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Text: DEL2

Vorhang auf für das DEL2-Finale 2015

Bietigheim und Bremerhaven erwarten in der Neuauflage der Endspiele von 2014 spannende Duelle

Vorhang auf für das DEL2-Finale 2015
City-Press

Der Kampf um den Titel: Am Freitag geht es los! Dann erwarten die Bietigheim Steelers den Titelverteidiger aus Bremerhaven zum ersten Duell der Best of seven-Serie um die DEL2-Meisterschaft. Nach einer überlegenen Hauptrunde und Sweeps in den vorherigen Playoff-Runden gegen Dresden und Landshut liegt die Favoritenrolle bei den Steelers, doch die Pinguins wollen den Pokal nur ungern wieder abgeben. Sprade.tv ist bei allen Spielen live dabei.

Meister gegen Vize, Hauptrundensieger gegen Tabellenzweiten: Das Finale 2015 verspricht ein hochklassiges Duell zu werden. Titelverteidiger Bremerhaven schiebt unterdessen die Favoritenrolle an die „Stahlmänner“. „Wir wissen um die Stärke der Steelers. Dafür reicht ein Blick auf die Tabelle der Hauptrunde“, erklärte Chef-Pinguin Alfred Prey. „Der Respekt ist da, aber wir haben keine Angst. Wir freuen uns auf das Finale und wollen den Fans auf beiden Seiten eine Serie bieten, an die sie sich noch lange erinnern werden.“

Das Rezept für den Erfolg liefert der Manager gleich mit: „Wir müssen versuchen, der Strafbank fernzubleiben. Das Powerplay Bietigheims ist sehr stark.“ Zumindest können die Seestädter, die in Bietigheim bereits das erste Training absolvierten, weitestgehend aus dem Vollen schöpfen. Lediglich der Einsatz von Verteidiger Marc Kohl ist fraglich. Ein herber Verlust ist jedoch der Ausfall von Goalie Benjamin Meisner, der nach seiner Kollision mit einem Frankfurter Angreifer in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Jonas Langmann übernimmt zwischen den Pfosten und der genießt das „volle Vertrauen“ in Bremerhaven. Bestätigen konnte Langmann das bereits im letzten Halbfinale gegen Frankfurt als er mit 42 Paraden den Finaleinzug der Pinguins sicherte.

Gegner Bietigheim freut sich indes ebenfalls auf die kommenden Spiele. „Wir hatten zwischen den einzelnen Serien drei lange Pausen“, erklärte Steelers-Geschäftsführer Volker Schoch. „Immerhin konnten wir unsere Wunden lecken und die Verletzungen auskurieren. Jetzt wird es aber Zeit, dass es losgeht.“ Tatsächlich sind in Bietigheim, abgesehen von den Langzeitverletzten Matt McKnight und Bastian Steingroß, alle Mann an Bord.

„Bremerhaven hat ein sehr gutes Team und einen guten Trainer“, zollte Schoch dem Gegner im Vorfeld Respekt. Aber das Vertrauen in sein Team ist groß: „Die Pinguins haben eine andere Spielweise als wir, aber unsere Mannschaft ist intelligent genug, um sich darauf einzustellen. Ich erwarte spannende Spiele. Mit Sicherheit wird es keinen weiteren Sweep geben.“

Dafür sprechen auch die Ergebnisse der Hauptrunde. Die Clubs teilten sich die vier Vergleiche brüderlich auf. Jeder Club feierte einen Heim- und einen Auswärtssieg und damit steht es im bisherigen Saisonvergleich 2:2.

Für das erste Finalspiel in Bietigheim gibt es nur noch Restkarten. Für alle Daheimgebliebenen überträgt Sprade.tv die Finalspiele jedoch live im Netz.

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