Bad Nauheim, Freiburg und Weiden verschaffen sich Luft
Düsseldorf schlägt Kassel in Overtime. Rosenheim gewinnt beim Neustart.
Am 13. Spieltag feierten mit Bad Nauheim, Freiburg und Weiden drei Teams aus dem unteren Tabellendrittel wichtige Siege. Die DEG feierte einen Overtime-Sieg gegen Kassel. Weißwasser feierte den dritten Sieg in den letzten vier Spielen. Rosenheim gewann beim „Neustart“ und Memmingen ärgerte Regensburg.
Dresdner Eislöwen vs. EC Bad Nauheim
Dresdner EislöwenDRE
EC Bad NauheimECN
Der EC Bad Nauheim hat vor 4.008 Zuschauern in der JOYNEXT Arena einen überraschenden 2:1-Auswärtssieg bei den Dresdner Eislöwen eingefahren. Die Hessen überstanden den Dauerdruck der Hausherren und drehten das Spiel binnen 19 Sekunden im Mittelabschnitt zu ihren Gunsten.
Nach einem torlosen Eröffnungsdrittel ging Dresden in der 25. Spielminute durch Tyson Spink mit 1:0 in Führung. Die Eislöwen blieben optisch überlegen, leisteten sich wenig später jedoch eine fatale Unachtsamkeit.
Mit einem Doppelschlag schlug Bad Nauheim eiskalt zurück: Zunächst glich Matt Marcinew (32.) zum 1:1 aus, ehe Stephen Harper nur 19 Sekunden später zum 2:1 für die Roten Teufel einnetzte. Im Schlussabschnitt stemmte sich Dresden gegen die drohende Niederlage, fand jedoch keinen Weg mehr durch das Nauheimer Bollwerk.
Starbulls Rosenheim vs. Eispiraten Crimmitschau
Starbulls RosenheimSBR
Eispiraten CrimmitschauEPC
Die Starbulls Rosenheim haben vor 3.425 Zuschauern in der SPIE Arena einen verdienten 4:1-Heimsieg gegen die Eispiraten Crimmitschau gefeiert. Die Hausherren stellten früh die Weichen auf Sieg und ließen die Westsachsen zu keinem Zeitpunkt ernsthaft herankommen.
Rosenheim startete druckvoll und ging bereits in der 2. Minute durch Maximilian Adam in Führung. Lewis Zerter-Gossage baute den Vorsprung in der 17. Minute noch vor der ersten Pause auf 2:0 aus.
Im Mittelabschnitt erhöhte Erik Ullman (34.) auf 3:0 für die Starbulls. Crimmitschau verkürzte kurz vor Drittelende durch Adam McCormick (40.) in Überzahl auf 1:3. Im Schlussdurchgang erstickte Scott Feser (43.) mit einem Powerplay-Tor jedoch alle Hoffnungen der Gäste und besiegelte den 4:1-Endstand.
Lausitzer Füchse vs. Ravensburg Towerstars
Lausitzer FüchseLFX
Ravensburg TowerstarsRVT
Die Lausitzer Füchse haben vor 2.550 Zuschauern in der Eisarena Weißwasser einen souveränen 4:1-Heimerfolg gegen die Ravensburg Towerstars verbucht. Die Hausherren überzeugten durch enorme Effizienz vor dem Tor und eine geschlossene Defensivleistung.
Das Auftaktdrittel verlief intensiv, wobei Rihards Griva die Füchse in der 17. Minute mit 1:0 in Führung brachte. Im zweiten Abschnitt baute Adam Brady (28.) den Vorsprung auf 2:0 aus, während die Towerstars an der stabilen Defensive der Gastgeber verzweifelten.
Im Schlussabschnitt schraubten Jacob Schmidt-Svejstrup (45.) und Bryan Lemos (55.) im Powerplay das Ergebnis auf 4:0 hoch. Ravensburg gelang in der 58. Minute durch Thomas Reichel nur noch der Ehrentreffer.
Düsseldorfer EG vs. EC Kassel Huskies
Düsseldorfer EGDEG
EC Kassel HuskiesECK
Die Düsseldorfer EG hat vor 7.152 Zuschauern im PSD Bank Dome einen packenden Spitzenkampf mit 2:1 nach Verlängerung gegen die EC Kassel Huskies gewonnen. In einem intensiv geführten Duell sicherte sich der Tabellenführer den Zusatzpunkt in der Overtime.
Die DEG erwischte den etwas besseren Start und belohnte sich im Auftaktdrittel: Noah Münzenberger (17.) brachte die Hausherren mit 1:0 in Führung. Im zweiten Durchgang lieferten sich beide Defensiven einen offenen Schlagabtausch, weitere Tore fielen vorerst jedoch nicht.
Zu Beginn des Schlussdrittels nutzten die Huskies eine doppelte Überzahl, als Brendan O'Donnell in der 42. Minute im Powerplay ausglich. Das Spiel ging beim Stand von 1:1 in die Verlängerung, in der Carter Turnbull nach nur 19 Sekunden der Overtime zum 2:1 für Düsseldorf traf und den Heimsieg perfekt machte.
EHC Freiburg vs. Bietigheim Steelers
EHC FreiburgFRB
Bietigheim SteelersSCB
Der EHC Freiburg hat sich vor 3.160 Zuschauern in der Echten Helden Arena mit 4:2 gegen die Bietigheim Steelers durchgesetzt. Die Breisgauer drehten die Begegnung nach einem wechselhaften Mittelabschnitt mit zwei Toren im finalen Durchgang.
Nach einem torlosen ersten Drittel ging Bietigheim durch David Cerny in der 26. Minute im Powerplay mit 1:0 in Führung. Dylan Plouffe (29.) glich in Unterzahl zunächst zum 1:1 aus, ehe Nolan Ritchie nur 16 Sekunden später im selben Powerplay die Steelers wieder mit 2:1 in Front brachte. Simon Gnyp (29.) antwortete für Freiburg postwendend mit dem 2:2.
Im Schlussdrittel behielten die Wölfe die Oberhand: In der 52. Minute brachte Parker Bowles die Gastgeber mit 3:2 in Führung. Den Schlusspunkt setzte Lynden McCallum, der zehn Sekunden vor dem Ende mit einem Schuss ins verwaiste Tor den 4:2-Endstand besiegelte.
Eisbären Regensburg vs. ECDC Memmingen Indians
Eisbären RegensburgEBR
ECDC Memmingen IndiansMEM
Die ECDC Memmingen Indians haben vor 4.126 Zuschauern in der Donau-Arena ein denkwürdiges Torfestival mit 7:4 bei den Eisbären Regensburg gefeiert. Der Aufsteiger überraschte den amtierenden Meister mit gnadenloser Konterstärke im Schlussabschnitt.
Die Partie begann rasant: Jamal Watson (3.) im Powerplay und Félix Brassard (12.) in Unterzahl schossen Memmingen mit 2:0 in Führung, ehe Taylor Vause (13.) und Yannic Bauer (20.) jeweils im Powerplay noch vor der ersten Pause für Regensburg zum 2:2 ausglichen. Zu Beginn des Mittelabschnitts traf Kevin Wall (21.) zum 3:2 für Memmingen, doch Norman Hauner (31.) stellte im Powerplay erneut auf 3:3.
Im Schlussdrittel zogen die Indians mit einem Doppelschlag durch Wall (51.) und Markus Lillich (52.) auf 5:3 davon. Kevin Slezak (57.) brachte die Eisbären noch einmal auf 4:5 heran, ehe Matteo Gennaro und Dennis Fominych mit zwei Empty-Net-Treffern in der Schlussminute den spektakulären 7:4-Auswärtssieg der Allgäuer perfekt machten.
Blue Devils Weiden vs. EV Landshut
Blue Devils WeidenBDW
EV LandshutEVL
Die Blue Devils Weiden haben vor heimischem Publikum in der Hans-Schröpf-Arena einen überzeugenden 3:0-Shutout-Sieg gegen den EV Landshut eingefahren. Die Oberpfälzer zeigten eine taktisch disziplinierte Leistung und ließen defensiv über 60 Minuten nichts zu.
Den Grundstein legten die Blue Devils bereits in der 7. Spielminute: Maxim Golod (8.) nutzte das erste Überzahlspiel der Hausherren und traf im Powerplay zur 1:0-Führung. Landshut bemühte sich zwar um eine spielerische Antwort, fand im ersten Drittel jedoch keine Lücke.
Im Mittelabschnitt bauten die Hausherren ihren Vorsprung mit einem Treffer von Alex-Olivier Voyer (21.) auf 2:0 aus. In der 35. Minute erzielte Brayden Tracey das 3:0 in Überzahl. Im Schlussdrittel sicherten die Weidener Defensive und Schlussmann Kristian Hufsky den Shutout.