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38. Spieltag: Düsseldorf dominiert in Rosenheim
23.01.2026Bild: Ludwig Schirmer

38. Spieltag: Düsseldorf dominiert in Rosenheim

Zehnter Sieg in Serie für Krefeld. Steelers entführen Sieg aus Kassel.

Kein Spieltag ohne Drama. Kein Spieltag ohne Überraschung. Auch in der 38. Runder dieser DEL2-Saison gab es jede Menge Drama. Während sich die Krefeld Pinguine den zehnten Sieg in Folge krallten, überrollte die DEG auf fremdem Eis die Starbulls. Bietigheim setzte seine Serie auch in Kassel fort. Weiden gewann nach Trainer-Aus im Shootout. Die Füchse waren bissiger als die Eisbären und Ravensburg ließ sich weder von Landshut noch von einer Eispanne stoppen. Im Spiel der Woche „stahl“ Bad Nauheim den Sieg in Freiburg.

ESV Kaufbeuren – Blue Devils Weiden


ESV

2 - 3 SO

(1:1;0:0;1:1/0:1)
Schüsse:
34:32 (2:10,14:7,13:10/5:4)


BDW
ESV Kaufbeuren Statistiken Blue Devils Weiden
Tore: 1:0 Jere Laaksonen (1:50/EQ), 1:1 Noah Samanski (19:54/EQ), 2:1 Paul Mayer (48:11/EQ), 2:2 Alex-Olivier Voyer (59:06/PP1), 2:3 Cedric Schiemenz (5:00/OT/GWS)
Zuschauer: 2.103 Strafminuten: 9 / 13 Powerplay: 0-3 / 1-1
Schiedsrichter: Markus Schütz, Maik Blankart, Lara Fischer, David Tschirner, Pape, Kathrin

Wichtiger Sieg für die Blue Devils Weiden. Nach dem Aus von Sebastian Buchwieser als Trainer holten sie einen Sieg im Penaltyschießen bei Schlusslicht Kaufbeuren. Die Gastgeber begannen forsch und wurden durch ein frühes Tor von Jere Laaksonen (2.) belohnt. In der Folge hatten aber die Gäste die besseren Chancen und kamen durch Noah Samanski wenige Sekunden vor der Pause zum Ausgleich. Nach einem torlosen Mitteldrittel ging Kaufbeuren durch Paul Mayer im Schlussabschnitt wieder in Führung (45.). Doch 54 Sekunden vor dem Ende verhinderte Alex-Olivier Voyer den „Dreier“ für den ESVK. Am Ende siegte Weiden noch im Shootout.

Krefeld Pinguine – Eispiraten Crimmitschau


KEV

4 - 1

(0:0;1:0;3:1)
Schüsse:
29:30 (4:8,11:11,14:11)


EPC
Krefeld Pinguine Statistiken Eispiraten Crimmitschau
Tore: 1:0 Jonathan Matsumoto (25:13/EQ), 1:1 Adam McCormick (40:45/EQ), 2:1 Davis Vandane (42:46/EQ), 3:1 Marcel Müller (52:04/PP1), 4:1 Max Newton (58:22/EQ/EN)
Zuschauer: 6.009 Strafminuten: 6 / 6 Powerplay: 1-2 / 0-2
Schiedsrichter: Benjamin Hoppe, Seedo Janssen, Dominic Borger, Jonas Dietrich, Wolfgang Herbst

Marcel Müller hatte in seinem 1.000 Profispiel maßgeblichen Anteil am zehnten Sieg in Folge seiner Pinguine. Im 1. Drittel gab es nur wenige Chancen auf beiden Seiten. Tore fielen keine. Das änderte sich im Mittelabschnitt, als Jonathan Matsumoto das 1:0 auf Assist von Müller erzielte (26.). Crimmitschau gelang 45 Sekunden nach Beginn des 3. Drittels der Ausgleich. Doch dann schaltete Krefeld einen Gang höher. Davis Vandane (43.) und Müller (PP1, 53.) stellten die Zeichen auf Heimsieg. Max Newton sicherte den Erfolg per Empty-Netter ab.

Lausitzer Füchse – Eisbären Regensburg


LFX

2 - 1

(0:0;0:1;2:0)
Schüsse:
34:18 (15:6,13:6,6:6)


EBR
Lausitzer Füchse Statistiken Eisbären Regensburg
Tore: 0:1 Samuel Payeur (32:16/EQ), 1:1 Charlie Jahnke (42:45/EQ), 2:1 Adam Brady (44:13/EQ)
Zuschauer: 2.572 Strafminuten: 2 / 4 Powerplay: 0-2 / 0-1
Schiedsrichter: Achim Moosberger, Erich Singaitis, Michael Huber, Yannick Lindner, Scherer, René

Wichtiger Heimsieg im Kampf um die Pre-Playoffs für Weißwasser. Die Füchse waren von Beginn an die offensivere Mannschaft, kamen zu 14 Schüssen im 1. Drittel – Tore gab es aber keine. Auch im zweiten Abschnitt drückten vor allem die Gastgeber, doch das Tor erzielte Regensburg. Samuel Payeur (33.) traf. Im 3. Drittel schoss Charlie Jahnke den verdienten Ausgleich (43.). Adam Brady traf keine zwei Minuten später zur Führung, die die Füchse über die Zeit bringen sollten.

EC Kassel Huskies – Bietigheim Steelers


ECK

4 - 5 OT

(2:1;0:3;2:0/0:1)
Schüsse:
28:39 (12:11,8:17,8:10/0:1)


SCB
EC Kassel Huskies Statistiken Bietigheim Steelers
Tore: 1:0 Bode Wilde (8:12/PP1), 2:0 Yannik Valenti (19:06/PP1), 2:1 Jack Dugan (19:46/EQ), 2:2 Benedikt Jiranek (25:01/EQ), 2:3 Alexander Preibisch (35:33/EQ), 2:4 Mike Fischer (38:12/EQ), 3:4 Laurin Braun (48:42/EQ), 4:4 Hunter Garlent (54:42/EQ), 4:5 Alexander Preibisch (1:15/OT/EQ)
Zuschauer: 4.350 Strafminuten: 8 / 8 Powerplay: 2-4 / 0-4
Schiedsrichter: Bastian Steingross, Florian Meineke, Claus Clemens Behrendt, Kieran Schuster, Krimm, Oliver

In einem torreichen Spiel feierten die Bietigheim Steelers ihren fünften Sieg in Folge. Kassel gehörten die Anfangsminuten und in der 9. Minute schoss Bode Wilde seine Farben in Überzahl auch in Führung. Yannik Valenti erhöhte in der 20. Minute auf 2:0  - ebenfalls im Powerplay. Doch noch vor der Pause verkürzte Jack Dugan. Im 2. Drittel glich Benedikt Jiranek aus (26.). Alexander Preibisch (36.) und Mike Fischer (39.) drehten die Partie zugunsten der Steelers. Laurin Braun (49.) brachte Kassel wieder ran und Hunter Garlent sorgte in der 55. Minute für den umjubelten Ausgleich. In der Overtime sorgte Preibisch schließlich für die Entscheidung.

Starbulls Rosenheim – Düsseldorfer EG


SBR

1 - 6

(1:3;0:2;0:1)
Schüsse:
37:31 (13:13,12:9,12:9)


DEG
Starbulls Rosenheim Statistiken Düsseldorfer EG
Tore: 0:1 Leon Niederberger (6:17/EQ), 0:2 Ture Linden (6:46/EQ), 1:2 Dominik Tiffels (9:56/EQ), 1:3 Kevin Norén (17:05/EQ), 1:4 Erik Bradford (24:00/PP1), 1:5 Ture Linden (24:52/EQ), 1:6 Simon Thiel (53:31/EQ)
Zuschauer: 4.425 Strafminuten: 8 / 6 Powerplay: 0-2 / 1-3
Schiedsrichter: Jeroen Klijberg, Marius Wölzmüller, Peter Wagner, Simon Hintermeier, Wormuth, Paul

Die Düsseldorfer EG gewann ihr viertes Spiel in Folge und das auf dominante Art und Weise. In den Anfangsminuten fuhren die Gastgeber einen Angriff nach dem anderen. Doch die DEG spielte extrem effektiv. Ein Doppelschlag von Leon Niederberger in der 7. Minute brachte die Gäste 2:0 in Führung. In der 10. Minute verkürzte Dominik Tiffels. Kevin Norén stellte den Zwei-Tore-Vorsprung für die DEG wieder her (18.). Im 2. Drittel bauten Erik Bradford und Ture Linden (25.) den Vorsprung weiter aus. Rosenheim drückte im Schlussabschnitt zwar aufs Gas, doch den einzigen weiteren Treffer erzielte Simon Thiel (54.) für die Gäste.

Ravensburg Towerstars – EV Landshut


RVT

6 - 3

(2:0;2:1;2:2)
Schüsse:
28:27 (11:7,12:10,5:10)


EVL
Ravensburg Towerstars Statistiken EV Landshut
Tore: 1:0 Odeen Peter Tufto (8:10/EQ), 2:0 Odeen Peter Tufto (19:01/EQ), 3:0 Robbie Czarnik (23:51/EQ), 3:1 Jakob Mayenschein (26:36/EQ), 4:1 Mark Rassell (31:13/EQ), 5:1 Denis Pfaffengut (40:28/EQ), 6:1 Nicolas Schindler (42:11/EQ), 6:2 Tor Immo (47:39/EQ), 6:3 David Stieler (50:23/PP1)
Zuschauer: 2.981 Strafminuten: 8 / 2 Powerplay: 0-1 / 1-4
Schiedsrichter: Tim Heffner, Andreas Gawlik, Tobias Egger, David Kreuzer, Nidens, Irina

Nicht einmal eine Eispanne kann Ravensburg aktuell stoppen. Gegen Landshut feierten die Towerstars den vierten Sieg im fünften Spiel. Ravensburg wollte die zuletzt so starke Form von Beginn unter Beweis stellen und tat dies auch. Odeen Tufto traf zum 1:0 (9.) und erhöhte kurz vor der Pause auf 2:0. Das 3:0 markierte Robbie Czarnik (24.), ehe Jakob Mayenschein verkürzte (26.). Mark Rassel (32.) brachte Ravensburg wieder drei Tore vor. Ein Doppelschlag von Denis Pfaffengut (41.) und Nicolas Schindler (43.) machte endgültig alles klar. Landshut gelang noch ein wenig Ergebniskosmetik.

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