Transferfenster geschlossen
Finale Kader stehen für den Rest der Saison fest
Der 31. Januar ist kein Tag wie jeder andere. Denn es ist der letzte Tag, an dem Clubs noch einmal auf dem Spielermarkt tätig werden können, um sich für die restliche Saison abzusichern oder ihren Kader zu verstärken. Mit Ablauf des Transferfensters am 31.01.2017 um 24 Uhr sind nun keine Nachverpflichtungen mehr möglich. Den Last-Minute-Transfer in dieser Spielzeit landete Crimmitschau um 23:35 Uhr. Chris St. Jacques wird künftig im Trikot der Eispiraten auflaufen. Aber die Pleißestädter waren nicht das einzige Team, welches kurz vor Ende der Transferperiode noch einmal zugeschlagen hat. Unter anderem haben auch die Clubs aus Garmisch-Partenkirchen, Weißwasser, Heilbronn und Frankfurt ihren Kader nochmal personell verstärkt - ganz gleich ob mit Nachwuchsspielern, Förderlizenzspielern oder gestandenen Eishockey-Profis. Insgesamt 14 Spielerlizenzierungen wurden am gestrigen Tag noch bearbeitet, so auch bei den vier Nachwuchsspielern der Starbulls Rosenheim Veit Wieczorek, Valentin Hein, Florian Krumpe und Luca Endres.
Es gab kein Team in der laufendenden Saison, welches sich nicht verstärkt hat. Die Gründe waren dabei unterschiedlicher Natur – Unzufriedenheit, sportliche Misere oder auch Verletzungen haben die Clubs gezwungen sich personell zu verändern oder zu verstärken. Neben Neuzugängen wurden auch Spieler-Abgänge vermeldet. Auch zwei Wechsel hinter der Bande auf der Cheftrainer-Position gab es in Crimmitschau und Ravensburg zu verzeichnen. Genauso waren sich DEL2-Clubs untereinander einig und somit sind einige Kufencracks innerhalb der Liga gewechselt. Zuletzt tauschten Ravensburg und Kassel Akteure aus. Der EHC Freiburg hat die geringsten personellen Veränderungen zu vermelden: Kein Spieler hat den Club verlassen und erst vor wenigen Tagen wurde mit Jakub Grof ein einziger Eishockey-Profi nachverpflichtet. Dem gegenüber stehen die Ravensburg Towerstars mit den meisten Neuverpflichtungen – und auch den meisten Spielerabgängen.
Außerdem entwickelte sich ein neuer Nationentrend in der DEL2: Es gab noch nie eine Saison mit so vielen finnischen Eishockey-Profis. Derweil sind es 13 an der Zahl. Die meisten Akteure aus Finnland – mit insgesamt drei Spielern – stellen die Clubs aus Dresden und Kaufbeuren.
Es sind noch zwölf Spieltage in der Hauptrunde zu absolvieren. In gut einem Monat beginnen die Pre-Playoffs. Für die Zeit ab März ist jetzt personell alles angerichtet und die Kader der Teams stehen fest. Jetzt geht es darum, die bestmögliche Ausgangsposition zu schaffen, um für die anstehende Zeit bestens gerüstet zu sein.