Torwart-Tor lässt Landshut jubeln
Rosenheim und Weiden treffen je sieben Mal. Dresden punktet doppelt in Kassel.
Der 14. Spieltag der DEL2-Saison 2026/27 brachte unmittelbar vor der Deutschland-Cup-Pause noch einmal jede Menge Drama, Besonderheiten und Tore mit sich. Highlight war neben zwei Teams, die je sieben Tore erzielen konnten, sicher das Torwart-Tor von Landshuts Stepan Lukes.
EC Kassel Huskies vs. Dresdner Eislöwen
EC Kassel HuskiesECK
Dresdner EislöwenDRE
Die Dresdner Eislöwen haben sich vor 4.712 Zuschauern in der Probonio Arena mit 2:1 nach Verlängerung bei den EC Kassel Huskies durchgesetzt. In einem packenden, von zwei starken Defensivreihen geprägten Schlagabtausch sicherten sich die Gäste den Zusatzpunkt in der Overtime.
Die Hausherren erwischten den besseren Start: Leonhard Korus brachte die Huskies in der 6. Spielminute mit 1:0 in Führung. Im Mittelabschnitt erarbeiteten sich die Eislöwen zunehmend Spielanteile und kamen durch Andrew LeBlanc in der 37. Minute zum verdienten 1:1-Ausgleich.
Da im Schlussdrittel trotz mehrerer Chancen auf beiden Seiten keine weiteren Treffer fielen, ging die Partie in die Verlängerung. Dort behielten die Sachsen die Nerven: Alec Ahlroth traf in der 64. Minute zum 2:1-Siegtreffer für Dresden.
EV Landshut vs. Lausitzer Füchse
EV LandshutEVL
Lausitzer FüchseLFX
Der EV Landshut hat vor 3.967 Zuschauern in der VR-Bank Landshut Arena einen 5:2-Heimerfolg gegen die Lausitzer Füchse verbucht. Die Niederbayern glänzten mit hoher Effizienz und stachen vor allem in eigener Unterzahl eiskalt zu.
Fabian Voit (10.) eröffnete den Torreigen und brachte Landshut mit 1:0 in Führung. Im Mittelabschnitt baute Voit (24.) die Führung mit einem Treffer in Unterzahl auf 2:0 aus, ehe Trevor Gooch (28.) das 3:0 nachlegte. Weißwasser kämpfte sich jedoch noch vor der zweiten Pause zurück und verkürzte durch Clarke Breitkreuz (38.) und John Broda (40.) binnen 71 Sekunden auf 2:3.
Im Schlussdrittel ließen die Hausherren nichts mehr anbrennen: Lukas Gaus (56.) stellte auf 4:2, ehe Stepan Lukes in Unterzahl ein seltenes Kunststück gelang: Landshuts Goalie traf ins leere Tor zum 5:2-Endstand.
Bietigheim Steelers vs. Eisbären Regensburg
Bietigheim SteelersSCB
Eisbären RegensburgEBR
Die Bietigheim Steelers haben vor 3.322 Zuschauern in der EgeTrans Arena einen hart umkämpften 5:3-Heimsieg gegen die Eisbären Regensburg gefeiert. Nach einem Rückstand im Auftaktdrittel drehten die Schwaben die Partie im Mittelabschnitt mit drei Toren binnen neun Minuten und feierten den ersten Sieg nach dem Trainerwechsel.
Regensburg legte im ersten Drittel zweimal vor: Pepino Langmeier (9.) brachte die Gäste mit 1:0 in Front, ehe David Cerny (12.) für Bietigheim zum 1:1 ausglich; Norman Hauner (19.) sorgte kurz vor der ersten Sirene für die erneute 2:1-Gästeführung. Im zweiten Abschnitt übernahmen die Steelers die Kontrolle: Erneut Cerny (29.), Cole Fonstad (36.) und Arne Uplegger (38.) im Powerplay drehten die Begegnung auf 4:2 für Bietigheim.
Im Schlussabschnitt machten es die Eisbären noch einmal spannend, als Jeremy Bracco (56.) per Penalty auf 3:4 verkürzte. In den Schlusssekunden machte Fonstad (60.) mit einem Treffer ins leere Tor den 5:3-Erfolg für die Steelers perfekt.
Eispiraten Crimmitschau vs. Düsseldorfer EG
Eispiraten CrimmitschauEPC
Düsseldorfer EGDEG
Die Düsseldorfer EG hat vor 2.314 Zuschauern im Kunsteisstadion im Sahnpark einen knappen 4:3-Auswärtssieg bei den Eispiraten Crimmitschau eingefahren. Der Spitzenreiter führte bereits komfortabel mit 4:1, ehe eine späte Aufholjagd der Westsachsen die Partie noch einmal dramatisch werden ließ.
Die DEG stellte früh die Weichen: Corey Mackin in der 8. Minute und Shawn O'Donnell (10.) sorgten für eine beruhigende 2:0-Pausenführung der Rheinländer. Im Mittelabschnitt baute erneut O'Donnell (31.) auf 3:0 aus, ehe Louis Brune (35.) die Eispiraten mit dem 1:3 wieder heranbrachte.
Im Schlussabschnitt schien Matthias Pischoff (47.) mit dem 4:1 für die Vorentscheidung gesorgt zu haben, doch Crimmitschau gab sich nicht geschlagen: Tim Lutz (50., 52.) brachte die Hausherren mit einem Doppelschlag binnen gut zwei Minuten auf 3:4 heran. Die Düsseldorfer verteidigten den knappen Vorsprung in der Schlussphase jedoch erfolgreich.
Ravensburg Towerstars vs. Starbulls Rosenheim
Ravensburg TowerstarsRVT
Starbulls RosenheimSBR
Die Starbulls Rosenheim haben vor 2.593 Zuschauern in der CHG Arena ein denkwürdiges Offensivspektakel mit 7:5 bei den Ravensburg Towerstars für sich entschieden. Beide Angriffsreihen lieferten sich einen offenen Schlagabtausch über die gesamte Spielzeit.
Rosenheim legte im Auftaktdrittel durch Jordan Taupert (4.) und Jordy Bellerive (10.) vor, ehe Nick Latta (12.) für Ravensburg verkürzte. Tauperts zweiter Treffer stellte auf 3:1 für die Gäste (16.).
Im turbulenten zweiten Abschnitt fielen sechs Treffer: Lewis Zerter-Gossage (22.) erhöhte für die Starbulls, ehe Simon Sezemsky (23.) verkürzte. Dann schlug nur 13 Sekunden später Zerter-Gossage erneut zu (23.). Nikita Kessler (27.) und Thomas Reichel (27.) verkürzten für Ravensburg auf 4:5; Tomas Rubes (35.) stellte den 6:4-Vorsprung für Rosenheim her.
Im Schlussdrittel drängten die Towerstars vehement und kamen durch Lattas zweites Tor (46.) auf 5:6 heran. Ravensburg warf in der Schlussphase alles nach vorne, doch Zerter-Gossage (60.) machte mit seinem dritten Tagestreffer ins leere Tor den 7:5-Endstand für Rosenheim perfekt.
ECDC Memmingen Indians vs. Blue Devils Weiden
ECDC Memmingen IndiansMEM
Blue Devils WeidenBDW
Die Blue Devils Weiden haben vor 2.312 Zuschauern in der KUTTER Arena einen deutlichen 7:4-Auswärtssieg bei den ECDC Memmingen Indians eingefahren. Die Gäste überrollten die Hausherren in der ersten Spielhälfte komplett und überstanden ein spätes Aufbäumen der Indians.
Weiden dominierte das Auftraktdrittel nach Belieben: Michael Regush (4.), Benedikt Jiranek (6.), Jordan Knackstedt (7.) und Niklas Postel (15.) schossen bereits in den ersten 15 Minuten ein klares 4:0 heraus. Im Mittelabschnitt schraubten Brayden Tracey (21.), erneut Brayden Tracey (25.) im Powerplay und Charlie Jahnke (26.) das Ergebnis gar auf 7:0, ehe Marvin Schmid (37.) das erste Memminger Tor erzielte.
Im Schlussabschnitt betrieb der Aufsteiger noch deutliche Ergebniskosmetik: Félix Brassard (53.), Simon Thiel (57.) im Powerplay und Kevin Wall (58.) verkürzten binnen fünf Minuten auf 4:7, konnten die deutliche Niederlage jedoch nicht mehr verhindern.