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Matchpuck für Frankfurt und Ravensburg

Dresden und Bad Nauheim haben Anschluss hergestellt / Bayreuth und Weißwasser mit der Serienführung

Matchpuck für Frankfurt und Ravensburg
© DEL2

Löwen Frankfurt – EHC Freiburg

Die Löwen agierten spielbestimmend und erarbeiteten sich auch ein klares Chancenplus. EHC-Goalie Luis Benzing hielt gut zwischen den Pfosten, musste jedoch einen Treffer zulassen. Es war Yannick Wenzel, der die Hessen in der 14. Minute in Front brachte. In Folge gab es Strafen auf beiden Seiten. Mit dem 1:0 ging es in die erste Pause.

Im Mitteldrittel nahm das Spiel an Intensität zu, Strafen folgten auf beiden Seiten. Als die Freiburger gerade in Überzahl spielten, konterten die Hausherren und Manuel Strodel (33.) traf zum 2:0. Die Antwort der Wölfe folgte kurz darauf durch den Anschlusstreffer von Oleg Leon Tschwanow (35.). Anderthalb Minuten vor der Pausensirene markierte Kevin Maginot den 3:1-Pausenstand.

In Minute 43 baute Frankfurts Davis Vandane die Führung weiter aus. In Folge versuchten die Breisgauer zu verkürzen, aber ohne Erfolg. Die Löwen konnten hingegen in der 58. Minute den Puck noch einmal einnetzen. Somit siegten die Hessen mit 5:1 und haben am Dienstag den ersten Matchpuck.

 

Dresdner Eislöwen – Heilbronner Falken

Das Spiel hatte noch gar nicht richtig begonnen, da gab es die erste Strafzeit. Beim Bully kassierte Eislöwen-Kapitän Jordan Knackstedt wegen übertriebener Härte zwei Minuten. Das Unterzahlspiel überstanden die Hausherren aber ohne Probleme. In der zehnten Minute gelang es Knackstedt den Führungstreffer zu erzielen. Nach einem Check gegen den Kopf oder Nacken erhielt Dresdens Maximilian Kolb eine Matchstrafe. Zudem ging es eher in die Pause. Die verbleibende Spielzeit wurde vor dem zweiten Drittel absolviert.

In der 22. Minute traf Eislöwe David Rundqvist zum 2:0. In Folge kam es zu Strafzeiten aufseiten der Gäste. Die Hausherren nutzten das Überzahlspiel durch den Treffer von David Suvanto (26.). In Folge versuchten die Unterländer zu verkürzen, aber sie brachten die Scheibe nicht an Janick Schwendener vorbei. Es lief die 36. Minute, da konsultierten die Hauptschiedsrichter den Videobeweis, um zu überprüfen, ob die Sachsen ein Tor erzielt hatten. Die Entscheidung auf dem Eis war kein Tor, nach erneuter Sichtung der Spielszene revidierten die Referees dies und gaben den Treffer von Knackstedt. Kurz darauf machte der Deutsch Kanadier seinen Hattrick perfekt und mit dem 5:0 ging es in die Pause.

Das Spiel blieb auch im Schlussdrittel intensiv. In Minute 46 konnte Falke Julian Lautenschlager den Spielstand verkürzen. Als Heilbronns Valentin Klos nach einem unerlaubten Körperangriff pausieren musste, traf Johan Porsberger (52.) zum 6:1. Auch in doppelter Überzahl waren die Elbestädter erfolgreich, als Knackstedt (56.) den Puck einnetzte. Danach gab es erneut zwei Strafen gegen die Gäste und Kruminsch (59.) machte den 8:1-Endstand perfekt. Somit stellten die Sachsen den Anschluss in der Viertelfinalserie her.

 

Ravensburg Towerstars – Eispiraten Crimmitschau

Konnten die Eispiraten in den beiden vorhergehenden Partien nicht treffen, brauchten die Crimmitschauer heute nur anderthalb Minuten. Es war Mathieu Lemay, der die Sachsen erlöste und mit seinem Treffer die Führung erzielte. In einem intensiven ersten Drittel gab es Strafen auf beiden Seiten, darunter auch eine große Strafe gegen Timo Gams wegen eines unerlaubten Körperangriffs. Als Ravensburgs Charlie Sarault nach einem Beinstellen pausierte, netzte Eispirat Filip Reisnecker (17.) die Scheibe ein. Mit dem 2:0 für die Westsachsen verabschiedeten sich die Teams in die erste Pause.

Die Towerstars kamen gut aus der Kabine und Sam Herr traf in der 23. Minute zum Anschluss. Intensiv und mit Strafen auf beiden Seiten ging es weiter – nur Tore fielen keine.

Im dritten Spielabschnitt gelang es den Ravensburgern durch den Überzahltreffer von Julian Eichinger (46.) den Spielstand auszugleichen. Die Eispiraten konnten ihr Powerplay wenig später jedoch nicht nutzen. Es lief die 59. Minute, als Sarault den umjubelten Siegtreffer erzielte. Somit sicherten sich die Oberschwaben den 3:1-Erfolg und den dritten Sieg in der Serie. Den ersten Matchpuck haben die Towerstars am Dienstag.

 

EC Kassel Huskies – EC Bad Nauheim

Von Beginn an waren beide Mannschaften hellwach und schenkten sich auch nichts auf dem Eis. Wegen übertriebener Härte gab es in der zweiten Minute Strafzeiten auf beiden Seiten. Da die Hausherren eine mehr kassierten, spielte Bad Nauheim in Überzahl. Das Unterzahlspiel überstanden die Nordhessen problemlos. In Minute sieben fiel dann der erste Treffer und es war Joel Messner, der die Gäste in Front brachte. Kurz darauf kassierte Bad Nauheims Andrej Bires eine Strafe wegen Haltens. In Unterzahl konterten die Kurstädter und Jerry Pollastrone wurde vor dem Tor zu Fall gebracht. Daraufhin gab es einen Penalty und Pollastrone (10.) traf zum 2:0 für die Gäste. Das nächste Powerplay konnten dann die Schlittenhunde nutzen. Mick Köhler saß nach einem Haken auf der Strafbank und Kassels Jake Weidner (13.) traf zum Anschluss. Nach einem hohen Stock pausierte Husky Brett Cameron. Bad Nauheims Taylor Vause hatte die große Chance die Führung auszubauen, aber er verfehlte das Tor. Nach intensiven und emotionalen 20 Minuten ging es mit der 2:1-Führung für die Roten Teufel in die erste Pause.

Das Mitteldrittel war sehr ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Jedoch konnten nur die Roten Teufel eine Möglichkeit nutzen, als Köhler die Führung in der 37. Minute ausbaute. Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung für die Bad Nauheimer verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen.

Im dritten Spielabschnitt versuchten die Hausherren zu verkürzen, aber zunächst konnten sie die Scheibe nicht im Tor von Felix Bick unterbringen. Es lief die 45. Minute, als Weidner nach gutem Zuspiel von Hans Detsch den Anschlusstreffer markierte. Kurz darauf hatten die Huskies die nächste Chance, aber der Puck knallte an die Latte. Troy Rutkowski hatte eine weitere Chance, aber Bad Nauheims Schlussmann vereitelte den Ausgleich. Nach einem Haken musste Huba Sekesi auf der Gäste-Strafbank Platz nehmen, aber die Huskies konnten aus dem Überzahlspiel kein Kapital schlagen. Die Nordhessen nahmen eine Auszeit und Goalie Kuhn blieb zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Am Ende verteidigten die Gäste ihr Führung und sicherten sich somit den 3:2-Erfolg und den Anschluss in der Viertelfinalserie.

 

Bayreuth Tigers – Selber Wölfe

Im Derby waren gerade einmal 76 Sekunden absolviert, da kassierte Selbs Daniel Leavens nach einem hohen Stock eine Strafe. Die Hausherren nutzten das Powerplay gekonnt, als Ville Järveläinen (2.) den Puck zur Führung einnetzte. Wenig später musste dann Bayreuths Christian Kretschmann insgesamt vier Minuten nach einem hohen Stock pausieren. Die Wölfe konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Doch kurz darauf fiel der Ausgleich für Selb. Torschütze war Robert Hechtl in der neunten Minute. Wenig später hatten die Gäste eine weitere gute Chance, aber das Spielgerät traf den Pfosten. In der 20. Minute kassierten die Wölfe zwei Strafzeiten binnen 27 Sekunden. Bis zur Pausensirene fiel kein Treffer in der doppelten Überzahl.

Zu Beginn des zweiten Drittels gab es die nächste Strafe gegen die Gäste und Hechtl pausierte aufgrund von Beschimpfungen von Offiziellen. Im Powerplay traf Bayreuths Frédérik Cabana (22.) zum 2:1. Insgesamt erspielten sich die Hausherren ein Chancenplus, aber ein Tor sollte nicht fallen. Mit dem 2:1 für die Tigers ging es in die nächste Pause.

Keine zwei Minuten waren im dritten Spielabschnitt absolviert, da traf Järveläinen zum 3:1. Kurz darauf musste Bayreuths Tim Zimmermann wegen Haltens pausieren. Die Wölfe nutzten das Powerplay gekonnt, als Brett Thomsen (45.) zum Anschluss traf. Die Antwort der Gastgeber ließ nicht lange auf sich warten. Anderthalb Minuten später markierte Dani Bindels das 4:2. Selbs Richard Gelke konnte in der 52. Minute den Anschluss herstellen. Bei noch zwei Minuten zu spielen nahm Wölfe-Cheftrainer Herbert Hohenberger eine Auszeit und Goalie Michael Bitzer zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Den Umstand des leeren Tores nutzte Tiger Cason Hohmann zum 5:3-Sieg. Somit sind die Wagnerstädter in der Serie wieder in Front.

 

Tölzer Löwen – Lausitzer Füchse

Im Duell Bad Tölz gegen Weißwasser landete der Puck in der dritten Spielminute im Tor der Hausherren. Die Hauptschiedsrichter konsultierten den Videobeweis und bestätigten ihre Tor-Entscheidung. Es war Hunter Garlent, der den Führungstreffer erzielte. Kurz darauf kassierte Fuchs Toni Ritter wegen Beinstellens eine Strafe, aber die Löwen konnten das Überzahlspiel nicht nutzen. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Als die 17. Minute lief, traf Eric Valentin zum 2:0 für Weißwasser. Nach einem Check gegen die Bande kassierte Löwe Oliver Ott eine große Strafe, wenig später musste dann Steve Hanusch wegen Behinderung in der Gäste-Kühlbox Platz nehmen. Tore fielen bis zur Pausensirene keine mehr.  

Es lief gerade die 25. Minute, als Weißwassers Richard Mueller nach einem Haken in die Kühlbox musste. In Überzahl fiel der Anschlusstreffer durch Lubor Dibelka (27.). Wenig später musste Valentin wegen Hakens in die Kühlbox. Als er wieder zurück war folgte seine nächste Strafe nach einem Beinstellen. Die Gäste waren gerade wieder komplett, da fiel das 2:2 durch Maximilian Leitner (35.). Wenig später brachte Nico Kolb (39.) die Tölzer in Front. Die Sachsen ließen sich von der Führung nicht beeindrucken und Bennet Roßmy glich kurz vor der Pausensirene aus. Mit dem 3:3 verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen.

Die Lausitzer starteten gut in den dritten Spielabschnitt und Roope Mäkitalo (41.) brachte seine Füchse in Front. Wenig später legte Garlent mit seinem Treffer in der 44. Minute nach. Die Sachsen waren weiter in Torlaune und Mäkitalo (49.) baute die Führung weiter aus. In Folge konnte keine Mannschaft einen weiteren Treffer erzielen. Somit sicherten sich die Sachsen den 6:3-Erfolg und die erneute Serienführung.

 

Die Ergebnisse im Überblick:

Spielbericht
Zum Spiel
Löwen Frankfurt Löwen FrankfurtFRA
5:1
(1:0; 2:1; 2:0) Endstand
EHC Freiburg EHC FreiburgFRB
Schüsse22 : 2911:5,5:14,6:10
Zuschauer4.129
Strafminuten22 : 22
Powerplay0/3 : 0/3
Tore
1. Drittel 1:0 Yannick Wenzel EQ
2. Drittel 2:0 Manuel Strodel SH1
2. Drittel 2:1 Oleg Leon Tschwanow EQ
2. Drittel 3:1 Kevin Maginot EQ
3. Drittel 4:1 Davis Vandane EQ
3. Drittel 5:1 Pierre Preto EQ / EN
SchiedsrichterMischa Apel, Nikolas Neutzer, Denis Kyei-Nimako, Frederic Van Himbeeck, Lotz, Alina

Spielbericht
Zum Spiel
Dresdner Eislöwen Dresdner EislöwenDRE
8:1
(1:0; 4:0; 3:1) Endstand
Heilbronner Falken Heilbronner FalkenHNF
Schüsse45 : 188:9,13:6,24:3
Zuschauer2.877
Strafminuten31 : 20
Powerplay4/9 : 0/3
Tore
1. Drittel 1:0 Jordan Knackstedt EQ
2. Drittel 2:0 Tom Knobloch EQ
2. Drittel 3:0 David Suvanto PP1
2. Drittel 4:0 Jordan Knackstedt EQ
2. Drittel 5:0 Jordan Knackstedt EQ
3. Drittel 5:1 Julian Lautenschlager EQ
3. Drittel 6:1 Johan Porsberger PP1
3. Drittel 7:1 Johan Porsberger PP2
3. Drittel 8:1 Yannick Drews PP2
SchiedsrichterBastian Haupt, Martin Holzer, Kenneth Englisch, Markus Paulick, Gerber, Bernd

Spielbericht
Zum Spiel
Ravensburg Towerstars Ravensburg TowerstarsRVT
3:2
(0:2; 1:0; 2:0) Endstand
Eispiraten Crimmitschau Eispiraten CrimmitschauEPC
Schüsse34 : 3110:10,11:10,13:11
Zuschauer2.249
Strafminuten18 : 21
Powerplay1/5 : 1/5
Tore
1. Drittel 0:1 Mathieu Lemay EQ
1. Drittel 0:2 Filip Reisnecker PP1
2. Drittel 1:2 Sam Herr EQ
3. Drittel 2:2 Robbie Czarnik PP1
3. Drittel 3:2 Charlie Sarault EQ
SchiedsrichterDaniel Kannengießer, Markus Schütz, Yannik Koziol, Michael Sauer, Nidens, Irina

Spielbericht
Zum Spiel
EC Kassel Huskies EC Kassel HuskiesECK
2:3
(1:2; 0:1; 1:0) Endstand
EC Bad Nauheim EC Bad NauheimECN
Schüsse34 : 386:20,13:13,15:5
Zuschauer3.814
Strafminuten12 : 16
Powerplay1/4 : 0/2
Tore
1. Drittel 0:1 Joel Messner EQ
1. Drittel 0:2 Jerry Pollastrone PS
1. Drittel 1:2 Jake Weidner PP1
2. Drittel 1:3 Mick Köhler EQ
3. Drittel 2:3 Jake Weidner EQ
SchiedsrichterSeedo Janssen, Michael Klein, Dominic Borger, Julian Laudan, Krimm, Oliver

Spielbericht
Zum Spiel
Bayreuth Tigers Bayreuth TigersBTT
5:3
(1:1; 1:0; 3:2) Endstand
Selber Wölfe Selber WölfeSEL
Schüsse24 : 196:10,11:5,7:4
Zuschauer2.478
Strafminuten8 : 8
Powerplay1/4 : 1/4
Tore
1. Drittel 1:0 Ville Järveläinen PP1
1. Drittel 1:1 Robert Hechtl EQ
2. Drittel 2:1 Frédérik Cabana EQ
3. Drittel 3:1 Ville Järveläinen EQ
3. Drittel 3:2 Brett Thompson PP1
3. Drittel 4:2 Dani Bindels EQ
3. Drittel 4:3 Richard Gelke EQ
3. Drittel 5:3 Cason Hohmann EQ / EN
SchiedsrichterMarcus Brill, Ulpi Sicorschi, Marcus Höfer, Lisa Linnek, Kröniger, Sebastian

Spielbericht
Zum Spiel
Tölzer Löwen Tölzer LöwenECT
3:6
(0:2; 3:1; 0:3) Endstand
Lausitzer Füchse Lausitzer FüchseLFX
Schüsse28 : 3111:12,11:8,6:11
Zuschauer1.350
Strafminuten11 : 14
Powerplay1/6 : 0/4
Tore
1. Drittel 0:1 Hunter Garlent EQ
1. Drittel 0:2 Eric Valentin EQ
2. Drittel 1:2 Lubor Dibelka PP1
2. Drittel 2:2 Maximilian Leitner EQ
2. Drittel 3:2 Nico Kolb EQ
2. Drittel 3:3 Clarke Breitkreuz EQ
3. Drittel 3:4 Roope Mäkitalo EQ
3. Drittel 3:5 Hunter Garlent EQ
3. Drittel 3:6 Roope Mäkitalo EQ
SchiedsrichterStephan Bauer, Alexander Singer, Christoph Jürgens, Michael Zettl, Andrä, Simone