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34. Spieltag: Dritter Straßenbahn-Derby-Erfolg für Krefeld
11.01.2026Bild: Yvonne Brands

34. Spieltag: Dritter Straßenbahn-Derby-Erfolg für Krefeld

Rosenheim gelingt seltenes Kunststück. Overtime-Siege für Regensburg, Ravensburg und Bietigheim.

Am 34. Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026 gab es gleich drei Overtime-Spiele, aber auch einige klare Angelegenheiten. Krefeld gewinnt auch das dritte Straßenbahn-Derby. Kassel baut Serie seine Serie souverän aus. Rosenheim darf dank eines seltenen Shorthander-Doppelschlags jubeln. Regensburg, Ravensburg und Bietigheim gewinnen in Overtime. Am Abend machte es Landshut in Weiden spannend.

ESV Kaufbeuren – Ravensburg Towerstars


ESV

2 - 3 OT

(0:0;1:2;1:0/0:1)
Schüsse:
29:20 (11:3,7:9,10:7/1:1)


RVT
ESV Kaufbeuren Statistiken Ravensburg Towerstars
Tore: 0:1 Erik Jinesjö Karlsson (27:17/EQ), 1:1 Brent Raedeke (31:21/EQ), 1:2 Mark Rassell (38:10/EQ), 2:2 Max Oswald (43:24/EQ), 2:3 Nickolas Latta (1:51/OT/EQ)
Zuschauer: 2.442 Strafminuten: 4 / 8 Powerplay: 0-4 / 0-2
Schiedsrichter: Achim Moosberger, Alexander Singer, David Tschirner, David Kreuzer,

Der ESV Kaufbeuren musste sich im fünften Spiel in Folge geschlagen geben. Das 1. Drittel gab ein ungewohntes Bild. Kaufbeuren gab den Ton an und verhinderte jeglichen Offensivdrang der Gäste. Nur einen einzigen Schuss gaben die Towerstars in den ersten 20 Minuten ab. Das erste Tor fiel aber erst im Mitteldrittel: Erik Jinesjö Karlsson brachte nun aktivere Ravensburger in Front (28.). Der ESVK konterte. Brent Raedeke mit dem 1:1 in der 32. Minute. Doch Ravensburg erarbeitete sich in der Folge einige Chancen und Mark Rassell nutzte eine davon zum 2:1 kurz vor der Pause (39.). In der 44. Minute schoss Max Oswald den Ausgleich. Erst in der Verlängerung fiel die Entscheidung: Nickolas Latta ließ Ravensburg jubeln (62.).

Eispiraten Crimmitschau – Eisbären Regensburg


EPC

2 - 3 OT

(0:2;0:0;2:0/0:1)
Schüsse:
34:25 (13:9,6:7,10:7/5:2)


EBR
Eispiraten Crimmitschau Statistiken Eisbären Regensburg
Tore: 0:1 Aleandro Angaran (17:28/EQ), 0:2 Corey Trivino (19:42/EQ), 1:2 Robin Veber (50:21/EQ), 2:2 Adam McCormick (59:59/EQ), 2:3 Kevin Slezak (4:23/OT/EQ)
Zuschauer: 1.685 Strafminuten: 4 / 2 Powerplay: 0-1 / 0-2
Schiedsrichter: Vladislav Gossmann, Lukas Voit, Markus Paulick, Moritz Bösl, Mandy Schönknecht

Dritter Sieg in Serie für die Eisbären Regensburg, die sich in Overtime in Crimmitschau durchsetzen konnten. Beide Teams spielten überraschend offensiv und kamen zu zahlreichen Abschlüssen im Auftaktdrittel. Das erste Ausrufezeichen setzte Aleandro Angaran (18.). 18 Sekunden vor der Pause erhöhte Guillaume Naud auf 2:0 aus Sicht der Gäste. Doch die Eispiraten kamen zurück. Felix Thomas verkürzte in der 51. Minute. Adam McCormick sicherte eine Sekunde vor dem Ende der regulären Spielzeit das 2:2. Doch in der Verlängerung hatte Regensburg den längeren Atem und siegte durch das Tor von Kevin Slezak (65.).

Krefeld Pinguine – Düsseldorfer EG


KEV

3 - 2

(1:1;2:0;0:1)
Schüsse:
32:34 (12:11,15:12,5:11)


DEG
Krefeld Pinguine Statistiken Düsseldorfer EG
Tore: 0:1 Erik Brown (14:58/EQ), 1:1 Jonathan Matsumoto (18:54/EQ), 2:1 Mathew Santos (24:22/EQ), 3:1 Jonathan Matsumoto (37:57/EQ), 3:2 Erik Brown (40:33/EQ)
Zuschauer: 8.029 Strafminuten: 6 / 4 Powerplay: 0-2 / 0-3
Schiedsrichter: Benjamin Hoppe, Thomas Kalnik, Frederic Van Himbeeck, Jan Lamberger, Jan Holtmann

Dritter Sieg im dritten Straßenbahn-Derby für Krefeld. Nach den beiden deutlichen Derbysiegen in der ersten Saisonhälfte hatte sich die DEG viel vorgenommen für das dritte Duell. Das gelang. In einem ausgeglichenen 1. Drittel brachte Erik Brown die Düsseldorfer in Führung (15.). Doch rund eine Minute vor der Pause glich Jonathan Matsumoto aus. Dann brachte Mathew Santos Krefeld in Führung (25.) und Matsumotos zweiter Schlag bedeutete das 3:1 (38.). Direkt nach der zweiten Pause schlug Brown ein zweites Mal zu (41.) und verkürzte auf 2:3 aus Sicht der DEG. Doch trotz eines Chancenplus und zweier Überzahlspiele gelang der Ausgleich nicht mehr.

Bietigheim Steelers – EC Bad Nauheim


SCB

2 - 1 OT

(0:0;0:1;1:0/1:0)
Schüsse:
27:22 (6:11,9:7,10:4/2:0)


ECN
Bietigheim Steelers Statistiken EC Bad Nauheim
Tore: 0:1 Julian Lautenschlager (23:11/EQ), 1:1 Jack Dugan (53:43/PP1), 2:1 Brett Kemp (3:15/OT/PP1)
Zuschauer: 3.972 Strafminuten: 4 / 10 Powerplay: 2-5 / 0-2
Schiedsrichter: Jeroen Klijberg, Thorsten Lajoie, Christoph Jürgens, Matthäus Riemel,

Die Bietigheim Steelers mit einem knappen Sieg gegen Bad Nauheim. Das Auftaktdrittel bot wenige Höhepunkte. Die meisten Schüsse hatten aber die Gäste (13:7). Nach dem Seitenwechsel machte Julian Lautenschlager das Führungstor für Bad Nauheim (24.). Erst im Schlussabschnitt drehten die Gastgeber so richtig auf und kamen in der 54. Minute zum 1:1 durch Jack Dugan. In der Overtime sicherte Brett Kemp im Powerplay den Extrapunkt.

Lausitzer Füchse – Starbulls Rosenheim


LFX

2 - 5

(2:1;0:4;0:0)
Schüsse:
41:35 (13:11,13:17,15:7)


SBR
Lausitzer Füchse Statistiken Starbulls Rosenheim
Tore: 1:0 Tom Knobloch (6:08/EQ), 1:1 Maximilian Adam (13:28/EQ), 2:1 Kyle Havlena (15:34/EQ), 2:2 Fabian Dietz (27:57/EQ), 2:3 Ville Järveläinen (36:13/EQ), 2:4 Scott Feser (39:27/SH1), 2:5 Jordan Taupert (39:55/SH1)
Zuschauer: 2.411 Strafminuten: 8 / 10 Powerplay: 0-4 / 0-3
Schiedsrichter: Andreas Gawlik, Maik Blankart, Vincent Brüggemann, Yannick Lindner, Grünler, Anna-Lisa

Die Starbulls Rosenheim feierten bei den Lausitzer Füchsen den vierten Sieg in Serie. Von Beginn an spielten beide Mannschaften mit offenem Visier. Hannu Tripcke brachte Weißwasser früh in Führung (7.). Maximilian Adam glich per Volleytreffer aus (14.). Noch vor der Pause schoss Kyle Havlena die Füchse wieder nach vorn (16.). Im 2. Drittel machte Fabian Dietz kurz nach Ende eines Powerplays das 2:2 (28.). Und in der 37. Minute brachte Ville Järveläinen seine Farben erstmals in Führung. Was kurz darauf passierte, gibt es eher selten im Eishockey: Rosenheim traf in der letzten Minute des 2. Drittels innerhalb von 28 Sekunden zwei Mal in Unterzahl (Scott Feser und Jordan Taupert). Im Schlussabschnitt ließen die Gäste nichts mehr anbrennen und brachten den Sieg nach Hause.

EC Kassel Huskies – EHC Freiburg


ECK

5 - 1

(1:0;2:0;2:1)
Schüsse:
39:31 (12:11,14:13,13:7)


FRB
EC Kassel Huskies Statistiken EHC Freiburg
Tore: 1:0 Tyler Benson (9:52/PP1), 2:0 Bode Wilde (31:45/PP1), 3:0 Tyler Benson (37:44/EQ), 3:1 Paul Bechtold (47:21/EQ), 4:1 Michael Bartuli (55:13/EQ), 5:1 Tyler Benson (55:46/EQ)
Zuschauer: 4.444 Strafminuten: 4 / 6 Powerplay: 2-3 / 0-2
Schiedsrichter: Seedo Janssen, Tony Engelmann, Tobias Treitl, Julian Rieneck, Krimm, Oliver

Souveräner Heimsieg für die Kassel Huskies gegen den EHC Freiburg. Die Huskies zeigten von Beginn an, wer Herr im Haus ist. Tyler Benson schoss die Schlittenhunde in der 10. Minute in Überzahl in Führung. Freiburg versuchte lange Zeit gegenzuhalten. Doch ein Doppelschlag Mitte des 2. Drittels durch Bode Wilde (PP1, 32.) und erneut Benson (35.) sorgte für klare Verhältnisse. Paul Bechtold ließ Freiburg kurz hoffen (48.). Doch Andrew Bodnarchuk (56.) und Bensons drittes Tor (56.) machten den Sack zu.

Blue Devils Weiden – EV Landshut


BDW

4 - 5

(1:2;0:2;3:1)
Schüsse:
33:16 (8:5,12:9,13:2)


EVL
Blue Devils Weiden Statistiken EV Landshut
Tore: 1:0 Manuel Edfelder (6:15/EQ), 1:1 Tobias Lindberg (11:48/PP1), 1:2 Alexander Dersch (13:26/EQ), 1:3 David Stieler (23:20/PP1), 1:4 Tobias Lindberg (36:33/EQ), 2:4 Noah Samanski (43:00/PP1), 3:4 Luis Marusch (55:19/EQ), 3:5 Trevor Gooch (58:28/EQ/EN), 4:5 Tommy Muck (59:37/EQ)
Zuschauer: 2.163 Strafminuten: 4 / 12 Powerplay: 1-6 / 2-2
Schiedsrichter: Zsombor Pálkövi, Daniel Ratz, Tobias Egger, Simon Hintermeier, Daubenmerkl, Sabine

Der EV Landshut konnte nach zuvor vier Niederlagen in Folge endlich wieder einen Sieg einfahren. Doch die Partie in Weiden hatte jede Menge Spannung. Weiden ging früh in Führung durch Manuel Edfelder (7.). Doch Landshut drehte die Partie schnell durch Tore von Tobias Lindberg (PP1, 12.) und Alexander Dersch (14.). Im Mittelabschnitt erhöhte David Stiehler in Überzahl (24.). Lindbergs zweiter Schlag baute die Führung weiter aus (37.). Im Schlussdrittel gaben die Gastgeber noch einmal richtig Gas und suchten ihr Heil in der Offensive. Noah Samanski verkürzte in Überzahl auf 2:4 (44.). Luis Marusch machte es in der 56. Minute mit seinem Tor zum 3:4 nochmal richtig spannend. Doch wenige Sekunden vor dem Ende gelang den Gästen der Treffer ins leere Tor. Den letzten Treffer machten aber die Weidener, als Tommy Muck 23 Sekunden vor Schluss zum 4:5 traf.

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