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Text: DEL2

Verlierer müssen nach Weckrufen Reaktion zeigen

Landshut und Frankfurt wollen nach Auftaktniederlagen in der Serie ankommen / Heilbronn will in Kaufbeuren Auswärtsmisere beenden

Verlierer müssen nach Weckrufen Reaktion zeigen
Sven Peter/Hansepixx

Die Auftakt-Verlierer der Playoff-Halbfinalserien in der DEL müssen am Samstag eine Reaktion zeigen. Dabei geht es für den EV Landshut gegen die Bietigheim Steelers und Aufsteiger Löwen Frankfurt nicht nur darum, einen 0:2-Rückstand in der Serie nach dem Modus „best of seven“ zu verhindern. Beide Teams müssen taktisch auch in einen Playoff-Modus umschalten. Das gleiche gilt für den ESV Kaufbeuren im Kampf um den Klassenerhalt gegen die Heilbronner Falken.

EV Landshut - Bietigheim Steelers (17.00 Uhr) - Serie: 0:1

Disziplin steht in Spiel 2 am Gutenberg ganz oben auf der Prioritätenliste der Gastgeber. Am Gründonnerstag gewährten die Landshuter dem Hauptrundenmeister zu oft die Gelegenheit, in Überzahl zu agieren. Die Steelers nutzten daher zwangsläufig ihre Chancen im Powerplay. Drei Tore sprangen dabei heraus, zu viel für den EVL. Toni Krinner wird sich etwas einfallen lassen müssen. In Spiel 1 verzichtete der 47-Jährige auf Kapitän Cody Thornton zugunsten von Brad Staubitz. Kevin Gaudet konnte mit dem Auftritt seiner Mannschaft grundsätzlich zufrieden sein. Vor allem mit David Wrigley, der nach dem 5:0 gegen Dresden im Playoff-Viertelfinale einen Dreierpack erzielte. Wrigley fehlte wegen einer Blessur in der Schlussphase der Hauptrunde, was sich offenbar lohnte.

Bisher:

02.04.2015: Bietigheim – Landshut 5:2

Löwen Frankfurt  - Fischtown Pinguins (19.30 Uhr, live bei Sprade TV) - Serie: 0:1

Sowohl Tim Kehler als auch Mike Stewart prophezeiten eine verbissene und lange Halbfinalserie zwischen Meister Fischtown und Aufsteiger Frankfurt. Bremerhaven war es jedoch, das in Spiel 1 ein Zeichen setzte. Der 4:0-Shutout zeigte, dass der Titelverteidiger für alles gewappnet ist. Nichts kann die Seestädter offenbar aus dem Rhythmus bringen. Selbst die beiden langen Pausen zwischen Hauptrunde und Viertelfinale  und Halbfinale. Und die Nervenstärke, die Bremerhaven mit drei Overtime-Siegen gegen Rosenheim zeigte, war noch gar nicht gefragt. Die Hessen mussten nach dem beeindruckenden Sweep gegen die Ravensburg Towerstars und einem extrem guten Hauptrunden-Finale wieder einmal eine Niederlage verarbeiten. Ein Dutzend Spiele hatte der Aufsteiger zuvor gewonnen, darunter war auch ein 5:3 in Bremerhaven.

Bisher:

02.04.2015: Pinguins – Frankfurt 4:0

ESV Kaufbeuren - Heilbronner Falken (18.30 Uhr) – Serie: 0:1

ESVK-Vorstand Thomas Schmidt auf die Unterstützung der Fans. „In unseren Heimspielen in der Serie gegen Bad Nauheim herrschte in der Sparkassen-Arena diese unvergleichliche Stimmung, die unserer Mannschaft einen extra Schub verpasst hat. Wir setzen also auch in der Serie gegen Heilbronn auf den Faktor Fans", sagte Schmidt. In den ersten beiden Heimspielen erzielten die Joker 13 Tore gegen Bad Nauheim. Für eine derartige Explosion muss sich bei den Allgäuern im Vergleich zum verhaltenen Auftritt am Gründonnerstag in Heilbronn einiges tun. Trainer Juha Nokelainen versprach aber noch am Abend ein anderes Gesicht: „Es wird eine andere Mannschaft auf dem Eis stehen." Die Falken holten sich hingegen das nötige Selbstvertrauen, um die Auswärtsmisere von 24 Niederlagen in Folge zu beenden. Den letzten Auswärtssieg holte Heilbronn am 12. Oktober  2014. Beim 3:2 in Kaufbeuren stand noch Trainer Igor Pavlov an der Bande.

Bisher:

02.04.2015:  Heilbronn – Kaufbeuren 4:1
 

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