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51. Spieltag: Nach Derbysieg - Landshut in Lauerstellung
06.03.2026Bild: Christine Vincon

51. Spieltag: Nach Derbysieg - Landshut in Lauerstellung

Crimmitschau gewinnt und erreicht Pre-Playoffs. Kassel erneut Derbysieger.

Der vorletzte Spieltag der Hauptrunde der DEL2-Saison 2025/2026 brachte einige Entscheidungen, sorgte aber im Mittelfeld der Tabelle für Spannung bis zum letzten Spieltag.

Landshut kann nach dem Derby-Erfolg gegen Rosenheim noch von der direkten Playoff-Teilnahme träumen, zumal Regensburg im Spiel der Woche chancenlos gegen Krefeld war. Weißwasser hat trotz Niederlage in Bietigheim auch noch rechnerische Chancen auf Platz 6, kann aber auch noch auf den 9. Platz abrutschen. Die DEG gewann in Freiburg, womit der EHC als Playdown-Teilnehmer feststeht. Zeitgleich sicherte Crimmitschau den 10. Platz durch einen Overtime-Sieg ab. Im Hessenderby gewann Kassel einmal mehr.

Eispiraten Crimmitschau – ESV Kaufbeuren


EPC

5 - 4 OT

(2:0;1:3;1:1/1:0)
Schüsse:
35:29 (11:9,13:11,9:9/2:0)


ESV
Eispiraten Crimmitschau Statistiken ESV Kaufbeuren
Tore: 1:0 Justin Büsing (2:14/EQ), 2:0 Corey Mackin (4:28/EQ), 3:0 Benjamin Corbeil (20:46/EQ), 3:1 Tyson McLellan (24:33/EQ), 3:2 Max Oswald (25:30/EQ), 3:3 Brent Raedeke (27:14/EQ), 3:4 Max Oswald (46:45/EQ), 4:4 Sebastian Streu (54:46/EQ), 5:4 Dylan Wruck (0:58/OT/EQ)
Zuschauer: 3.221 Strafminuten: 4 / 8 Powerplay: 0-3 / 0-2
Schiedsrichter: Tony Engelmann, Sebastian Lehmann, Markus Paulick, Jan Lamberger, Mandy Schönknecht

Jubel im Sahnpark: Crimmitschau hat Platz 10 - und damit die Pre-Playoff-Qualifikation sicher. Die Gastgeber wollten von Anfang klarmachen, wer Herr im Haus ist. Das gelang: Justin Büsing netzte nach nur 134 Sekunden zum 1:0 ein. In der 5. Minute markierte Corey Mackin das 2:0. Nur 46 Sekunden war das 2. Drittel alt, da traf Neuzugang Benjamin Corbeil zum 3:0. Doch innerhalb von nur 57 Sekunden machte es der ESVK durch Treffer von Tyson McLellan (25.) und Max Oswald (26.) wieder spannend. Und nicht nur das: In der 27. Minute glich Brent Raedeke aus. Zu Beginn des Schlussdrittels drehte Oswald mit seinem zweiten Tor die Partie sogar (47.). Doch fünf Minuten vor dem Ende glich Sebastian Streu zum 4:4 aus. Dylan Wruck entschied die Begegnung dann in der Overtime mit einem feinen Solo.

Blue Devils Weiden – Ravensburg Towerstars


BDW

1 - 5

(0:0;0:2;1:3)
Schüsse:
34:39 (10:11,18:18,6:10)


RVT
Blue Devils Weiden Statistiken Ravensburg Towerstars
Tore: 0:1 Odeen Peter Tufto (31:50/EQ), 0:2 Erik Jinesjö Karlsson (37:12/EQ), 0:3 Mark Rassell (41:01/PP1), 0:4 Robbie Czarnik (52:36/EQ), 0:5 Florin Ketterer (56:45/EQ), 1:5 Noah Samanski (59:55/PP2)
Zuschauer: 2.102 Strafminuten: 6 / 10 Powerplay: 1-5 / 1-3
Schiedsrichter: Markus Schütz, Andreas Gawlik, David Kreuzer, Marcus Höfer, Schönig, Kerstin

Ravensburg feiert in Weiden einen klaren Sieg in einem Spiel, das lange Zeit hart umkämpft war. In einem ausgeglichenen 1. Drittel schenkten sich beide Teams nichts. Doch Tore gab es noch keine. Auch im Mittelabschnitt spielten beide Seiten mit offenem Visier. Dann war es endlich soweit: Odeen Tufto markierte das 1:0 für die Gäste (32.). In der 38. Minute erhöhte Erik Karlsson auf 2:0. Die Vorentscheidung fiel direkt nach Wiederbeginn, als Mark Rassell im Powerplay auf 3:0 stellte (42.). Weidens starker Kampf wurde nicht belohnt und so spielten die Ravensburger nun frei auf. Robbie Czarnik (53.) und Florin Ketterer (57.) schraubten das Ergebnis in die Höhe, ehe Noah Samanski der Ehrentreffer in der Schlussminute gelang.

Bietigheim Steelers – Lausitzer Füchse


SCB

5 - 2

(2:0;2:2;1:0)
Schüsse:
29:45 (10:17,12:19,7:9)


LFX
Bietigheim Steelers Statistiken Lausitzer Füchse
Tore: 1:0 Cole Fonstad (9:48/PP1), 2:0 Brett Kemp (14:13/PP1), 2:1 Eric Hjorth (24:20/EQ), 2:2 Charlie Jahnke (28:34/EQ), 3:2 Jack Dugan (32:26/EQ), 4:2 Brett Kemp (37:51/PP1), 5:2 Alex Dostie (57:09/EQ/EN)
Zuschauer: 4.417 Strafminuten: 8 / 31 Powerplay: 3-4 / 0-3
Schiedsrichter: Vladislav Gossmann, Erich Singaitis, Denis Menz, Roman Jung, Feicht Susanne

Die Steelers feiern einen weiteren wichtigen Sieg - dieses Mal gegen zuletzt starke Füchse. Beide Mannschaften begannen offensiv und kamen zu einigen Abschlüssen. Das erste Tor fiel in Überzahl durch Cole Fonstad (10.). Auch das nächste Powerplay nutzten die Steelers: Brett Kemp traf zum 2:0 (15.). Weißwasser kam mit mehr Energie aus der Pause und kam zum Anschlusstreffer durch Eric Hjorth (25.). Nun hatten die Füchse Blut geleckt, drückten und kamen durch Charlie Jahnke zum Ausgleich (29.). Doch die Steelers hatten die richtige Antwort parat: Jack Dugan sorgte für die erneute Führung (33.) und Kemps zweiter Treffer (38.) stellte die alte Zwei-Tore-Führung wieder her. Im 3. Drittel ließen die Steelers nichts mehr anbrennen und Alex Dostie traf noch ins leere Füchse-Tor (58).

EC Bad Nauheim – EC Kassel Huskies


ECN

2 - 3

(0:3;1:0;1:0)
Schüsse:
27:21 (6:13,12:4,9:4)


ECK
EC Bad Nauheim Statistiken EC Kassel Huskies
Tore: 0:1 Tyler Benson (0:59/EQ), 0:2 Darren Mieszkowski (4:35/EQ), 0:3 Tyler Benson (10:36/PP2), 1:3 Raphael Jakovlev (22:47/EQ), 2:3 Parker Bowles (42:59/EQ)
Zuschauer: 3.454 Strafminuten: 34 / 15 Powerplay: 0-4 / 1-2
Schiedsrichter: Michael Klein, Daniel Todam, Claus Clemens Behrendt, Julian Rieneck, Dietrich, Annette

Vierter Sieg im vierten Derby für Kassel. Die Huskies machten von der ersten Minute an klar, dass sie dieses Derby nicht aus den Händen geben wollten. Tyler Benson traf bereits nach 59 Sekunden und keine vier Minuten später erhöhte Darren Mieszkowski auf 2:0 für die Gäste. In der 11. Minute traf Benson bei doppelter Überzahl erneut. Direkt nach Wiederanpfiff verkürzte Raphael Jakovlev auf 1:3 (23.). Dieser Treffer gab den Roten Teufeln, die nun deutlich mehr Spielanteile hatten, Rückenwind. Und kurz nach dem Start des 3. Drittels verkürzte Parker Bowles auf 2:3 (43.). Die Gastgeber waren nun am Drücker, doch der Ausgleichstreffer wollte einfach nicht mehr fallen.

EV Landshut – Starbulls Rosenheim


EVL

3 - 2 OT

(0:1;0:1;2:0/1:0)
Schüsse:
45:33 (5:6,17:16,21:11/2:0)


SBR
EV Landshut Statistiken Starbulls Rosenheim
Tore: 0:1 Shane Hanna (8:05/EQ), 0:2 Shane Hanna (31:32/EQ), 1:2 Tobias Lindberg (47:55/EQ), 2:2 David Elsner (49:05/PP1), 3:2 Tor Immo (2:57/OT/EQ)
Zuschauer: 4.448 Strafminuten: 10 / 14 Powerplay: 1-5 / 0-3
Schiedsrichter: Aleksander Polaczek, Daniel Kannengießer, Alexander Pletzer, Soeren Kriebel, Gilch,Laura

Der EV Landshut darf nach einem Overtime-Sieg gegen Rosenheim noch von der direkten Playoff-Qualifikation träumen. Beide Mannschaften zeigten sich im 1. Drittel sehr defensiv, wollten dem Gegner keine Chancen geben. Nur elf Schüsse aufs Tor gab es insgesamt in den ersten 20 Minuten - der von Shane Hanna in der 9. Minute traf ins Schwarze. Das 2. Drittel wurde von beiden Seiten intensiv geführt. Es gab Chancen hüben wie drüben und jede Menge Strafen. Den einzigen Treffer markierte erneut Hanna (32.). Im Schlussdrittel ging die Partie nur noch in eine Richtung - nämlich in Richtung Rosenheimer Tor. In der 48. Minute belohnte sich der EVL: Tobias Lindberg verkürzte. Nur 70 Sekunden später glich David Elsner in Überzahl aus. Für den Siegtreffer sorgte dann Tor Immo mit einem platzierten Schuss in der Overtime.

EHC Freiburg – Düsseldorfer EG


FRB

4 - 6

(1:2;2:2;1:2)
Schüsse:
26:35 (7:16,11:11,8:8)


DEG
EHC Freiburg Statistiken Düsseldorfer EG
Tore: 0:1 Sten Fischer (5:47/EQ), 0:2 Nick Baptiste (6:21/EQ), 1:2 Lynden McCallum (12:46/PP1), 1:3 Marco Münzenberger (22:52/EQ), 2:3 Lynden McCallum (28:24/PP1), 3:3 Lynden McCallum (34:38/EQ), 3:4 Nick Baptiste (38:45/EQ), 3:5 Luca Tosto (48:49/EQ), 3:6 Leon Niederberger (53:52/EQ), 4:6 Lukas Mühlbauer (56:29/EQ)
Zuschauer: 3.296 Strafminuten: 2 / 8 Powerplay: 2-4 / 0-1
Schiedsrichter: Achim Moosberger, Alexander Singer, Simon Hintermeier, Norbert van der Heyd, Plöger,Alexander

Der EHC Freiburg spielt aufgrund der Niederlage gegen Düsseldorf in den Playdowns. Die DEG begann forsch, ging in der 6. Minute durch das erste Tor von Sten Fischer für die DEG in Führung. Nur eine Minute später erhöhte Nick Baptiste auf 2:0 für die Gäste. Lynden McCallum verkürzte in Überzahl (13.). Gleich zu Beginn des Mittelabschnitts erhöhte Marco Münzenberger auf 3:1 für die Düsseldorfer. Doch der EHC gab sich nicht geschlagen: McCallums zweiter und dritter Treffer (29./35.) brachten das 2:3 und 3:3. Vor der Pause ging aber wieder die DEG in Führung. Baptiste traf ein zweites Mal (39.). Luca Tosto (49.) und Leon Niederberger (54.) bauten die Führung weiter aus. Lukas Mühlbergers Tor machte es noch einmal spannend (57.), doch Freiburg konnte nicht weiter herankommen

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