Von Herzblut getragen. Im Eishockey zuhause.

Handzeichen Videobeweis

/media/news/660/default.jpg
Foto: DEL2 | 17.01.2020

Die DEL2-Regelecke beschäftigt sich mit dem Ablauf und der entsprechenden Kommunikation beim Videobeweis. Als visuelles Zeichen für den Videobeweis formt der Schiedsrichter, infolge einer unklaren oder strittigen Torsituation mit beiden Händen ein Viereck vor seinem Körper, um einen Bildschirm zu symbolisieren. Dieses Zeichen ist kein offizielles Signal der Schiedsrichter, sondern dient der nonverbalen Kommunikation.

Nachdem die Unparteiischen die Bilder vom Videobeweis gesichtet haben, sind die Referees wie folgt angewiesen vorzugehen:

- fällt die Entscheidung „gültiges Tor“ beziehungsweise wird die On-Ice-Entscheidung „gültiges Tor“ bestätigt, zeigt der Hauptschiedsrichter bei Rückkehr auf das Eis auf den Anspielpunkt in der Mitte

- wird die Entscheidung „kein gültiges Tor“ getroffen fährt der zuvor kommunizierende Hauptschiedsrichter zur Zeitnahme und gibt dem Stadionsprecher zur Ansage im Stadion die getroffene Entscheidung mit der Entscheidungsgrundlage durch

Dieser Ablauf soll die Informationstransparenz für die Zuschauer, Spieler und Trainer erhöhen, indem das Tor nicht einfach nur ausgewunken wird, sondern der Grund, weshalb kein gültiges Tor erzielt wurde benannt wird. Zudem soll damit die zeitliche Unterbrechung minimiert werden.