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Text: DEL2

Bietigheim entscheidet BaWü-Serie in dramatischem Spiel 7 für sich

Aufsteiger schafft gegen Ravensburg den Sprung ins Halbfinale.

Bietigheim entscheidet BaWü-Serie in dramatischem Spiel 7 für sich
© Kim Enderle

Die Bietigheim Steelers haben das baden-württembergische Viertelfinal-Derby für sich entschieden. Mit einem nervenstarken 4:2-Auswärtserfolg in der CHG Arena gewannen die Steelers die „Best-of-Seven“-Serie gegen die Ravensburg Towerstars mit 4:3 Siegen. Vor 3.418 Zuschauern bewies der Aufsteiger die größere Reife und beendete die Hoffnungen der Towerstars auf eine Fortsetzung der Saison. Während Ravensburg in die Sommerpause geht, ziehen die Steelers mit viel Rückenwind in das DEL2-Halbfinale ein.


Tim Schüle führt Bietigheim zum Seriensieg

Spielbericht
Zum Spiel
Ravensburg Towerstars Ravensburg TowerstarsRVT
2:4
(0:1; 1:1; 1:2) Endstand
Bietigheim Steelers Bietigheim SteelersSCB
Schüsse35 : 2411:11,13:8,11:5
Zuschauer3.418
Strafminuten12 : 16
Powerplay1/4 : 1/2
Tore
1. Drittel 0:1 Tim Schüle EQ
2. Drittel 0:2 Tim Schüle EQ
2. Drittel 1:2 Odeen Peter Tufto PP2
3. Drittel 1:3 Arne Uplegger PP1
3. Drittel 2:3 Matej Mrazek EQ
3. Drittel 2:4 Cole Fonstad EQ
SchiedsrichterAlexander Singer, Aleksander Polaczek, David Kreuzer, Denis Menz, Nidens, Irina

Es war die erwartet intensive siebte Begegnung, in der die Bietigheim Steelers von Beginn an zeigten, dass sie sich gegen den Favoriten aus Ravensburg nicht verstecken wollten. Der Grundstein für den Erfolg wurde früh gelegt: In der 8. Spielminute brachte Verteidiger Tim Schüle die Gäste mit 1:0 in Führung. Ravensburg bemühte sich zwar um eine schnelle Antwort, doch Bietigheim agierte taktisch äußerst diszipliniert.

Direkt nach dem ersten Seitenwechsel folgte der nächste Nadelstich der Gäste. Erneut war es Schüle, der in der 21. Minute nach glänzender Vorarbeit von Cole Fonstad und Jack Dugan auf 2:0 erhöhte. Ravensburg steckte jedoch nicht auf und kam in der 30. Minute durch Thomas Reichel im Powerplay zum 1:2-Anschlusstreffer. Die CHG Arena peitschte ihr Team nach vorne, doch die Steelers blieben cool.

Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein dramatischer Schlagabtausch. Bietigheim schlug hocheffizient zurück: Zunächst erhöhte Arne Uplegger (41.) in Überzahl auf 3:1, ehe Matej Mrazek (45.) auf 2:3 verkürzte. In der 53. Minute markierte Fonstad das 4:2 - die ganze Serie lang bekam Ravensburg den Stürmer der Steelers nicht in den Griff. Die Towerstars warfen in den Schlussminuten alles nach vorn, konnten die Niederlage - und damit das Saisonende - nicht verhindern. Auf die Steelers wartet nun im Halbfinale Kassel.