32. Spieltag: Towerstars setzen Erfolgsserie fort
Deutliche Siege für Kassel und Regensburg, Befreiungsschläge in Bad Nauheim und Weiden.
Am Ende des Feiertagsmarathons brachte der 32. Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026 erneut einige Überraschungen, einige spannende Partien, aber auch ein paar Kantersiege. Kassel und Krefeld setzten ihre Erfolgsserien souverän fort, während Bad Nauheim, Weiden und Regensburg zuhause endlich wieder Siege feiern konnten. Rosenheim rang die DEG knapp nieder, und Ravensburg kann auch von Landshut nicht gestoppt werden.
Bietigheim Steelers – EC Kassel Huskies:
SCB |
1 - 7 (1:1;0:3;0:3) |
ECK |
| Bietigheim Steelers | Statistiken | EC Kassel Huskies |
| Tore: 0:1 Tristan Keck (2:44/SH1), 1:1 Brett Kemp (9:51/PP1), 1:2 Bode Wilde (24:15/PP1), 1:3 Jake Weidner (27:29/PP1), 1:4 Mitchell Hoelscher (34:18/EQ), 1:5 Bode Wilde (42:55/EQ), 1:6 Yannik Valenti (44:45/EQ), 1:7 Michael Bartuli (47:49/EQ) | ||
| Zuschauer: 4.517 | Strafminuten: 33 / 10 | Powerplay: 1-3 / 2-5 |
| Schiedsrichter: Lukas Voit, Thomas Kalnik, Jan Lamberger, Christopher Milling, Feicht, Susanne | ||
Flott ging es los in Bietigheim, wo die Huskies früh die Initiative übernahmen. Bereits in der 3. Minute brachte Tristan Keck die Gäste in Unterzahl in Führung. Die Steelers fanden jedoch noch im 1. Drittel eine Antwort: Zur Mitte des Abschnitts sorgte Brett Kemp im Powerplay für den Ausgleich, mit dem es auch in die erste Pause ging. Nach dem Seitenwechsel übernahm Kassel zunehmend die Kontrolle. In Überzahl stellte Bode Wilde in der 25. Minute die erneute Führung her. Nur wenige Minuten später bauten Jake Weidner (28.), ebenfalls im Powerplay, und Mitchell Hoelscher (35.) den Vorsprung weiter aus. Die Gäste präsentierten sich in dieser Phase effizient und spielbestimmend. Auch im Schlussdrittel setzte sich das Bild fort. Wilde erhöhte in der 43. Minute auf 5:1, ehe Yannik Valenti kurz darauf nachlegte. Michael Bartuli setzte schließlich in der 48. Minute den Schlusspunkt. Die Huskies entschieden die Partie dank einer konsequenten Chancenverwertung und starker Special Teams deutlich für sich.
EC Bad Nauheim – EHC Freiburg:
ECN |
6 - 0 (3:0;1:0;2:0) |
FRB |
| EC Bad Nauheim | Statistiken | EHC Freiburg |
| Tore: 1:0 Parker Bowles (7:14/EQ), 2:0 Jordan Hickmott (11:48/EQ), 3:0 Simon Gnyp (12:18/EQ), 4:0 Sebastian Bengtsson (30:11/PP1), 5:0 Parker Bowles (41:32/EQ), 6:0 Sebastian Bengtsson (46:35/EQ) | ||
| Zuschauer: 2.633 | Strafminuten: 6 / 6 | Powerplay: 1-3 / 0-3 |
| Schiedsrichter: Seedo Janssen, Jeroen Klijberg, Moritz Bösl, Yannick Müller-Osten, Dietrich, Annette | ||
Im Kellerduell des 32. Spieltages gelang dem EC Bad Nauheim nach zuletzt vier Niederlagen in Serie ein deutliches Erfolgserlebnis. Das klare Ergebnis wirkte dabei wie ein Befreiungsschlag für die Hausherren. Der Auftakt verlief zunächst noch ausgeglichen, ehe die Kurstädter ab der 8. Minute an Fahrt aufnahmen. Parker Bowles eröffnete den Torreigen zum 1:0, Jordan Hickmott legte in der 12. Minute nach. Nur 20 Sekunden später stellte Simon Gnyp mit seinem Treffer den 3:0-Pausenstand her. Im 2. Drittel kamen die Gäste aus Freiburg besser in die Partie, blieben offensiv jedoch ohne zählbaren Erfolg. Effektiver präsentierte sich weiterhin Bad Nauheim: In Überzahl erhöhte Sebastian Bengtsson auf 4:0. Auch im Schlussabschnitt setzte sich das Bild fort. Bereits eineinhalb Minuten nach Wiederbeginn schnürte Bowles seinen Doppelpack und sorgte für das 5:0. Den Schlusspunkt setzte erneut Bengtsson, der mit seinem zweiten Treffer in der 47. Minute den 6:0-Endstand herstellte.
Eispiraten Crimmitschau – Krefeld Pinguine:
EPC |
1 - 3 (0:1;1:0;0:2) |
KEV |
| Eispiraten Crimmitschau | Statistiken | Krefeld Pinguine |
| Tore: 0:1 Davis Vandane (6:29/EQ), 1:1 Louis Brune (32:10/EQ), 1:2 Zack Dybowski (43:34/EQ), 1:3 Mathew Santos (58:17/EQ) | ||
| Zuschauer: 2.421 | Strafminuten: 6 / 4 | Powerplay: 0-1 / 0-2 |
| Schiedsrichter: Achim Moosberger, Tim Heffner, Tobias Treitl, Marcus Höfer, Schuster,Gerd | ||
Der Tabellenführer bleibt weiter in starker Verfassung. Mit dem fünften Sieg aus den vergangenen sechs Spielen sammelten die Pinguine erneut wichtige Punkte und verdarben damit den Eispiraten Crimmitschau die Hoffnungen auf Zählbares. Das 1. Drittel gestaltete sich über weite Strecken ausgeglichen. Den einzigen Akzent setzte Davis Vandane, der die Gäste in der 7. Minute mit seinem Treffer in Führung brachte. Weitere klare Chancen blieben zunächst auf beiden Seiten ungenutzt. Im Mittelabschnitt erhöhten die Pinguine zwar den Druck, doch den Treffer erzielten die Hausherren: Louis Brune nutzte in der 33. Minute eine Möglichkeit zum Ausgleich und brachte Crimmitschau zurück ins Spiel. Im Schlussdrittel übernahm Krefeld jedoch wieder die Kontrolle. Zack Dybowski stellte in der 44. Minute die erneute Führung für den Tabellenführer her. Crimmitschau stemmte sich in der Folge mit viel Einsatz gegen die drohende Niederlage, doch Mathew Santos setzte kurz vor Schluss mit seinem Treffer in der 59. Minute den Schlusspunkt und sicherte den Pinguinen den nächsten Auswärtserfolg.
Eisbären Regensburg – Lausitzer Füchse:
EBR |
5 - 0 (1:0;2:0;2:0) |
LFX |
| Eisbären Regensburg | Statistiken | Lausitzer Füchse |
| Tore: 1:0 Corey Trivino (5:07/EQ), 2:0 Guillaume Naud (29:43/EQ), 3:0 Kevin Slezak (34:18/EQ), 4:0 Alex Berardinelli (46:38/PP1), 5:0 Samuel Payeur (49:45/EQ) | ||
| Zuschauer: 4.299 | Strafminuten: 2 / 2 | Powerplay: 1-1 / 0-1 |
| Schiedsrichter: Benjamin Hoppe, Markus Schütz, Leonie Ernst, Soeren Kriebel, Steinbach, Roland | ||
Im Duell der direkten Tabellennachbarn feierten die Eisbären Regensburg einen klaren Heimsieg. Eine stabile Defensive gepaart mit effizienter Chancenverwertung erwies sich dabei als entscheidend gegen die Lausitzer Füchse, die weiterhin auf der Suche nach Konstanz bleiben. Den ersten Akzent setzten die Gastgeber früh: Corey Trivino brachte Regensburg bereits in der 6. Minute in Führung. Im Mittelabschnitt bauten die Eisbären ihren Vorsprung konsequent aus. Guillaume Naud erhöhte in der 30. Minute, Kevin Slezak legte fünf Minuten später zum 3:0 nach. Im Schlussdrittel warfen die Füchse zwar noch einmal alles nach vorne, fanden jedoch keinen Weg an der Regensburger Defensive vorbei. Auch Eisbären-Goalie Jonas Neffin war nicht zu überwinden und parierte alle 28 Schüsse der Gäste. Mit seinem vierten Shutout der Saison stellte er den Ligaspitzenwert ein. Für die weiteren Treffer sorgten Alex Berardinelli in Überzahl (47.) sowie Samuel Payeur (50.).
Düsseldorfer EG – Starbulls Rosenheim:
DEG |
1 - 2 (0:1;1:1;0:0) |
SBR |
| Düsseldorfer EG | Statistiken | Starbulls Rosenheim |
| Tore: 0:1 Ville Järveläinen (5:33/EQ), 1:1 Ture Linden (28:15/EQ), 1:2 Shane Hanna (36:16/EQ) | ||
| Zuschauer: 7.977 | Strafminuten: 27 / 4 | Powerplay: 0-2 / 0-2 |
| Schiedsrichter: Andreas Gawlik, Sebastian Lehmann, Dominic Borger, Claus Clemens Behrendt, Hännig, Andreas | ||
Nach dem jüngsten Aufwärtstrend unter dem neuen Trainer Harry Lange musste die DEG erstmals wieder einen Dämpfer hinnehmen. Gegen die Starbulls Rosenheim unterlagen die Düsseldorfer in einer engen Partie knapp. Im 1. Drittel erwischten die Gäste den besseren Start. Ville Järveläinen brachte Rosenheim in der 6. Minute in Führung. Im Mittelabschnitt erhöhte Düsseldorf den Druck spürbar und wurde für die engagierte Leistung belohnt: Ture Linden traf in der 29. Minute zum Ausgleich. Die Starbulls präsentierten sich jedoch weiterhin effizient. Shane Hanna nutzte in der 37. Minute eine ihrer Möglichkeiten und stellte die erneute Führung für die Gäste her. Im Schlussdrittel blieben beide Defensivreihen stabil, weitere Treffer fielen nicht mehr. So brachten die Starbulls den knappen Auswärtssieg über die Zeit.
EV Landshut – Ravensburg Towerstars:
EVL |
3 - 5 (1:1;0:2;2:2) |
RVT |
| EV Landshut | Statistiken | Ravensburg Towerstars |
| Tore: 1:0 David Elsner (9:19/EQ), 1:1 Nickolas Latta (14:27/PP1), 1:2 Louis Latta (26:27/EQ), 1:3 Thomas Reichel (39:59/PP1), 1:4 Mark Rassell (44:57/SH1), 2:4 Tor Immo (50:06/EQ), 3:4 Tor Immo (58:32/PP1), 3:5 Mark Rassell (59:43/EQ/EN) | ||
| Zuschauer: 4.275 | Strafminuten: 8 / 8 | Powerplay: 1-3 / 2-4 |
| Schiedsrichter: Vladislav Gossmann, Marius Wölzmüller, Lara Fischer, Simon Hintermeier, Laura Gilch | ||
Die Ravensburg Towerstars präsentieren sich weiterhin in starker Verfassung. Mit dem fünften Sieg in Folge bestätigten sie ihren positiven Trend, arbeiteten sich auf den 5. Tabellenplatz vor und zogen durch den Auswärtserfolg punktgleich mit dem EV Landshut. Den besseren Start erwischten jedoch die Hausherren. David Elsner brachte den EVL in der 10. Minute in Führung. Ravensburg zeigte sich davon unbeeindruckt und glich fünf Minuten später in Überzahl durch Nickolas Latta aus. Im 2. Drittel wendete sich das Spiel zugunsten der Gäste: Louis Latta traf in der 27. Minute zur Führung, ehe Thomas Reichel eine Sekunde vor der zweiten Pause erneut im Powerplay auf 3:1 erhöhte. Im Schlussabschnitt entwickelte sich eine intensive Partie mit hohem Tempo. Mark Rassell baute den Vorsprung der Towerstars in der 45. Minute weiter aus. Landshut gab sich jedoch nicht geschlagen. Immo Tor verkürzte zunächst auf 2:4 (51.) und sorgte kurz vor Spielende mit dem Treffer zum 3:4 noch einmal für Spannung. Den Schlusspunkt setzte schließlich erneut Rassell, der mit seinem zweiten Treffer ins leere Tor den 5:3-Endstand herstellte.
Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren:
BDW |
4 - 1 (2:0;1:1;1:0) |
ESV |
| Blue Devils Weiden | Statistiken | ESV Kaufbeuren |
| Tore: 1:0 Luca Gläser (3:07/EQ), 2:0 Tyler Ward (5:21/EQ), 2:1 Tyson McLellan (34:21/PP1), 3:1 Alex-Olivier Voyer (36:53/PP1), 4:1 Tommy Muck (43:39/PP2) | ||
| Zuschauer: 2.246 | Strafminuten: 33 / 45 | Powerplay: 2-7 / 1-1 |
| Schiedsrichter: Daniel Ratz, Michael Klein, Yannick Lindner, Matthäus Riemel, Daubenmerkl, Sabine | ||
Im zweiten Kellerduell des Spieltages setzten sich die Blue Devils Weiden gegen Schlusslicht Kaufbeuren durch und sicherten sich damit wertvolle Punkte. Die Oberpfälzer erwischten einen starken Start: Luca Gläser brachte sein Team bereits in der 4. Minute in Führung, Tyler Ward legte nur zwei Minuten später nach und stellte auf 2:0. Im Mittelabschnitt kam Kaufbeuren besser in die Partie: Tyler McLellan traf in Überzahl in der 35. Minute. Doch nur zwei Minuten später stellte Alex Voyer die Zwei-Tore-Führung für Weiden wieder her. Im Schlussdrittel erhöhte Tommy Muck in doppelter Überzahl auf 4:1 und setzte damit den Schlusspunkt. Trotz weiterem Einsatz und Kampfgeist der Joker gelang den Gästen kein weiterer Treffer.