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Krefeld sweept sich ins Halbfinale

Kassel baut Serienführung aus.

Krefeld sweept sich ins Halbfinale
Christine Vincon

Am Dienstagabend gab es in den ersten beiden vierten Spielen der DEL2 Viertelfinalserien eine erste Entscheidung. Die Krefeld Pinguine stehen als erster Halbfinalist fest. In einem packenden Duell mussten sie alle Register ziehen, um sich beim EV Landshut den vierten Sieg in der Serie zu sichern. In Weißwasser gab es einmal mehr ein Duell, welches viel Spannung und Unterhaltung bot. Am Ende setzte sich Kassels Erfahrung und Kaltschnäuzigkeit durch. Damit fehlt den Huskies nur noch ein Sieg zum Weiterkommen.


Serien-Sweep: Krefeld behält im Tor-Festival die Oberhand

Spielbericht
Zum Spiel
EV Landshut EV LandshutEVL
4:7
(1:1; 3:2; 0:4) Endstand
Krefeld Pinguine Krefeld PinguineKEV
Schüsse30 : 4314:11,9:20,7:12
Zuschauer0
Strafminuten12 : 12
Powerplay2/5 : 2/5
Tore
1. Drittel 0:1 David Cerny EQ
1. Drittel 1:1 Tor Immo PP1
2. Drittel 2:1 Stanislav Dietz EQ
2. Drittel 2:2 Davis Vandane PP1
2. Drittel 3:2 Jesse Koskenkorva EQ
2. Drittel 3:3 Philip Gogulla EQ
2. Drittel 4:3 David Stieler PP1
3. Drittel 4:4 Alexander Weiß EQ
3. Drittel 4:5 Philip Gogulla EQ
3. Drittel 4:6 C.J. , Clint Joseph Suess PP1
3. Drittel 4:7 Adam Payerl EQ / EN
SchiedsrichterKilian Hinterdobler, Christopher Schadewaldt, David Kreuzer, Alexander Pletzer, Hirtreiter, Kevin

Vor einer stimmungsvollen Kulisse in Landshut entwickelte sich von der ersten Minute an ein offener Schlagabtausch. Die Gäste aus Krefeld zeigten sich jedoch von Beginn an kaltschnäuziger. David Cerny eröffnete in der 13. Spielminute den Torreigen, ehe Landshut im Powerplay durch Tor Immo kurz vor der ersten Drittelpause ausglich.

Das zweite Drittel geriet schließlich zur Achterbahnfahrt für die Fans. Landshut ging erstmals in Führung. Doch Krefeld konterte umgehend. Der EVL schlug umgehend zurück. Erneut glichen die Pinguine aus. Doch dank David Stielers Powerplaytor in der 36. Minute gingen die Gastgeber mit einer Führung in den Schlussabschnitt.

Im Schlussabschnitt zeigte sich die ganze Klasse des Tabellenführers. Krefeld schaltete einen Gang hoch, baute viel Druck aus und glich nicht nur schnell aus, sondern legte noch zwei Tore nach. Kurz vor Schluss stellte ein Empty-Netter den 7:4-Endstand her, der den Serien-Sweep für die Pinguine absicherte.


Mieszkowski-Doppelpack: Huskies schlagen in der Lausitz zurück

Spielbericht
Zum Spiel
Lausitzer Füchse Lausitzer FüchseLFX
3:6
(0:3; 1:0; 2:3) Endstand
EC Kassel Huskies EC Kassel HuskiesECK
Schüsse15 : 363:14,7:11,5:11
Zuschauer2.646
Strafminuten14 : 4
Powerplay1/2 : 1/2
Tore
1. Drittel 0:1 Darren Mieszkowski PP1
1. Drittel 0:2 Darren Mieszkowski EQ
1. Drittel 0:3 Dominic Turgeon EQ
2. Drittel 1:3 John Broda PP1
3. Drittel 2:3 Lane Scheidl EQ
3. Drittel 2:4 Bode Wilde EQ
3. Drittel 3:4 Tim Sezemsky EQ
3. Drittel 3:5 Yannik Valenti EQ
3. Drittel 3:6 Tyler Benson EQ / EN
SchiedsrichterDavid Cespiva, Achim Moosberger, Lukas Pfriem, Tobias Treitl, Christian Franke

Die EC Kassel Huskies haben die passende Antwort auf die Heimniederlage vom Sonntag gefunden und mit einem 5:3-Auswärtssieg in Weißwasser die Führung in der Serie ausgebaut. Die Nordhessen legten los wie die Feuerwehr und sorgten bereits im ersten Drittel für klare Verhältnisse: Dominik Mieszkowski brachte die Huskies mit einem Doppelpack (11. und 17. Minute) früh auf die Siegerstraße, Turgeon erhöhte noch vor der ersten Pause auf 3:0.

Die Lausitzer Füchse bewiesen vor 2.646 Zuschauern jedoch eine unglaubliche Moral. Im zweiten und dritten Drittel kämpften sich die Hausherren durch Tore von John Broda, Lane Scheidl und Tim Sezemsky bis auf 3:4 heran und brachten die Huskies kurzzeitig ins Wanken. Die Hoffnungen der Füchse-Fans wurden jedoch in der 57. Minute durch Yannik Valenti zunichtegemacht. Ein Empty-Netter stellte den Endstand her und nun kann Kassel am Freitag vor heimischer Kulisse den Sack zu machen.