26. Spieltag: Bietigheim siegt bei McNeely-Rekord, Freiburg versalzt Lange-Debüt
Huskies mit Derbysieg, Pinguine auswärts eine Macht.
Auch der 26. Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026 brachte Überraschungen aller Art und jede Menge Schlagzeilen. Tyler McNeely ist neuer alleiniger All-Time Topscorer der DEL2 und führte seine Steelers zum Sieg. Harry Langes Debüt als DEG-Coach brachte keinen Sieg. Kassel gewann ein intensives Derby. Crimmitschau drehte sein Heimspiel in letzter Minute. Ravensburg gewann auswärts und Krefeld siegte zum fünften Mal in Folge auf fremdem Eis. Im Spiel der Woche setzte sich Rosenheim im Derby in Landshut in letzter Minute durch.
Eispiraten Crimmitschau – ESV Kaufbeuren
Eispiraten CrimmitschauEPC
ESV KaufbeurenESV
Lange Zeit sah es so aus, als könnte der ESV Kaufbeuren seine Durststrecke endlich beenden. Doch in letzter Minute schlugen die Hausherren zu und sicherten sich am Ende den Zusatzpunkt. Kaufbeuren ging in der 8. Minute durch Pavels Nikitins in Führung. Diese verteidigten die Allgäuer gegen stark dezimierte Westsachsen leidenschaftlich. Doch genau 60 Sekunden vor dem Abpfiff glich Tim McGauley für Crimmitschau aus. Mit der Schlusssirene gab es dann noch eine Strafe gegen die Gäste. Und dieses Powerplay in der Verlängerung nutzte Dylan Wruck zum Siegtreffer.
Eisbären Regensburg – Krefeld Pinguine
Eisbären RegensburgEBR
Krefeld PinguineKEV
Fünfter Auswärtssieg in Folge für die Pinguine. Die Krefelder begannen furios in Regensburg. In der 4. Minute gingen sie bereits in Führung. Doch Regensburgs Topscorer Corey Trivino glich in der 9. Minute aus. Krefeld konterte, Max Newton mit dem 2:1 für die Gäste in der 11. Minute. Vor dem Ende des 1. Drittels aber der erneute Ausgleich durch Pierre Preto (PP1, 15.). Nach der Pause die erneute Krefelder Führung. Nach nur 49 Sekunden schlug Newton ein zweites Mal zu. Die Pinguine drückten weiter und erhöhten durch Maximilian Hops auf 4:2 (47.). Alex Berardinelli machte es noch einmal spannend (58.). Doch am Ende hielt Felix Bick den Sieg fest.
Bietigheim Steelers – Lausitzer Füchse
Bietigheim SteelersSCB
Lausitzer FüchseLFX
Tyler McNeely hat Geschichte geschrieben. Mit seinem Assist zum 1:0 durch Alex Preibisch (8.) wurde er zum alleinigen All-Time Topscorer der DEL2. Mit diesem Rekord im Rücken spielten die Bietigheim Steelers groß auf. Bastian Eckl (20.), Marek Racuk (SH1, 25.) und Jack Dugan (PP1, 30.) erhöhten auf 4:0. Doch Weißwasser kam durch Christopher Theodore (30.), Lennard Nieleck (PP1, 36./42.) wieder ran. In einer spannenden Schlussphase sorgte schließlich Mike Fischer (59.) für die Entscheidung.
Düsseldorfer EG – EHC Freiburg
Düsseldorfer EGDEG
EHC FreiburgFRB
Die Wölfe aus Freiburg haben Harry Lange sein Debüt als Coach der DEG versalzen. Dabei begann alles nach Wunsch für die Düsseldorfer. Dank Moritz Kukuks Tor in der 17. Minute führten die Rheinländer nach dem 1. Drittel. Im Mittelabschnitt glich Nikolas Linsenmaier allerdings aus (31.). Und im Schlussdrittel kamen extrem effektive Freiburger zu zwei Treffern bei nur sechs Schüssen.
Blue Devils Weiden – Ravensburg Towerstars
Blue Devils WeidenBDW
Ravensburg TowerstarsRVT
Stark dezimierte Blue Devils kämpften über die kompletten 60 Minuten, doch mussten sich am Ende gegen effektive Towerstars geschlagen geben. Nach 40 Minuten war die Partie dank guter Defensivarbeit auf beiden Seiten noch immer torlos. Doch in der 49. Minute markierte Nickolas Latta in Überzahl das 1:0 für die Gäste. Kurz vor dem Ende erhöhte Mark Rassell mit einem Schuss ins leere Tor auf 2:0.
EC Bad Nauheim – EC Kassel Huskies
EC Bad NauheimECN
EC Kassel HuskiesECK
Intensives Derby in Bad Nauheim. Doch wie schon beim ersten Aufeinandertreffen der beiden Rivalen jubelten am Ende wieder die Huskies. Doch der Reihe nach: Michael Bartuli traf in der 6. Minute für Kassel. Jordan Hickmott glich nur 84 Sekunden später aus. Nur etwa zwei Minuten später ließ Jake Weidner die Huskies wieder jubeln. Zach Kaiser machte dann das 2:2 (24.). Doch wieder legten die Gäste vor: Dieses Mal traf Hunter Garlent (29.). Lukas Ribarik konterte für die Kurstädter (33.). Bode Wilde brachte seine Farben dann aber ein viertes Mal in Führung (38.). Als Tristan Keck in der 44. Minute das 5:3 erzielte, war Kassel endgültig aus der Siegerstraße.