Zuschauer-Boom hält auch in den Playoffs an
128.496 Fans in 33 Spielen und 3.894 im Durchschnitt – Steigerung um 29 Prozent!
Der Zuschauer-Boom in der DEL2 setzt sich auch im Saison-Finale fort: Nach dem Hauptrundenrekord von 951.706 Zuschauern in 364 Spielen verzeichnete die Liga vor der Final-Neuauflage zwischen den Bietigheim Steelers und den Fischtown Pinguins (ab Freitag, 17. April) mit einem Gesamtbesuch von 128.496 in 33 Playoff- und Playdown-Spielen ebenfalls eine Bestmarke.
Der durchschnittliche Besuch stieg damit um 29 Prozent auf 3.894 Besucher pro Partie. Im vergangenen Jahr verfolgten insgesamt 121.528 Zuschauer die 40 Spiele in den Playoffs und Playdowns (durchschnittlich 3.098). „Wenn es um die Wurst geht, sind die Stadien traditionell gut besucht. Aber diese Saison toppt alles", sagt DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch. Mit 3.894 Zuschauern liegt der Schnitt pro Spiel demnach um ca. 1.280 Besucher höher als in der Hauptrunde (2.614).
Hauptrunden-Zuschauerkrösus Löwen Frankfurt durfte sich über die Tagesbestmarke von 6.296 Zuschauern im Spiel 2 der Halbfinalserie gegen Meister Fischtown Pinguins freuen. Der Aufsteiger registrierte mit 5.435 Zuschauern auch den höchsten durchschnittlichen Besuch in den Playoffs (insgesamt 27.174 in fünf Spielen).
Auf Rang zwei folgt Halbfinalist EV Landshut mit durchschnittlich knapp 5.000 Fans (4.976). Die Bremerhavener Arena am Wilhelm Kaisen-Platz war ebenfalls eine große Zugnummer: Vier der fünf Heimspiele waren mit 4.422 Zuschauern ausverkauft. Nur Spiel 3 des Viertelfinals gegen die Starbulls Rosenheim lag knapp darunter (4.010).
„Alle Clubs haben zu dieser Entwicklung mit begeisterndem Sport beigetragen“, erklärte René Rudorisch. Die am Freitag beginnende Finalserie zwischen Bietigheim und Bremerhaven ist ein Novum: Bisher hat es in der DEL2 noch nie eine Neuauflage der Endspielserie des vorangegangenen Jahres gegeben. Rudorisch: „Auch hier erwarten wir an beiden Standorten volle Arenen und tolle Stimmung.“