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Text: DEL2

46. Spieltag: Keck und Kemp mit Hattricks für Kassel und Bietigheim

Bewegung in der Tabelle: Weiden beendet Negativserie, Bietigheim überholt Regensburg.

46. Spieltag: Keck und Kemp mit Hattricks für Kassel und Bietigheim
© Sascha Schardt

Der 46. Spieltag bot zahlreiche Verfolgerduelle mit direkten Auswirkungen auf die Tabelle. Bietigheim und Weiden nutzten ihre Chancen zum Platztausch, Kassel setzte mit einem Blitz-Hattrick von Tristan Keck ein Ausrufezeichen. Rosenheim und Weißwasser gewannen deutlich, die DEG behauptete sich in Crimmitschau – und der Tabellenführer blieb souverän.

Bietigheim Steelers – Eisbären Regensburg

Spielbericht
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Bietigheim Steelers Bietigheim SteelersSCB
3:0
(2:0; 0:0; 1:0) Endstand
Eisbären Regensburg Eisbären RegensburgEBR
Schüsse36 : 2514:7,15:11,7:7
Zuschauer4.333
Strafminuten33 : 10
Powerplay0/4 : 0/4
Tore
1. Drittel 1:0 Brett Kemp EQ
1. Drittel 2:0 Brett Kemp EQ
3. Drittel 3:0 Brett Kemp EQ
SchiedsrichterAchim Moosberger, Thorsten Lajoie, Soeren Kriebel, Denis Menz, Feicht, Susanne

Im direkten Verfolgerduell nutzten die Bietigheim Steelers ihre Chance und zogen in der Tabelle an den Eisbären Regensburg vorbei. Die Gastgeber erwischten den besseren Start und belohnten sich früh: Brett Kemp traf in der 7. Minute zur Führung und legte keine drei Minuten später das 2:0 nach. Mit diesem Doppelschlag setzten die Steelers im ersten Abschnitt die Akzente und nahmen die verdiente Führung mit in die Pause. Der Mittelabschnitt war geprägt von zahlreichen Strafzeiten, Spielfluss kam nur selten auf. Offensiv blieb Bietigheim zwar tonangebend, ein weiterer Treffer fiel jedoch nicht. Erst in der 47. Minute sorgte erneut Kemp für die Entscheidung und schnürte mit dem 3:0 seinen Hattrick. Regensburg stemmte sich bis zum Schluss gegen die Niederlage, fand aber keinen Weg vorbei an der Bietigheimer Defensive. Mit dem dritten Sieg in Folge tauschen die Steelers die Plätze mit den Eisbären und liegen nun einen Zähler vor dem direkten Konkurrenten.

Lausitzer Füchse – EHC Freiburg

Spielbericht
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Lausitzer Füchse Lausitzer FüchseLFX
5:2
(0:0; 4:1; 1:1) Endstand
EHC Freiburg EHC FreiburgFRB
Schüsse26 : 349:8,11:12,6:14
Zuschauer2.724
Strafminuten8 : 6
Powerplay2/3 : 1/4
Tore
2. Drittel 1:0 Adam Brady EQ
2. Drittel 2:0 Lane Scheidl EQ
2. Drittel 2:1 Shawn O'Donnell PP1
2. Drittel 3:1 Clarke Breitkreuz EQ
2. Drittel 4:1 Kyle Havlena PP1
3. Drittel 5:1 Lane Scheidl PP1
3. Drittel 5:2 David Trinkberger EQ
SchiedsrichterAleksander Polaczek, Markus Schütz, Kenneth Englisch, Marcus Höfer, Franke, Christian

Nach dem Coup gegen Kassel musste der EHC Freiburg in der Lausitz einen deutlichen Rückschlag hinnehmen. Die Füchse feierten dagegen ihren fünften Erfolg in Serie. Der erste Abschnitt blieb trotz guter Möglichkeiten auf beiden Seiten torlos. Auch ein Freiburger Überzahlspiel brachte keinen Ertrag. Im zweiten Drittel nahm die Partie Fahrt auf: Adam Brady eröffnete in der 24. Minute den Torreigen, Lane Scheidl erhöhte nur zwei Minuten später auf 2:0. Freiburg antwortete prompt, Shane O’Donnell verkürzte in Überzahl. Die Gastgeber hielten das Tempo hoch. Clarke Breitkreuz stellte in der 38. Minute den Zwei-Tore-Abstand wieder her, Kyle Havlena legte noch vor der Pause im Powerplay das 4:1 nach. Im Schlussabschnitt setzte Scheidl mit seinem zweiten Überzahltreffer den Schlusspunkt zum 5:1, ehe David Trinkberger kurz vor Ende noch Ergebniskosmetik aus Gästesicht betrieb. Am klaren Heimsieg der Füchse änderte das nichts mehr.

Eispiraten Crimmitschau – Düsseldorfer EG

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Eispiraten Crimmitschau Eispiraten CrimmitschauEPC
3:5
(0:0; 1:1; 2:4) Endstand
Düsseldorfer EG Düsseldorfer EGDEG
Schüsse37 : 3912:8,10:9,15:22
Zuschauer3.708
Strafminuten8 : 14
Powerplay3/7 : 1/4
Tore
2. Drittel 1:0 Dylan Wruck PP1
2. Drittel 1:1 Kevin Orendorz EQ
3. Drittel 1:2 Max Balinson PP1
3. Drittel 1:3 Erik Brown EQ / EN
3. Drittel 1:4 Ture Linden SH1 / EN
3. Drittel 2:4 Denis Shevyrin PP1
3. Drittel 2:5 Erik Bradford SH2 / EN
3. Drittel 3:5 Sebastian Streu PP2
SchiedsrichterBastian Steingross, Sirko Hunnius, Markus Paulick, Yannick Lindner, Mandy Schönknecht

Im Duell direkter Tabellennachbarn benötigten die Eispiraten dringend Punkte zur Absicherung ihrer Position, mussten sich jedoch der Düsseldorfer EG geschlagen geben. Nach einem torlosen ersten Drittel brachte Dylan Wruck die Gastgeber 37 Sekunden nach Wiederbeginn in Überzahl in Führung. Die DEG blieb geduldig und glich in der 34. Minute durch Kevin Orendorz aus. Im Schlussabschnitt kippte die Partie: Max Balinson traf in der 52. Minute zur erstmaligen Gästeführung, Erik Brown erhöhte wenig später per Empty-Net-Treffer. Ein weiteres Tor ins verwaiste Gehäuse durch Ture Linden schien die Entscheidung zu bringen. Zwar verkürzte Denis Shevyrin im Powerplay, doch Erik Bradford stellte mit dem nächsten Treffer ins leere Tor den alten Abstand wieder her. Louis Brune sorgte fünf Sekunden vor Schluss in doppelter Überzahl für den 3:5-Endstand. Trotz großer Moral blieb Crimmitschau ohne Punkte.

ESV Kaufbeuren – Starbulls Rosenheim

Spielbericht
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ESV Kaufbeuren ESV KaufbeurenESV
4:7
(0:2; 1:2; 3:3) Endstand
Starbulls Rosenheim Starbulls RosenheimSBR
Schüsse21 : 283:7,10:12,8:9
Zuschauer2.123
Strafminuten17 : 14
Powerplay2/4 : 2/4
Tore
1. Drittel 0:1 C.J. Stretch PP1
1. Drittel 0:2 Maximilian Adam PP1
2. Drittel 0:3 Lukas Laub EQ
2. Drittel 0:4 Fabian Dietz EQ
2. Drittel 1:4 Vadim Schreiner PP1
3. Drittel 2:4 Philipp Krening SH1
3. Drittel 3:4 Nikolaus Heigl EQ
3. Drittel 3:5 Ville Järveläinen EQ
3. Drittel 3:6 Teemu Pulkkinen EQ
3. Drittel 4:6 Philipp Krening PP1
3. Drittel 4:7 Scott Feser EQ / EN
SchiedsrichterDaniel Kannengießer, Tim Heffner, Alexander Pletzer, Leonie Ernst, Pape, Kathrin

Nur vier Gegentore mussten die Starbulls in den bisherigen Begegnungen mit dem ESVK hinnehmen – heute gab es direkt nochmal vier. Und trotzdem hatte Rosenheim die Nase deutlich vorn und konnte damit wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Flott ging es los im Allgäu, nach einer frühen Strafe schlugen die Starbulls erstmals in der 5. Minute im Powerplay durch: C.J. Stretch sorgte für die Gästeführung. Zehn Minuten später erhöhte Maximilian Adam ebenfalls in Überzahl auf 2:0 für Rosenheim. Nach der Pause lief es weiter für die Gäste richtig gut, durch Tore von Lukas Laub (28.) und Fabian Dietz (32.) stand es bereits 4:0 für die Starbulls. Doch noch vor der nächsten Pause konnte auch Kaufbeuren endlich anschreiben, Vadim Schreiner traf im Powerplay zum 1:4 (40.). Dieses Mal starteten die Joker besser aus der Kabine, durch ein Unterzahltor von Philipp Krening (44.) und einen Treffer von N. Heigl kam man bis auf ein Tor heran. Doch Ville Järveläinen (49.) und T. Pulkkinen (51.) stellten den Abstand schnell wieder her. Nochmal schlug Philipp Krening in der 55. Minute zu und sorgte für das 4:6, letztendlich setzte Scott Feser aber kurz vor Schluss mit dem Empty-Net-Treffer zum 4:7 den Schlusspunkt.

Krefeld Pinguine – EV Landshut

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Krefeld Pinguine Krefeld PinguineKEV
3:1
(1:0; 1:0; 1:1) Endstand
EV Landshut EV LandshutEVL
Schüsse26 : 268:4,10:10,8:12
Zuschauer5.567
Strafminuten2 : 4
Powerplay0/2 : 0/1
Tore
1. Drittel 1:0 Alexander Weiß EQ
2. Drittel 2:0 Carl Konze EQ
3. Drittel 3:0 Mathew Santos EQ
3. Drittel 3:1 Jesse Koskenkorva EQ
SchiedsrichterDavid Cespiva, Michael Klein, Dominic Borger, Claus Clemens Behrendt, Jan Holtmann

Der Tabellenführer aus Krefeld bestätigte seine Form und setzte sich gegen den EV Landshut durch. Bereits nach 91 Sekunden brachte Alexander Weiß die Gastgeber in Führung. Landshut verteidigte anschließend diszipliniert und hielt die Partie im ersten Drittel offen. Auch im Mittelabschnitt stemmte sich der EVL lange gegen weitere Gegentreffer, ehe Carl Konze auf 2:0 erhöhte. Im Schlussdrittel drängten die Gäste auf den Anschluss, doch Mathew Santos traf in der 48. Minute zum 3:0. Jesse Koskenkorva gelang zwar noch der Ehrentreffer, am Heimsieg der Pinguine änderte das jedoch nichts. Krefeld bleibt damit an der Tabellenspitze, während Landshut weiter um Konstanz ringt.

EC Kassel Huskies – Ravensburg Towerstars

Spielbericht
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EC Kassel Huskies EC Kassel HuskiesECK
6:1
(3:0; 1:0; 2:1) Endstand
Ravensburg Towerstars Ravensburg TowerstarsRVT
Schüsse29 : 2411:9,11:10,7:5
Zuschauer4.263
Strafminuten12 : 6
Powerplay0/2 : 0/5
Tore
1. Drittel 1:0 Tristan Keck EQ
1. Drittel 2:0 Tristan Keck EQ
1. Drittel 3:0 Tristan Keck EQ
2. Drittel 4:0 Hunter Garlent EQ
3. Drittel 5:0 Dominic Turgeon EQ
3. Drittel 6:0 Tyler Benson EQ
3. Drittel 6:1 Simon Sezemsky EQ
SchiedsrichterChristopher Schadewaldt, Seedo Janssen, Tobias Treitl, , Malter, Fynn

Die Kassel Huskies kehrten mit einer offensiv starken Vorstellung in die Erfolgsspur zurück. Tristan Keck sorgte bereits nach 54 Sekunden für die Führung und erhöhte wenig später erneut. In der 10. Minute komplettierte er seinen Hattrick und stellte früh die Weichen für den Heimerfolg. Nach der Pause baute Hunter Garlent den Vorsprung weiter aus. Auch im Schlussabschnitt blieb Kassel dominant: Dominic Turgeon und Tyler Benson schraubten das Ergebnis in die Höhe. Simon Sezemsky gelang in der Schlussminute noch der Ehrentreffer für Ravensburg, der deutliche Kasseler Sieg geriet jedoch zu keiner Phase in Gefahr.

Blue Devils Weiden – EC Bad Nauheim

Spielbericht
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Blue Devils Weiden Blue Devils WeidenBDW
3:1
(0:0; 0:0; 3:1) Endstand
EC Bad Nauheim EC Bad NauheimECN
Schüsse28 : 256:9,13:6,9:10
Zuschauer1.760
Strafminuten10 : 8
Powerplay0/3 : 0/4
Tore
3. Drittel 1:0 Zach Tsekos SH1
3. Drittel 2:0 Paul Vinzens EQ
3. Drittel 2:1 Davis Koch EQ
3. Drittel 3:1 Noah Samanski EQ / EN
SchiedsrichterSebastian Lehmann, Erich Singaitis, Tobias Egger, Michael Huber, Daubenmerkl, Sabine

Im direkten Duell im Tabellenkeller gelang den Blue Devils Weiden ein wichtiger Heimsieg, der die Niederlagenserie beendete. Beide Teams agierten zunächst vorsichtig, Torchancen blieben lange ungenutzt und das Spiel wurde durch die Defensivleistungen beider Mannschaften geprägt. Erst in der 50. Minute brachte Zach Tsekos die Gastgeber in Unterzahl in Führung. Paul Vinzens erhöhte wenig später auf 2:0. Bad Nauheim verkürzte durch Davis Koch noch einmal, doch Noah Samanski traf kurz vor Schluss ins leere Tor und machte den 3:1-Erfolg perfekt. Mit dem Sieg tauschen die Blue Devils die Plätze mit dem direkten Konkurrenten und halten ihre Hoffnung im Rennen um die Pre-Playoffs am Leben.