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Text: DEL2

Wer löst das letzte Halbfinal-Ticket: Ravensburg oder Landshut?

Wer löst das letzte Halbfinal-Ticket: Ravensburg oder Landshut?
DEL2

Endzeitstimmung vor dem Showdown / Entscheidungen auch in den Playdowns / Bereits am Freitag geht’s weiter

Ravensburg oder Landshut: Das ist hier die Frage! Denn nur eines der beiden Teams kann das letzte noch freie Halbfinal-Ticket für die DEL2-Playoffs lösen. Dem Sieger im siebten Duell winkt bereits ab kommenden Freitag kein geringerer Kontrahent als Hauptrunden-Sieger Fischtown Pinguins. Während die DEL2-Saison für den Sieger dieser Partie weiter verlängert wird, trifft genau dies für die Unterlegenen der beiden Playdown-Duelle (Foto: chuc.de) zu – was hier aber nicht für Jubel sorgen dürfte. Denn dann geht’s für beide Teams ab Freitag in die Qualifikationsrunde zur DEL2 mit den bereits feststehenden Oberligisten aus Selb, Frankfurt, Kassel und Freiburg.


Ravensburg Towerstars – EVL Landshut (20.00 Uhr) Serie 3:3

An Erfahrung mangelt es den Towerstars in engen Serien nicht. Schon im letzten Jahr mussten die Puzzlestädter nach einer 3:0-Serienführung gegen Bremerhaven in ein siebtes Spiel – und gewannen: Gutes Omen vor dem Showdown gegen den EVL. Das Rezept zum Einzug in die Vorschlussrunde beschreibt Towerstars-Trainer Petri Kujala wie folgt: „Wir müssen kämpfen bis zur letzten Sekunde und dabei unnötige Strafzeiten vermeiden.“ Gerade im Powerplay sind die Niederbayern eine Macht: Zehn ihrer 17 Treffer dieser Serie resultieren aus Überzahl-Situationen. Im letzten Viertelfinal-Auftritt bauen die Ravensburger auf die eigene Heimstärke. Verteidiger Nathan Deck: „Wir haben in dieser Saison eine starke Heimbilanz, das müssen wir jetzt aufs Eis bringen.“ Nach zwei Siegen in Folge, darunter einem in Ravensburg, scheint das Momentum aber auf Seiten der Gäste zu sein, deren Trainer Andreas Brockmann ankündigt: „Wir werden alles geben. Am Ende werden Disziplin und Einsatz den Ausschlag geben.“

Die bisherigen Ergebnisse:
13.10.: Landshut – Towerstars 4:3 (SO)
05.11.: Towerstars – Landshut 4:2
01.12.: Landshut – Towerstars 3:4
17.01.: Towerstars – Landshut 4:3
12.03.: Towerstars – Landshut 5:1
14.03.: Landshut – Towerstars 5:3
16.03.: Towerstars – Landshut 3:2 (OT)
18.03.: Landshut – Towerstars 3:7
21.03.: Towerstars – Landshut 1:3
23.03.: Landshut – Towerstars 3:1

EC Bad Nauheim – Eispiraten Crimmitschau (19.30) Serie 3:3

Was wohl die wenigsten noch für möglich gehalten hatten, ist Realität geworden: Die Eispiraten Crimmitschau sind nicht nur wieder im Spiel, sondern könnten eine verkorkste Saison noch halbwegs retten. „Wir standen schon mit dem Rücken zur Wand und sind mit Leidenschaft und Kampfgeist in die Serie zurück gekehrt“, sagt Eispiraten-Geschäftsführer Rene Rudorisch, der auch weiß: „Diese Tugenden werden im Endspiel den Unterschied ausmachen.“ Derweil hofft EC-Coach Daniel Heinrizi auf den Heimvorteil als Heilsbringer. „Der muss sich jetzt auszahlen. Mit unseren Fans im Rücken wollen wir es packen“, sagt Heinrizi und findet bei Teufel-Geschäftsführer Andreas Ortwein Unterstützung: „Wir haben ein echtes Endspiel. Das hat zwar keiner von uns gewollt, doch wir müssen jetzt den Kampf annehmen. Wir haben uns auf dieses Match eingeschworen und wollen jeden Zweikampf annehmen, um nicht in die Qualifikationsrunde zu müssen." Interessant dürfte werden, wie Heinrizi taktisch auf die geänderte Spielweise der Crimmitschauer reagiert, nachdem diese in den Spielen fünf und sechs mit aggressivem Forechecking zu Werke gingen. Mit Torjäger Michael Dorr hat der Trainer eine Option auf der Tribüne sitzen, der mit seiner Schnelligkeit für Belebung sorgen könnte.

Die bisherigen Ergebnisse:
13.10.: Bad Nauheim – Eispiraten 0:3
05.11.: Eispiraten – Bad Nauheim 5:1
20.12.: Eispiraten – Bad Nauheim 5:4 (OT)
17.01.: Bad Nauheim – Eispiraten 4:2
16.02.: Bad Nauheim – Eispiraten 5:3
09.03.: Eispiraten – Bad Nauheim 3:4
12.03.: Bad Nauheim – Eispiraten 3:4 (OT)
14.03.: Eispiraten – Bad Nauheim 2:6
16.03.: Bad Nauheim – Eispiraten 4:1
18.03.: Eispiraten – Bad Nauheim 2:3
21.03.: Bad Nauheim – Eispiraten 2:4
23.03.: Eispiraten – Bad Nauheim 5:2

ESV Kaufbeuren – Heilbronner Falken (19.30) Serie 3:3

Es ist eine unglaubliche Serie: Alle sechs bisherigen Duelle hätten auch vom jeweils unterlegenen Team gewonnen werden können. Das wird durch den Serienstand von 3:3 ebenfalls anschaulich dokumentiert. Nach zwei vergebenen Match-Pucks wollen die Joker in der Sparkassen-Arena endlich ihre Aufholjagd in der Zwischenrunde krönen und den Klassenerhalt vorzeitig perfekt machen, um damit die Qualifikationsrunde zur DEL2 ab Freitag Fälle zu vermeiden. „Es ist eine absolut dramatische Serie, welche beste Unterhaltung bietet. Wir gehen jetzt voller Freude und Konzentration in Spiel sieben und werden alles dafür tun, um zu gewinnen“, sagt ESVK-Coach Uli Egen. Ausgerechnet in diesem entscheidenden Duell müssen die Falken indes auf Frantisek Mrazek und Marco Habermann verzichten. Auch der Einsatz von Adriano Carciola ist fraglich. Carciola musste am Sonntag im dritten Drittel verletzungsbedingt aufgeben.

Die bisherigen Ergebnisse:
27.09.: Falken – Kaufbeuren 2:5
31.10.: Kaufbeuren – Falken 1:2
22.12.: Falken – Kaufbeuren 2:1
17.01.: Kaufbeuren – Falken 4:3
16.02.: Falken – Kaufbeuren 4:6
09.03.: Kaufbeuren – Falken 1:2
12.03.: Kaufbeuren – Falken 4:3
14.03.: Falken – Kaufbeuren 3:4 (OT)
16.03.: Kaufbeuren – Falken 5:4 (OT)
18.03.: Falken – Kaufbeuren 5:4 (OT)
21.03.: Kaufbeuren – Falken 2:4
23.03.: Falken – Kaufbeuren 5:4 (SO)

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