Die Löwen Frankfurt gewinnen gegen den Tabellenführer
Sechs Heimsiege und ein Auswärtserfolg am elften Spieltag
Löwen Frankfurt – Bietigheim Steelers
Frankfurt gewinnt gegen den Tabellenführer: Beide Mannschaften gingen ersatzgeschwächt in das Spiel. Bei den Löwen Frankfurt feierte Matt Tomassoni sein Comeback. Die Langzeitverletzten Nick Mazzolini und Dennis Reimer fehlen ebenso wie Richie Mueller und Joel Keussen weiterhin. Doch auch die Steelers kämpften mit Verletzungssorgen: Neben Markus Gleich und Justin Kelly mussten die Bietigheimer auch auf Michael Fink, Andreas Schwarz und Freddy Cabana verzichten. Dem Gastgeber gelang ein Traumstart: Nach genau 21 Sekunden gingen die Frankfurter durch Brett Breitkreuz in Führung. Die Frankfurter Abwehr arbeitete hoch konzentriert und stand gut am Mann. Mit der knappen Führung ging es in die erste Pause. Beide Teams spielten konzentriert weiter, aber Bietigheim scheiterte am stark agierenden Goalie Brett Jaeger. In der 34. Minute erzielte C.J. Stretch das 2:0 für die Hessen. Clarke Breitkreuz schraubte den Spielstand auf 3:0 in die Höhe. Es waren noch knapp fünf Minuten auf der Uhr, als Benjamin Zientek den ersten Treffer für die Steelers erzielte. Doch die Löwen gaben den Sieg nicht mehr aus der Hand. Mit dem Empty-Net-Tor von Lukas Laub gewinnen die Löwen Frankfurt mit 4:1 gegen die Bietigheim Steelers.
EHC Bayreuth – Lausitzer Füchse
Bereits in der fünften Minute gab es die erste Strafzeit für Bayreuth. Das Unterzahlspiel überstanden die Tigers problemlos. Die Mannschaft war wenige Sekunden wieder komplett auf dem Eis, da fiel das erste Tor am Abend. Füchse-Kapitän André Mücke erzielte den Führungstreffer. In den letzten Minuten des ersten Drittels häuften sich die Torchancen für den EHC, doch der Goalkeeper der Sachsen - Maximilian Franzreb - glänzte mit starken Paraden. Die Füchse nutzen in der 17. Minute die Konterchance: Jakub Svoboda traf zum 2:0 für die Weißwasseraner. Im zweiten Drittel gerieten die Lausitzer Füchse in doppelte Unterzahl. Diesen Umstand nutzten die Bayreuther gekonnt. Der Anschlusstreffer fiel durch Michal Bartosch. Nicht mal 90 Sekunden später – immer noch in Überzahl - feierten die Tigers den Ausgleichstreffer von Jozef Potac. Mit dem Toreschießen ging es munter weiter. In der 29. Minute brachte David Wohlberg mit seinem Treffer ins kurze Eck die Gastgeber zum ersten Mal an diesem Abend in Führung. Doch die Sachsen kamen wieder zurück und durch Dennis Palka zwei Minuten später zum Ausgleich. Im Powerplay traf Roope Ranta zur erneuten Führung der Weißwasseraner. Der letzte Spielabschnitt brachte zunächst keine Tore mit sich. Doch in der 55. Spielminute fiel durch Valentin Busch der erneute Ausgleich für die Bayreuth Tigers - Verlängerung. In der Overtime erzielte Jakub Svoboda nach zehn Sekunden das Tor und somit den Siegtreffer für die Lausitzer Füchse.
Füchse-Trainer Hannu Järvenpää: „Ich habe eine deutlich bessere Bayreuther Mannschaft gesehen als gegen Dresden. Ich zolle dem Team nach dem 0:2-Rückstand großen Respekt für diese starke Leistung. Natürlich freue ich mich über diesen Sieg.“
Tigers-Coach Sergej Waßmiller: „Wir haben uns gegenüber dem Dresden-Spiel klar gesteigert. Leider haben wir aber zu wenige Torchancen genutzt. Ich bin zufrieden mit dem Auftritt meiner Mannschaft, aber drei Punkte wären mir natürlich lieber gewesen.“
Viele Tore und einen spannenden Spielverlauf konnten die Zuschauer in Freiburg sehen. Am Ende konnte sich der EHC Freiburg mit 4:3 gegen den SC Riessersee durchsetzen.
Die Ergebnisse im Überblick:
Ravensburg TowerstarsRTS
Löwen FrankfurtLFR
Dresdner EislöwenDRE
Bietigheim SteelersBIE
SC RiesserseeSCR
EC Bad NauheimNAU
EHC FreiburgFRB
Starbulls RosenheimSBR
EHC Bayreuth - TigersBTT
Eispiraten CrimmitschauCRI
EC Kassel HuskiesKAS
ESV KaufbeurenESV
Lausitzer FüchseLFX
Heilbronner FalkenHEI