Von Herzblut getragen. Im Eishockey zuhause.
Zuschauerstärkste 2. Eishockey-Liga Europas
Alle News
Text: DEL2

Tore, Tore und nochmal Tore am sechsten Spieltag

Insgesamt sind am Sonntag 51 Tore gefallen / Erfolge gab es für Dresden, Kassel, Weißwasser, Regensburg, Selb, Crimmitschau und Kaufbeuren

Tore, Tore und nochmal Tore am sechsten Spieltag
© JMD Photographie

Krefeld Pinguine – Dresdner Eislöwen

Krefeld gegen Dresden – da wurden Erinnerungen an eine spannende Viertelfinalserie wach. Und spannend war es die gesamte Partie über. Trotz Chancen auf beiden Seiten konnte keine Mannschaft einen Treffer im ersten Drittel erzielen.

Dies änderte sich dann im Mittelabschnitt und es waren die Eislöwen, die durch das Tor von Jussi Petersen (24.) in Front gingen. Die Gäste legten in Minute 32 nach und David Suvanto netzte die Scheibe ein. Die Pinguine antworteten kurz darauf durch den Anschlusstreffer von Christian Ehrhoff (33.). Mit dem knappen 2:1 für Dresden ging es in die Pause.

Im Schlussdrittel baute Eislöwen Vincent Hessler in Minute 45 die Führung weiter aus. Krefeld probierte alles um noch einmal heranzukommen, aber Dresdens Schlussmann Pascal Seidel agierte gut zwischen den Pfosten. Somit sicherten sich die Sachsen den 3:1-Erfolg gegen die Pinguine.

EC Kassel Huskies – Bietigheim Steelers

Das Duell Kassel gegen Bietigheim sorgte in der Vergangenheit immer für spannende Spiele – heute wurde es eine sehr torreiche Partie. Im ersten Drittel fielen insgesamt sieben! Tore. Nach 27 gespielten Sekunden eröffnete Kassels Carson McMillan die Torflut. In Unterzahl gelang es den Steelers durch den Treffer von Jackson Cressey (5.) auszugleichen. Wenig später gingen die Gäste – wieder in Unterzahl – sogar in Front. Torschütze war Jack Olin Doremus in der siebten Minute. Die Hausherren antworteten prompt und Tristan Keck (8.) markierte den Ausgleich. Danach jubelten vor allem die Huskies-Fans. Die Führung der Schlittenhunde erfolgte im Powerplay durch Maximilian Faber (12.). Yannik Valenti (13.) und Joel Lowry (17./SH1) trugen sich ebenfalls in die Torschützenliste ein. Nach 20 Minuten stand es 5:2 für die Hessen.

Zu Beginn des Mitteldrittels agierten die Gastgeber noch mit einem Mann mehr und Valenti traf nach 44 gespielten Sekunden zum 6:2. Treffer Nummer sieben folgte in Minute 32. Im Powerplay war erneut Valenti erfolgreich – Hattrick. Vor der Pausensirene konnten die Schwaben durch den Treffer von Alex Christian Samusev (37.) verkürzen.

Im dritten Spielabschnitt kontrollierten die Hausherren weiter das Spielgeschehen und Husky Hans Detsch traf in der 46. Minute zum 8:3. In Folge gab es keinen Treffer mehr, sodass die Nordhessen den klaren Sieg gegen die Steelers bejubelten.

 

EV Landshut – Selber Wölfe

Im Bayern-Duell trafen Landshut und Selb aufeinander.  Vor allem Landshut gab in den ersten beiden Dritteln viele Torschüsse ab – aber an Michel Weidekamp im Tor der Wölfe war lange Zeit kein Vorbeikommen. Erst in der 40. Minute, es lief gerade das vierte Überzahlspiel für den EVL, brachte Nick Pageau die Landshuter in Front.

Lange Zeit blieb es bei dem Spielstand, bis in Minute 58 die Wölfe durch den Treffer von Egils Kalns den Ausgleich bejubelten. Somit ging es in die Verlängerung und auch diese brachte keinen Sieger hervor. Das Penaltyschießen konnte dann Selb für sich entscheiden und somit sich auch den zweiten Punkt holen.

 

Lausitzer Füchse – Starbulls Rosenheim

In der Partie Weißwasser gegen Rosenheim gab es früh die erste Strafe und nach 33 gespielten Sekunden musste Rosenheim in Unterzahl agieren. Das Powerplay nutzten die Füchse gekonnt und Roope Mäkitalo (1.) brachte seine Mannschaft in Front. Die Hausherren nutzten auch in Folge ihre Chancen und Michael Bartuli (9. / 16.) netzte die Scheibe gleich zwei Mal ein. Mit dem 3:0 für die Sachsen ging es in die erste Pause.

Es waren im Mittelabschnitt 33 Sekunden absolviert, da markierte Lane Scheidl das 4:0 für die Lausitzer. Nach einer Strafzeit waren die Sachsen gerade wieder komplett und mussten den ersten Gegentreffer hinnehmen. Es war Manuel Strodel (33.), der den Puck einnetzte. Somit stand es nach 40 Minuten 3:1.

Im Schlussdrittel spielten die Gastgeber gerade mit einem Mann mehr, da fiel das 5:1 durch Weißwassers Jake Coughler (43.). Ebenfalls im Powerplay konnten die Starbulls durch den Treffer von Tyler McNeely (52.) verkürzen, aber in Folge fiel kein Tor mehr. Somit sicherten sich die Füchse den 5:2-Erfolg.

 

Eispiraten Crimmitschau – EHC Freiburg

Im Spiel Crimmitschau gegen Freiburg bestimmten vor allem die Defensivabteilungen das Spielgeschehen und große Chancen blieben Mangelware. Eine Möglichkeit nutzten jedoch die Eispiraten und Tobias Lindberg (14.) markierte das 1:0.

Anderthalb Minuten waren im Mitteldrittel gespielt, da traf Henri Kanninen zum 2:0 für die Westsachsen. Im Powerplay fiel durch Calvin Pokorny (34.) der Anschluss für die Breisgauer. Mit dem 2:1 ging es in die zweite Pause.

Zunächst blieb es im dritten Drittel bei dem Spielstand, bis in Minute 51 Freiburg einen Penalty zugesprochen bekam, den Nick Master zum Ausgleich nutzte. In Folge konnte keine Mannschaft den entscheidenden Treffer erzielen und es ging in die Overtime. Diese entschieden die Eispiraten durch das Tor von Lindberg für sich. Somit gewann Crimmitschau die Partie mit 3:2.

Eisbären Regensburg – Ravensburg Towerstars

Spannend und torreich ging es im Duell zwischen Regensburg und Ravensburg zu. In Minute sieben gab es das erste Tor in der Partie und es war Towerstar Fabian Dietz, der den Puck einnetzte. Kurz darauf agierten die Gäste wieder in Überzahl und erneut fiel ein Tor. Diesmal traf Nickolas Latta (9.). Aber nun konnten auch die Hausherren ein Powerplay nutzen und Abbott Girduckis (19.) konnte kurz vor der Pause den Anschluss markieren.

Im Mitteldrittel ging es wie im ersten weiter – mit einem Überzahltor. Erneut war es Ravensburgs Dietz (21.), der den Puck im Tor unterbrachte. In Minute 29 war dann bei den Gästen Matt Alfaro in Überzahl erfolgreich. Die Regensburger gaben sich nicht auf und Xaver Tippmann (35.) verkürzte noch vor der Pause.

Im Schlussdrittel begann dann die Aufholjagd der Eisbären. In Überzahl fiel durch Andrew Schembri (42.) der Anschluss und kurz darauf markierte Tomas Schwamberger (43.) den Ausgleich. Die Hausherren agierten gerade mit einem Mann mehr und das nächste Tor fiel. Zum ersten Mal am Abend gingen die Eisbären in Führung, da Corey Trivino (47.) den Puck einnetzte. Die Special Teams waren weiter gefordert und per Powerplaytreffer traf Ravensburgs Robbie Czarnik (53.) zum 5:5. Später war Trivino wieder erfolgreich und sorgte für die erneute Führung der Gastgeber. Per Treffer ins leere Tor machte Richard Divis den 7:5-Sieg der Eisbären perfekt.

 

ESV Kaufbeuren – EC Bad Nauheim

Eine Neuauflage der letzten Viertelfinalserie gab es auch mit der Partie Kaufbeuren gegen Bad Nauheim. Und es waren die Hessen, die in der vierten Minute den ersten Treffer bejubelten. Torschütze war Taylor Vause. Kaufbeurens Dieter Orendorz (10.) antwortete mit dem Ausgleich. Im Powerplay sorgte Kevin Orendorz (18.) für die erneute Bad Nauheimer Führung.

Im Mittelabschnitt überstanden die Kurstädter zunächst ein Unterzahlspiel, aber das nächste Powerplay nutzten die Joker durch den Ausgleichstreffer Max Oswald (24.). Mit einem Doppelschlag von Marc El-Sayed und Tim Coffman in der 28. Minute gingen die Gäste mit zwei Toren in Führung. Die Allgäuer ließen sich davon nicht beirren und konnten durch die beiden Tore von Jacob Lagacé (36./39.) ausgleichen. Mit dem Unentschieden ging es in die nächste Pause.

Lange Zeit blieb es bei dem Spielstand, bis in Minute 53 Tyler Spurgeon per Überzahltor die Kaufbeurer in Front brachte. In Folge konnte kein Team mehr einen Treffer bejubeln, sodass sich der ESVK den 5:4-Sieg sicherte.

 

Die Ergebnisse im Überblick:

Spielbericht
Zum Spiel
Krefeld Pinguine Krefeld PinguineKEV
1:3
(0:0; 1:2; 0:1) Endstand
Dresdner Eislöwen Dresdner EislöwenDRE
Schüsse43 : 3617:10,12:12,14:14
Zuschauer4.305
Strafminuten8 : 6
Powerplay0/3 : 0/4
Tore
2. Drittel 0:1 Jussi Petersen EQ
2. Drittel 0:2 David Suvanto EQ
2. Drittel 1:2 Christian Ehrhoff EQ
3. Drittel 1:3 Dani Bindels EQ
SchiedsrichterBenjamin Hoppe, Michael Klein, Dominic Borger, , Herbst, Wolfgang

Spielbericht
Zum Spiel
EC Kassel Huskies EC Kassel HuskiesECK
8:3
(5:2; 2:1; 1:0) Endstand
Bietigheim Steelers Bietigheim SteelersSCB
Schüsse49 : 1918:9,15:4,16:6
Zuschauer3.212
Strafminuten8 : 17
Powerplay3/7 : 0/3
Tore
1. Drittel 1:0 Carson McMillan EQ
1. Drittel 1:1 Jackson Cressey SH1
1. Drittel 1:2 Jack Olin Doremus SH1
1. Drittel 2:2 Tristan Keck EQ
1. Drittel 3:2 Maximilian Faber PP1
1. Drittel 4:2 Yannik Valenti EQ
1. Drittel 5:2 Joel Lowry SH1
2. Drittel 6:2 Yannik Valenti PP1
2. Drittel 7:2 Yannik Valenti PP1
2. Drittel 7:3 Alex Christian Samusev EQ
3. Drittel 8:3 Hans Detsch EQ
SchiedsrichterTony Engelmann, Seedo Janssen, Tobias Merten, Claus Clemens Behrendt, Malter, Fynn

Spielbericht
Zum Spiel
EV Landshut EV LandshutEVL
1:2
SO (0:0; 1:0; 0:1/0:1) Endstand
Selber Wölfe Selber WölfeSEL
Schüsse50 : 2118:6,22:6,8:7/2:1
Zuschauer2.423
Strafminuten4 : 12
Powerplay1/6 : 0/2
Tore
2. Drittel 1:0 Nick Pageau PP1
3. Drittel 1:1 Egils Kalns EQ
Shootout 1:2 Jordan Knackstedt GWS
SchiedsrichterAlexander Singer, Markus Schütz, Norbert van der Heyd, Jonas Reinold, Hommer, Jenny

Spielbericht
Zum Spiel
Lausitzer Füchse Lausitzer FüchseLFX
5:2
(3:0; 1:1; 1:1) Endstand
Starbulls Rosenheim Starbulls RosenheimSBR
Schüsse27 : 3810:12,10:15,7:11
Zuschauer2.683
Strafminuten6 : 6
Powerplay2/3 : 1/3
Tore
1. Drittel 1:0 Roope Mäkitalo PP1
1. Drittel 2:0 Michael Bartuli EQ
1. Drittel 3:0 Michael Bartuli EQ
2. Drittel 4:0 Lane Scheidl EQ
2. Drittel 4:1 Manuel Strodel EQ
3. Drittel 5:1 Jake Coughler PP1
3. Drittel 5:2 Tyler McNeely PP1
SchiedsrichterThorsten Lajoie, Bruce Becker, Jakub Klima, Jakob Sauerzapfe, Reimann, Thomas

Spielbericht
Zum Spiel
Eispiraten Crimmitschau Eispiraten CrimmitschauEPC
3:2
OT (1:0; 1:1; 0:1/1:0) Endstand
EHC Freiburg EHC FreiburgFRB
Schüsse24 : 286:8,11:11,6:9/1:0
Zuschauer2.591
Strafminuten8 : 10
Powerplay1/4 : 1/3
Tore
1. Drittel 1:0 Tobias Lindberg EQ
2. Drittel 2:0 Henri Kanninen EQ
2. Drittel 2:1 Calvin Pokorny PP1
3. Drittel 2:2 Nick Master PS
Overtime 3:2 Tobias Lindberg PP1
SchiedsrichterUlpi Sicorschi, Jens Steinecke, Lukas Pfriem, Simon Schießl, Schuster,Gerd

Spielbericht
Zum Spiel
Eisbären Regensburg Eisbären RegensburgEBR
7:5
(1:2; 1:2; 5:1) Endstand
Ravensburg Towerstars Ravensburg TowerstarsRVT
Schüsse27 : 3210:9,6:15,11:8
Zuschauer3.128
Strafminuten10 : 10
Powerplay3/5 : 5/5
Tore
1. Drittel 0:1 Fabian Dietz PP1
1. Drittel 0:2 Nickolas Latta PP1
1. Drittel 1:2 Abbott Girduckis PP1
2. Drittel 1:3 Fabian Dietz PP1
2. Drittel 1:4 Matt Alfaro PP1
2. Drittel 2:4 Xaver Tippmann EQ
3. Drittel 3:4 Andrew Schembri PP1
3. Drittel 4:4 Tomas Schwamberger EQ
3. Drittel 5:4 Corey Trivino PP1
3. Drittel 5:5 Robbie Czarnik PP1
3. Drittel 6:5 Corey Trivino EQ
3. Drittel 7:5 Richard Divis EQ / EN
SchiedsrichterMarcus Brill, Daniel Harrer, Dominik Spiegl, Roman Jung, Steinbach, Roland

Spielbericht
Zum Spiel
ESV Kaufbeuren ESV KaufbeurenESV
5:4
(1:2; 3:2; 1:0) Endstand
EC Bad Nauheim EC Bad NauheimECN
Schüsse32 : 335:9,13:8,14:16
Zuschauer2.203
Strafminuten4 : 10
Powerplay3/5 : 1/2
Tore
1. Drittel 0:1 Taylor Vause EQ
1. Drittel 1:1 Dieter Orendorz EQ
1. Drittel 1:2 Kevin Orendorz PP1
2. Drittel 2:2 Max Oswald PP1
2. Drittel 2:3 Marc El-Sayed EQ
2. Drittel 2:4 Tim Coffman EQ
2. Drittel 3:4 Jacob Lagacé EQ
2. Drittel 4:4 Jacob Lagacé PP1
3. Drittel 5:4 Tyler Spurgeon PP1
SchiedsrichterAleksander Polaczek, Ruben Kapzan, Tobias Züchner, Alexander Pletzer, Pfohl, Patrick