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41. Spieltag: Weißwasser gewinnt Sachsenderby souverän
01.02.2026Bild: Thomas Heide

41. Spieltag: Weißwasser gewinnt Sachsenderby souverän

Deutliche Siege auch für Rosenheim, Ravensburg und Kassel.

Insgesamt 51 Tore fielen am 41. Spieltag der DEL2. Die Towerstars sicherten sich mit einem souveränen Sieg Tabellenplatz 4, Spitzenreiter Krefeld setzte sich gegen kämpferische Weidner durch. Im Sachsenderby gewann erneut der Gastgeber, Rosenheim schlug die Steelers deutlich, Kassel und die DEG gewannen auswärts und im Abendspiel triumphierte Freiburg über Landshut. 

Ravensburg Towerstars – EC Bad Nauheim


RVT

6 - 1

(3:0;1:1;2:0)
Schüsse:
33:23 (14:6,10:11,9:6)


ECN
Ravensburg Towerstars Statistiken EC Bad Nauheim
Tore: 1:0 Robbie Czarnik (10:03/EQ), 2:0 Thomas Reichel (14:56/SH1), 3:0 Erik Jinesjö Karlsson (17:38/EQ), 4:0 Odeen Peter Tufto (28:59/PP1), 4:1 Justin Volek (33:39/EQ), 5:1 Nickolas Latta (41:23/EQ), 6:1 Mark Rassell (46:39/SH1)
Zuschauer: 2.786 Strafminuten: 4 / 6 Powerplay: 1-3 / 0-2
Schiedsrichter: Markus Schütz, Erich Singaitis, Moritz Bösl, Simon Hintermeier, Nidens, Irina

Bereits im 1. Drittel entwickelte sich in Ravensburg eine temporeiche Partie. Die Towerstars wollten ihre Heimserie fortsetzen – und setzten früh die Akzente. Robbie Czarnik eröffnete in der 11. Minute den Torreigen zur 1:0-Führung. Knapp fünf Minuten später erhöhte Thomas Reichel in Unterzahl auf 2:0, ehe Erik Jinesjö Karlsson gut zwei Minuten vor der ersten Pause das 3:0 erzielte. Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gastgeber tonangebend. In Überzahl traf Odeen Peter Tufto in der 29. Minute zum 4:0. Bad Nauheim kam in der 34. Minute durch Justin Volek zum ersten Treffer des Abends (1:4), womit es zugleich in die zweite Pause ging. Den besseren Start in den Schlussabschnitt erwischten erneut die Towerstars: Nickolas Latta baute die Führung in der 42. Minute weiter aus. Den Schlusspunkt setzte Mark Rassell mit seinem Treffer zum 6:1 in der 47. Minute.

Krefeld Pinguine – Blue Devils Weiden


KEV

7 - 4

(2:1;1:0;4:3)
Schüsse:
39:27 (11:8,14:9,14:10)


BDW
Krefeld Pinguine Statistiken Blue Devils Weiden
Tore: 0:1 Noah Samanski (6:37/PP1), 1:1 David Cerny (8:05/EQ), 2:1 Philip Gogulla (14:40/PP2), 3:1 Mathew Santos (28:22/EQ), 3:2 Alex-Olivier Voyer (41:59/EQ), 4:2 Marcel Müller (43:16/EQ), 4:3 Tyler Ward (46:17/EQ), 4:4 Calvin Pokorny (49:33/PP1), 5:4 Daniel Bruch (53:55/EQ), 6:4 Mathew Santos (55:49/PP1), 7:4 Alexander Weiß (57:59/EQ/EN)
Zuschauer: 6.360 Strafminuten: 39 / 16 Powerplay: 2-6 / 2-6
Schiedsrichter: David Cespiva, Jan Deckert, Jan Lamberger, Tom Giesen, Jan Holtmann

Wie bereits in den bisherigen Duellen gelang es den Blue Devils Weiden auch diesmal, die Krefeld Pinguine vor Herausforderungen zu stellen. Den besseren Start erwischten die Gäste: Noah Samanski brachte Weiden in der 7. Minute per Überzahltor in Führung. Die Antwort der Hausherren folgte jedoch prompt – David Czerny glich nur eineinhalb Minuten später aus. In doppelter Überzahl brachte Philip Gogulla die Pinguine in der 15. Minute erstmals in Front. Nach der ersten Pause blieb Krefeld am Drücker. Mathew Santos erhöhte in der 29. Minute auf 3:1, weitere Treffer fielen im zweiten Drittel nicht. Dafür entwickelte sich der Schlussabschnitt umso intensiver: Alex-Olivier Voyer verkürzte in der 42. Minute, doch nur gut eine Minute später stellte Marcel Müller den Zwei-Tore-Vorsprung für die Gastgeber wieder her. Weiden gab sich jedoch nicht geschlagen. Tyler Ward traf in der 47. Minute zum 3:4 aus Gäste-Sicht, ehe Calvin Pokorny in Überzahl in der 50. Minute den Ausgleich erzielte. In der Schlussphase unterstrich Krefeld schließlich seine Tabellenführung: Innerhalb von gut sechs Minuten trafen Daniel Bruch (54.), erneut Mathew Santos in Überzahl sowie Alexander Weiß mit einem Empty-Net-Tor zum 7:4-Endstand und zum erfolgreichen Abschluss des Abends für die Pinguine.

Lausitzer Füchse – Eispiraten Crimmitschau


LFX

6 - 2

(2:1;1:0;3:1)
Schüsse:
28:24 (6:5,10:8,12:11)


EPC
Lausitzer Füchse Statistiken Eispiraten Crimmitschau
Tore: 0:1 Denis Shevyrin (9:31/EQ), 1:1 Christopher Theodore (10:00/EQ), 2:1 John Broda (19:34/EQ), 3:1 Alexander Dosch (22:44/EQ), 3:2 Denis Shevyrin (40:16/EQ), 4:2 Clarke Breitkreuz (46:08/EQ), 5:2 Charlie Jahnke (53:19/PP1), 6:2 Lane Scheidl (55:04/PP1)
Zuschauer: 2.975 Strafminuten: 10 / 16 Powerplay: 2-4 / 0-3
Schiedsrichter: Sirko Hunnius, Bastian Steingross, Vincent Brüggemann, Lukas Pfriem, Grünler, Anna-Lisa

Die nächste Auflage des Sachsen-Derbys erhielt durch die punktgleiche Tabellensituation beider Teams zusätzliche Brisanz. Den besseren Start erwischten zunächst die Gäste: Denis Shevyrin brachte die Eispiraten in der 10. Minute in Führung. Doch die Antwort der Lausitzer Füchse folgte umgehend – Christopher Theodore glich nur 29 Sekunden später aus. Kurz vor der ersten Pause brachte John Broda die Gastgeber erstmals in Führung. Nach dem Seitenwechsel knüpften die Füchse daran an: Alexander Dosch erhöhte in der 23. Minute auf 3:1. Zu Beginn des Schlussabschnitts verkürzte erneut Denis Shevyrin nach nur 16 Sekunden auf 2:3 aus Sicht der Eispiraten. Die endgültige Entscheidung fiel in der Folge zugunsten der Hausherren. Clarke Breitkreuz stellte in der 47. Minute den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her, ehe Charlie Jahnke (54.) und Lane Scheidl (56.) jeweils in Überzahl für den 6:2-Endstand sorgten. Damit blieb auch in diesem Sachsen-Derby das Heimteam siegreich.

Starbulls Rosenheim – Bietigheim Steelers


SBR

6 - 1

(1:0;5:0;0:1)
Schüsse:
38:33 (13:11,16:10,9:12)


SCB
Starbulls Rosenheim Statistiken Bietigheim Steelers
Tore: 1:0 Jordan Taupert (15:45/EQ), 2:0 Dominik Kolb (20:47/EQ), 3:0 Scott Feser (22:26/SH1), 4:0 Shane Hanna (26:14/EQ), 5:0 C.J. Stretch (28:51/PP1), 6:0 Ville Järveläinen (36:27/PP1), 6:1 Filip Reisnecker (51:49/EQ)
Zuschauer: 4.025 Strafminuten: 8 / 31 Powerplay: 2-5 / 0-4
Schiedsrichter: Vladislav Gossmann, Tim Heffner, Soeren Kriebel, David Kreuzer, Wormuth, Paul

Die Starbulls Rosenheim kehrten vor heimischer Kulisse zurück in die Erfolgsspur, während die Bietigheim Steelers eine deutliche Niederlage hinnehmen mussten. Der erste Treffer ließ zunächst auf sich warten: In der 16. Minute brachte Jordan Taupert die Gastgeber in Führung. Nach dem Seitenwechsel legten die Starbulls einen furiosen Start hin. Nur 47 Sekunden nach Beginn des 2. Drittels erhöhte Dominik Kolb auf 2:0, ehe Scott Feser kurz darauf in Unterzahl zum 3:0 traf (23.). Rosenheim blieb offensiv dominant: Shane Hanna erzielte in der 27. Minute das 4:0, C.J. Stretch erhöhte in Überzahl in der 29. Minute auf 5:0. Vier Minuten vor der zweiten Pause stellte Ville Järveläinen ebenfalls im Powerplay auf 6:0. Auch im Schlussabschnitt fanden die Steelers kein Mittel mehr, um die Partie noch zu drehen. Zwar verkürzte Filip Reisnecker auf 1:6 aus Gästesicht, am souveränen Heimsieg der Starbulls änderte dies jedoch nichts.

ESV Kaufbeuren – Düsseldorfer EG


ESV

2 - 4

(1:2;0:0;1:2)
Schüsse:
28:37 (12:14,7:10,9:13)


DEG
ESV Kaufbeuren Statistiken Düsseldorfer EG
Tore: 0:1 Marco Münzenberger (3:32/EQ), 1:1 Fabian Koziol (6:52/EQ), 1:2 Kevin Norén (10:41/EQ), 2:2 Vadim Schreiner (49:00/EQ), 2:3 Kevin Orendorz (54:47/EQ), 2:4 Erik Bradford (58:35/SH1/EN)
Zuschauer: 2.627 Strafminuten: 8 / 12 Powerplay: 0-4 / 0-2
Schiedsrichter: Aleksander Polaczek, Florian Meineke, Norbert van der Heyd, Peter Wagner, Pape, Kathrin

Zügig begann die Partie im Allgäu, in der beide Teams wichtige Punkte im Blick hatten. Während der ESV Kaufbeuren im Abstiegskampf dringend Zählbares benötigte, wollte die Düsseldorfer EG nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge zurück in die Erfolgsspur. Den besseren Start erwischten die Gäste: Marco Münzenberger brachte die DEG in der 4. Minute in Führung. Fabian Koziol glich jedoch bereits in der 7. Minute aus. In der 11. Minute stellte Kevin Norén die Führung für Düsseldorf wieder her. Das 2. Drittel war anschließend vor allem von Strafzeiten geprägt, weitere Treffer fielen nicht. Erst im Schlussabschnitt wurde erneut gejubelt: Vadim Schreiner erzielte in der 40. Minute den Ausgleich für Kaufbeuren. In der Schlussphase setzte sich die DEG schließlich durch. Kevin Orendorz brachte die Gäste in der 55. Minute erneut in Führung, ehe Erik Bradford in Unterzahl mit einem Empty-Net-Treffer in der 59. Minute den 4:2-Auswärtssieg für Düsseldorf perfekt machte.

Eisbären Regensburg – EC Kassel Huskies


EBR

3 - 6

(1:1;1:3;1:2)
Schüsse:
30:32 (10:12,7:12,13:8)


ECK
Eisbären Regensburg Statistiken EC Kassel Huskies
Tore: 1:0 Corey Trivino (5:39/EQ), 1:1 Tristan Keck (10:12/EQ), 2:1 Noel Saffran (25:26/EQ), 2:2 Maciej Rutkowski (35:15/EQ), 2:3 Dominic Turgeon (38:22/EQ), 2:4 Tristan Keck (39:51/EQ), 2:5 Darren Mieszkowski (46:32/EQ), 3:5 Yuma Grimm (58:18/EQ), 3:6 Dominic Turgeon (59:30/EQ/EN)
Zuschauer: 4.501 Strafminuten: 4 / 6 Powerplay: 0-2 / 0-1
Schiedsrichter: Zsombor Pálkövi, Achim Moosberger, Michael Huber, Lara Fischer, Steinbach, Roland

Es war klar, dass eine beeindruckende Serie der beiden Duellanten an diesem Sonntag reißen würde. Regensburg gelangen fünf Heimsiege in Folge, Kassel gewann dagegen fünf Mal in Serie auswärts. Den besseren Start erwischten die Eisbären: Corey Trivino traf in der 6. Minute zur Führung. Tristan Keck glich jedoch in der 11. Minute für die Huskies aus. Nach der Pause brachte Noel Saffran, der erst sein zweites Spiel für Regensburg bestritt, die Oberpfälzer erneut in Front (26.). Kurz darauf entfachte Kassel ein Offensivfeuerwerk: Innerhalb von knapp fünf Minuten erzielten Maciej Rutkowski (36.), Dominic Turgeon (39.) und erneut Tristan Keck (40.) drei Treffer und drehten die Partie. Auch im Schlussabschnitt behielten die Huskies die Oberhand. Darren Mieszkowski erhöhte in der 47. Minute auf 5:2, Yuma Griff verkürzte zwar noch auf 3:5 (59.), doch Dominic Turgeon machte mit einem Empty-Net-Treffer 30 Sekunden vor Schluss den 6:3-Auswärtssieg perfekt.

EHC Freiburg – EV Landshut


FRB

2 - 1

(2:0;0:1;0:0)
Schüsse:
26:27 (15:3,9:11,2:13)


EVL
EHC Freiburg Statistiken EV Landshut
Tore: 1:0 Christian Billich (3:52/EQ), 2:0 Lynden McCallum (9:19/EQ), 2:1 Tobias Lindberg (36:22/EQ)
Zuschauer: 2.178 Strafminuten: 6 / 6 Powerplay: 0-2 / 0-2
Schiedsrichter: Benjamin Hoppe, Andreas Gawlik, Christopher Reitz, Yannick Müller-Osten, Plöger,Alexander

Der EHC Freiburg feierte am Wochenende endlich zwei Siege in Folge – seit Weihnachten hatte das Team auf diesen Erfolg gewartet. Nach dem Overtime-Erfolg in Weiden setzten sich die Wölfe diesmal knapp gegen den EV Landshut durch. Bereits in der 4. Minute brachte Christian Billich die Gastgeber in Führung, wenig später erhöhte Lynden McCallum auf 2:0 (10.). Nach der Pause fand Landshut besser ins Spiel: Tobias Lindberg verkürzte in der 37. Minute auf 1:2. Im Schlussabschnitt bewies Freiburgs Defensive ihre Stärke. Trotz 13 Torschüssen der Niederbayern fiel kein weiteres Tor mehr, und der 2:1-Sieg sicherte den Wölfen wichtige Punkte. Damit liegen sie nur noch einen Zähler hinter dem EC Bad Nauheim in der Tabelle. Landshut hingegen wartet weiterhin auf den zweiten Sieg in Folge.

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