19. Spieltag: Landshut siegt gegen Krefeld – Kassel klettert an die Spitze
Rosenheim dreht auf, Freiburg nicht mehr Schlusslicht, DEG geht leer aus.
Der 19. Spieltag hatte alles: Tor-Spektakel, Überraschungssiege, harte Kämpfe: Kassel bestätigt seine starke Form und schlägt Ravensburg souverän, während Bietigheim im Duell mit Regensburg einen umkämpften Heimsieg einfährt. Landshut setzt sich im Spitzenspiel gegen Krefeld durch, und Kaufbeuren erlebt gegen Rosenheim ein bitteres Defensiv-Debakel – insbesondere Dank eines denkwürdigen zweiten Drittel. Bad Nauheim dreht in Weiden das Spiel, Freiburg holt in Weißwasser den Overtime-Sieg, und Crimmitschau glänzt mit Effizienz gegen die DEG.
EC Kassel Huskies vs. Ravensburg Towerstars 5 - 2 (2:0;2:2;1:0)
ECK
Schüsse:
28:31
(12:12,9:10,7:9)
RVT
EC Kassel Huskies
Statistiken
Ravensburg Towerstars
Tore: 1:0 Dominic Turgeon (10:26/EQ), 2:0 Tyler Benson (11:37/EQ), 3:0 Andrew Bodnarchuk (29:13/EQ), 4:0 Jake Weidner (33:08/PP1), 4:1 Alex-Olivier Voyer (35:01/EQ), 4:2 Mark Rassell (35:49/EQ), 5:2 Hunter Garlent (41:28/EQ)
Zuschauer: 4.204
Strafminuten: 6 / 10
Powerplay: 1-4 /
0-2
Schiedsrichter: Seedo Janssen, Benjamin Hoppe, Jan Lamberger, Kieran Schuster, Krimm, Oliver
Die EC Kassel Huskies bestätigten ihre starke Form und feierten einen souveränen 5:2-Heimsieg gegen die Ravensburg Towerstars. Bereits im ersten Drittel stellten die Nordhessen die Weichen auf Erfolg: Dominic Turgeon (10.) und Tyler Benson (11.) sorgten für eine schnelle 2:0-Führung. Auch im Mittelabschnitt präsentierten sich die Huskies effizient. Andrew Bodnarchuk erhöhte in der 29. Minute auf 3:0, ehe Jake Weidner ein Powerplay zum 4:0 nutzte. Zwei schnelle Ravensburger Treffer von Alex-Olivier Voyer und Mark Rassell (beide 35.) brachten zwar kurz Spannung zurück, doch Kassel blieb klar tonangebend. Im Schlussdrittel machte Hunter Garlant früh alles klar (5:2). Trotz eines Schussvorteils der Gäste (31:28) behielt Kassel dank Kaltschnäuzigkeit verdient die Oberhand und erobert die Tabellenführung zurück.
Bietigheim Steelers vs. Eisbären Regensburg 3 - 2 (2:1;0:0;1:1)
SCB
Schüsse:
35:26
(12:12,8:8,15:6)
EBR
Bietigheim Steelers
Statistiken
Eisbären Regensburg
Tore: 1:0 Mike Fischer (10:29/EQ), 1:1 Bryce Kindopp (14:05/EQ), 2:1 Marek Racuk (17:09/EQ), 3:1 Tim Schüle (59:07/EQ/EN), 3:2 Donát Péter (59:43/PP1)
Zuschauer: 3.247
Strafminuten: 10 / 8
Powerplay: 0-4 /
1-5
Schiedsrichter: David Cespiva, Florian Meineke, Christopher Reitz, Peter Wagner, Feicht, Susanne
Die Bietigheim Steelers erkämpften sich einen verdienten 3:2-Heimsieg gegen die Eisbären Regensburg. Mike Fischer brachte die Steelers in der 10. Minute in Führung, doch Bryce Kindopp glich nur wenig später (14.) aus. Marek Racuk stellte in der 17. Minute den alten Abstand wieder her. Im zweiten Drittel blieb es torlos, wobei Bietigheim gleich vier Unterzahlsituationen überstehen musste. Im Schlussdrittel erhöhten die Steelers den Druck deutlich und erspielten sich ein klares Chancenplus. Dennoch fiel das 3:1 erst kurz vor Schluss, ehe Donát Péter 17 Sekunden vor Ende noch einmal für Spannung sorgte. Am Ende brachte Bietigheim den Vorsprung über die Zeit und feierte nach einem hart umkämpften Spiel drei wichtige Punkte.
Lausitzer Füchse vs. EHC Freiburg 1 - 2 OT (1:0;0:0;0:1/0:1)
LFX
Schüsse:
44:44
(20:10,15:14,8:16/1:4)
FRB
Lausitzer Füchse
Statistiken
EHC Freiburg
Tore: 1:0 Christopher Theodore (2:04/PP1), 1:1 Eero Elo (57:23/EQ), 1:2 Nikolas Linsenmaier (3:50/OT/PP1)
Zuschauer: 2.385
Strafminuten: 21 / 15
Powerplay: 1-3 /
1-6
Schiedsrichter: Thomas Kalnik, Alexander Singer, Kenneth Englisch, Tobias Treitl, Reimann, Thomas
Der EHC Freiburg sicherte sich einen wichtigen 2:1-Auswärtssieg nach Overtime in Weißwasser. Beide Teams lieferten sich eine intensive und ausgeglichene Partie – 44 Schüsse pro Mannschaft unterstrichen das hohe Tempo, lediglich die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Die Füchse starteten stark und nutzten ein frühes Powerplay: Christopher Theodore traf nach zwei Minuten zum 1:0. In der Folge prägten zahlreiche Strafen das Spiel, doch das zweite Drittel blieb torlos. Erst kurz vor Schluss gelang Freiburg der verdiente Ausgleich, als Eero Elo drei Minuten vor Ende traf und sein Team in die Overtime brachte. Dort sorgte Nikolas Linsenmaier nach nur wenigen Minuten für den entscheidenden Treffer und den 2:1-Sieg der Breisgauer.
Eispiraten Crimmitschau vs. Düsseldorfer EG 4 - 1 (1:0;1:0;2:1)
EPC
Schüsse:
23:41
(9:10,5:21,9:10)
DEG
Eispiraten Crimmitschau
Statistiken
Düsseldorfer EG
Tore: 1:0 Dominic Walsh (19:42/EQ), 2:0 Dominic Walsh (38:20/PP1), 3:0 Louis Brune (43:19/EQ), 3:1 Luca Tosto (49:03/EQ), 4:1 Louis Brune (52:43/EQ)
Zuschauer: 2.956
Strafminuten: 11 / 11
Powerplay: 1-3 /
0-3
Schiedsrichter: Achim Moosberger, Michael Klein, Markus Paulick, Leonie Ernst, Mandy Schönknecht
Die Eispiraten Crimmitschau meldeten sich mit einem starken 4:1-Heimsieg gegen die Düsseldorfer EG zurück. Dominic Walsh brachte die Westsachsen kurz vor Drittelende (19.) in Führung. Während das erste Drittel ausgeglichen verlief, übernahm Düsseldorf im zweiten Abschnitt klar die Initiative und feuerte 21 Schüsse ab – doch die Eispiraten schlugen zu. Nach einer Strafe gegen Clarke erhöhte Walsh in Überzahl auf 2:0 (38.). Im Schlussdrittel blieb Crimmitschau effizient: Louis Brune traf in der 43. Minute zum 3:0, ehe Luca Tosto für die DEG verkürzte. Den Schlusspunkt setzte Crimmitschau jedoch selbst und stellte in der 52. Minute auf 4:1. Trotz deutlichem Schussvorteil der Gäste (41:23) holten die Eispiraten dank Kaltschnäuzigkeit und starker Defensivarbeit drei Punkte.
ESV Kaufbeuren vs. Starbulls Rosenheim 2 - 8 (1:2;1:5;0:1)
ESV
Schüsse:
29:49
(10:13,12:23,7:13)
SBR
ESV Kaufbeuren
Statistiken
Starbulls Rosenheim
Tore: 0:1 Luigi Calce (3:35/EQ), 0:2 Teemu Pulkkinen (11:51/EQ), 1:2 Paul Mayer (14:03/EQ), 1:3 Teemu Pulkkinen (21:23/PP1), 1:4 Scott Feser (23:52/PP1), 1:5 Michael Musin (28:51/EQ), 1:6 Luigi Calce (32:25/EQ), 1:7 Lars Bosecker (33:23/EQ), 2:7 Dominik Groß (34:53/EQ), 2:8 Dominik Tiffels (53:50/EQ)
Zuschauer: 2.561
Strafminuten: 13 / 10
Powerplay: 0-4 /
2-6
Schiedsrichter: Jeroen Klijberg, Patrick Altmann, Christoph Jürgens, Roman Jung, Miller, Birgit
Für den ESV Kaufbeuren setzte es gegen die Starbulls Rosenheim eine deutliche 2:8-Niederlage. Früh stellten die Gäste die Weichen: Luigi Calce traf nach drei Minuten zum 0:1, ehe Teemu Pulkkinen in der 11. Minute nachlegte. Paul Mayer brachte die Joker kurz darauf auf 1:2 heran, doch eine fünfminütige Strafe gegen Kaufbeuren kurz vor Drittelende leitete den Einbruch ein. Rosenheim nutzte das lange Powerplay eiskalt: Pulkkinen (21.) und Scott Feser (23.) erhöhten auf 1:4. Danach spielten sich die Starbulls in einen Rausch und erzielten binnen zwölf Minuten fünf Treffer – Musin, erneut Calce und Bosecker bauten die Führung bis zur 33. Minute auf 1:7 aus. Der Anschlusstreffer von Dominik Groß blieb kosmetischer Natur, bevor Dominik Tiffels in der 53. Minute den 2:8-Endstand herstellte. Mit 49 Schüssen unterstrichen die Starbulls eindrucksvoll ihre Offensivstärke, während Kaufbeuren weiter in der Krise steckt.
EV Landshut vs. Krefeld Pinguine 4 - 1 (1:0;0:0;3:1)
EVL
Schüsse:
23:43
(8:13,3:19,12:11)
KEV
EV Landshut
Statistiken
Krefeld Pinguine
Tore: 1:0 Yannick Wenzel (11:13/EQ), 1:1 Philip Gogulla (41:24/EQ), 2:1 Alexander Dersch (54:58/EQ), 3:1 Tobias Schwarz (58:03/EQ/EN), 4:1 Tor Immo (59:47/EQ/EN)
Zuschauer: 4.194
Strafminuten: 27 / 15
Powerplay: 0-3 /
0-4
Schiedsrichter: Aleksander Polaczek, Bastian Haupt, David Kreuzer, Tobias Egger, Kevin Hirtreiter
Im Spitzenspiel des Spieltags setzte sich der EV Landshut mit 4:1 gegen Tabellenführer Krefeld durch – trotz eines deutlichen Chancenübergewichts (43 zu 23 Schüssen) der Gäste in den ersten beiden Dritteln. Yannick Wenzel brachte die Niederbayern in der 11. Minute in Führung und hielt Landshut dank konsequenter Defensive und starker Nerven in Unterzahl bis zur zweiten Pause vorne. Erst kurz nach Wiederbeginn gelang Philip Gogulla der verdiente Ausgleich (41.). In einem intensiven Schlussdrittel auf Augenhöhe schlugen die Landshuter dann eiskalt zu: Alexander Dersch traf sechs Minuten vor Ende zum 2:1, Tobias Schwarz legte in der 58. Minute nach. Nach mehreren Strafzeiten und einem hitzigen Wortgefecht setzte Tor Immo 13 Sekunden später den 4:1-Schlusspunkt. Mit dem Heimsieg rutscht Krefeld auf Platz 3, während Landshut auf den zweiten Platz klettert.
Blue Devils Weiden vs. EC Bad Nauheim 2 - 3 (1:0;0:2;1:1)
BDW
Schüsse:
41:33
(14:7,20:15,7:11)
ECN
Blue Devils Weiden
Statistiken
EC Bad Nauheim
Tore: 1:0 Luca Gläser (13:38/PP2), 1:1 Taylor Vause (24:23/EQ), 1:2 Parker Bowles (33:24/EQ), 2:2 Cedric Schiemenz (53:15/PP1), 2:3 Jordan Hickmott (57:29/EQ)
Zuschauer: 2.124
Strafminuten: 4 / 12
Powerplay: 2-6 /
0-2
Schiedsrichter: Bastian Steingross, Daniel Ratz, Norbert van der Heyd, Soeren Kriebel, Gajewski, Thomas
Der EC Bad Nauheim feierte einen hart erkämpften 2:1-Auswärtssieg in Weiden, obwohl die Gastgeber über weite Strecken das Chancenplus auf ihrer Seite hatten. Vor allem im ersten (14 Schüsse) und zweiten Drittel (20 Schüsse) drückten die Blue Devils aufs Tempo. Verdient gingen sie durch ein Powerplaytor von Luca Gläser in der 13. Minute in Führung. Doch Bad Nauheim zeigte sich eiskalt: Tylor Vause glich in der 24. Minute aus, bevor Parker Bowles die Hessen in der 33. Minute mit 2:1 in Front brachte. Im Schlussabschnitt verteidigten beide Teams kompromisslos, Weiden kam nur noch zu vier Abschlüssen, Bad Nauheim zu sieben. Am Ende brachten die Roten Teufel ihren knappen Vorsprung über die Zeit und setzten ihre Erfolgsserie fort.