieler-Austausch konnte im August auch endlich die Kooperation mit einem DEL-Klub realisiert werden. Nachdem die avisierte Zusammenarbeit mit den Krefeld Pinguinen im Mai scheiterte, schloss man nun eine mit den Iserlohn Roosters.

Das könnte dem Steelers-Kader noch mehr Tiefe geben. Dennoch verhält man sich bei der Formulierung der Ziele konservativ. „Wir freuen uns, wenn wir die ersten Sechs und damit die direkte Qualifikation für die Playoffs schaffen“, sagt Schoch. Eishockey kommt nach den Erfolgen der vergangenen beiden Jahre in Bietigheim an, durchschnittlich 3.000 Zuschauer strömten in die EgeTrans Arena, die eine Kapazität von 4.500 Plätzen hat. Der Dauerkartenverkauf sei für das kommende Jahr um 20 Prozent auf deutlich über 1.000 angestiegen. Das sind wichtige Zahlen in einer wirtschaftlich schwierigen Lage, die man stetig verbessern will. Schoch: „Wir sind die wirtschaftliche Konsolidierung 2014 massiv angegangen.“

Kader (Stand: 29. August 2014/Zugänge kursiv)

Torhüter: Andreas Mechel, Sinisa Martinovic
Verteidiger: Markus Gleich, Bastian Steingroß, Adam Borzecki, Dominic Auger, Dustin Ketzler, Benjamin Hüfner, Max Prommersberger
Stürmer: Marcus Sommerfeld, Matt McKnight, Mark Heatley, René Schoofs, Robin Just, Marco Windisch, David Wrigley, Jason Pinizzotto, Archie Skalbeck, Justin Kelly, Michael Fink, Lucas Fröhlich, Benjamin Kronawitter
Trainer: Kevin Gaudet

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